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	<title>Zubehör &amp; Aufsätze | Libbacher Werkzeugkiste</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 11:59:12 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Zubehör &amp; Aufsätze | Libbacher Werkzeugkiste</title>
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	<item>
		<title>Groß- Anreißzirkel mit Stifthalter</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/gross-anreisszirkel-mit-stifthalter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 11:59:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Robuster Großzirkel mit Feststellmechanismus und Aufnahme für einen Stift oder eine Anreißspitze.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Großzirkel eignet sich zum Anzeichnen größerer Kreise, Rundungen und gleichmäßiger Radien. Der gewünschte Abstand wird über die beweglichen Schenkel eingestellt und anschließend mit dem Feststellmechanismus fixiert.</p>
<p>Das Werkzeug kann beispielsweise beim Möbelbau, Innenausbau, Trockenbau, Dachausbau oder bei individuellen Holzprojekten eingesetzt werden. Damit lassen sich runde Tischplatten, Bögen, Ausschnitte, dekorative Rundungen oder geschwungene Bauteile sauber vorbereiten.</p>
<p>Ein Schenkel dient als fester Mittelpunkt, während am anderen Schenkel ein geeigneter Zeichenstift beziehungsweise eine Anreißmöglichkeit befestigt wird. Anschließend wird der Zirkel gleichmäßig um den Mittelpunkt geführt.</p>
<p>Auch vorhandene Abstände und Radien können aufgenommen und auf ein anderes Werkstück übertragen werden. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn eine bestehende Rundung nachgebaut, ein großer Kreisausschnitt vorbereitet oder eine gleichmäßige Bogenlinie angezeichnet werden soll.</p>
<p>Vor der Verwendung sollte geprüft werden, ob der eingestellte Radius sicher fixiert ist. Empfindliche Oberflächen sollten am Mittelpunkt gegen Beschädigungen geschützt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Druckwasserbehälter für Kernbohr- und Trennarbeiten</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/druckwasserbehaelter-3270w-fuer-kernbohr-und-trennarbeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 09:29:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zur mobilen Wasserzufuhr bei Kernbohrungen, Diamantbohrungen und Nassschnitten.</p>

<p>Ideal für Baustellen ohne Wasseranschluss und zum Kühlen von Werkzeug sowie zum Binden von Baustaub.</p>

<p>Mit 10 Litern Füllinhalt, Handpumpe, 4-m-Schlauch und maximal 3 bar Betriebsdruck.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>MESTO PROFI H2O 10 Druckwasserbehälter 3270W</h2>
<p>Der MESTO PROFI H2O 10 ist ein mobiler Druckwasserbehälter zur Wasserversorgung von Kernbohrmaschinen, Diamantbohrgeräten, Trennschleifern und anderen geeigneten Nassschneidgeräten.</p>
<p>Das Gerät wird mit sauberem Wasser befüllt und anschließend über die integrierte Handpumpe unter Druck gesetzt. Der aufgebaute Luftdruck befördert das Wasser über den angeschlossenen Schlauch zum jeweiligen Werkzeug.</p>
<p>Dadurch kann auch an Arbeitsstellen ohne direkten Wasseranschluss gekühlt, gespült und staubarm gearbeitet werden. Der Behälter eignet sich insbesondere für Baustellen, Rohbauten, Außenbereiche und Garten- und Landschaftsbauarbeiten.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Wasserversorgung bei Kernbohrungen</li>
<li>Kühlung von Diamantbohrkronen</li>
<li>Nassschneiden mit geeigneten Trennschleifern</li>
<li>Schneiden von Betonplatten und Pflastersteinen</li>
<li>Bearbeiten von Naturstein und Granit</li>
<li>Schneiden von Terrassenplatten und Rasenkantensteinen</li>
<li>Binden von mineralischem Staub während der Bearbeitung</li>
<li>Spülen und Kühlen geeigneter Bohr- und Schneidwerkzeuge</li>
<li>Mobile Wasserzufuhr an Arbeitsstellen ohne Wasseranschluss</li>
</ul>
<h3>Geeignete Arbeiten und Materialien</h3>
<ul>
<li>Kernbohrungen in Beton und Mauerwerk</li>
<li>Diamantbohrungen in geeigneten mineralischen Baustoffen</li>
<li>Nassschnitte in Beton</li>
<li>Nassschnitte in Pflaster- und Terrassenplatten</li>
<li>Bearbeitung von Naturstein</li>
<li>Bearbeitung von Granit</li>
<li>Schneiden geeigneter Kalksandsteine und Klinker</li>
<li>Nassbearbeitung von Asphalt mit geeigneter Maschine</li>
</ul>
<h3>Mobile Wasserversorgung</h3>
<p>Der Druckwasserbehälter ist besonders praktisch, wenn am Einsatzort kein Wasserhahn oder kein ausreichend langer Wasserschlauch vorhanden ist. Das Wasser wird direkt im Behälter mitgeführt und durch den aufgebauten Druck zum Werkzeug transportiert.</p>
<p>Dadurch kann beispielsweise im Rohbau, im Garten, auf einer Einfahrt oder an einer abgelegenen Baustelle gearbeitet werden, ohne eine feste Wasserleitung bis zum Werkzeug verlegen zu müssen.</p>
<h3>Kühlung von Diamantwerkzeugen</h3>
<p>Bei Kernbohrungen und Nassschnitten dient das Wasser zur Kühlung von Bohrkrone oder Trennscheibe. Die Kühlung kann die thermische Belastung reduzieren und den Verschleiß des Diamantwerkzeugs verringern.</p>
<p>Die benötigte Wassermenge hängt von Maschine, Werkzeug, Material und Herstellerangaben ab. Der Wasserfluss muss so eingestellt werden, dass das Werkzeug ausreichend gekühlt und das abgetragene Material ausgespült wird.</p>
<h3>Staub beim Schneiden und Bohren reduzieren</h3>
<p>Beim trockenen Bearbeiten von Beton, Stein und Mauerwerk kann feiner mineralischer Staub entstehen. Durch die Wasserzufuhr wird ein großer Teil des Staubs unmittelbar an der Entstehungsstelle gebunden.</p>
<p>Das reduziert die Staubverteilung im Arbeitsbereich. Eine Gefährdungsbeurteilung sowie geeignete Schutzmaßnahmen und persönliche Schutzausrüstung bleiben trotzdem erforderlich.</p>
<h3>Behälter befüllen</h3>
<p>Vor dem Öffnen muss der Behälter vollständig drucklos sein. Anschließend wird die Pumpe beziehungsweise die Einfüllöffnung geöffnet und der Behälter mit sauberem Wasser befüllt.</p>
<p>Der Füllinhalt beträgt 10 Liter. Das darüber verbleibende Luftpolster wird benötigt, um den erforderlichen Betriebsdruck aufzubauen. Der Behälter darf deshalb nicht bis zum Rand gefüllt werden.</p>
<h3>Druck aufbauen</h3>
<p>Nach dem Befüllen wird die Pumpe wieder sicher eingesetzt und verschlossen. Durch wiederholtes Betätigen des Pumpengriffs wird Luft in den Behälter gepumpt.</p>
<p>Der maximal zulässige Betriebsdruck beträgt 3 bar. Ein integriertes Sicherheitsventil schützt den Behälter vor unzulässigem Überdruck.</p>
<p>Während längerer Arbeiten kann der Druck abnehmen. In diesem Fall wird die Wasserzufuhr unterbrochen und bei Bedarf erneut nachgepumpt.</p>
<h3>Vier Meter langer Wasserschlauch</h3>
<p>Der transparente Schlauch besitzt eine Arbeitslänge von etwa vier Metern. Dadurch kann der Behälter sicher neben dem Arbeitsbereich abgestellt werden, während das angeschlossene Werkzeug bewegt wird.</p>
<p>Die Kupplung ist mit einem Wasserstopp ausgestattet. Ein integrierter Filter schützt den Schlauchanschluss und das angeschlossene Werkzeug vor gröberen Verschmutzungen.</p>
<h3>Anschluss an das Werkzeug</h3>
<p>Der Schlauch wird über die vorhandene Schnellkupplung mit dem Wasseranschluss des geeigneten Werkzeugs verbunden. Je nach Maschine kann ein zusätzlicher Adapter erforderlich sein.</p>
<p>Vor Arbeitsbeginn muss geprüft werden, ob Kupplung, Anschluss und Schlauch für das eingesetzte Gerät geeignet und sicher verbunden sind.</p>
<h3>Technische Eigenschaften</h3>
<ul>
<li>Hersteller: MESTO</li>
<li>Modell: PROFI H2O 10</li>
<li>Modellnummer: 3270W</li>
<li>Füllinhalt: 10 Liter</li>
<li>Gesamtinhalt: 12,5 Liter</li>
<li>Maximaler Betriebsdruck: 3 bar</li>
<li>Maximale Flüssigkeitstemperatur: 40 °C</li>
<li>Behältermaterial: transparenter Kunststoff</li>
<li>Schlauchlänge: etwa 4 Meter</li>
<li>Handpumpe mit ergonomischem Pumpengriff</li>
<li>Kolbenmanometer mit integriertem Sicherheitsventil</li>
<li>Schlauchkupplung mit Wasserstopp</li>
<li>Integrierter Filter im Schlauchanschluss</li>
<li>Große Standfläche für sicheren Stand</li>
<li>Eigengewicht: etwa 3 kg</li>
</ul>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Mobile Wasserversorgung ohne festen Wasseranschluss</li>
<li>Geeignet für Kernbohr- und Trennarbeiten</li>
<li>Unterstützt die Kühlung von Diamantwerkzeugen</li>
<li>Bindet einen großen Teil des entstehenden Baustaubs</li>
<li>10 Liter Wasser für längere Arbeitseinsätze</li>
<li>Vier Meter Schlauch für einen ausreichenden Arbeitsradius</li>
<li>Kein Strom, Akku oder Kompressor erforderlich</li>
<li>Manueller Druckaufbau über die integrierte Pumpe</li>
<li>Stabiler Standfuß für Baustelleneinsätze</li>
<li>Transparenter Behälter zur Kontrolle des Wasserstands</li>
</ul>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Behälter, Pumpe, Schlauch und Kupplung auf Beschädigungen kontrollieren.</li>
<li>Sicherstellen, dass der Behälter vollständig drucklos ist.</li>
<li>Pumpe beziehungsweise Verschluss vorsichtig öffnen.</li>
<li>Behälter mit maximal 10 Litern sauberem Wasser befüllen.</li>
<li>Pumpe wieder vollständig einsetzen und sicher verschließen.</li>
<li>Schlauch mit dem geeigneten Wasseranschluss des Werkzeugs verbinden.</li>
<li>Mit der Handpumpe kontrolliert Druck aufbauen.</li>
<li>Maximal zulässigen Betriebsdruck von 3 bar beachten.</li>
<li>Wasserzufuhr öffnen und Anschluss auf Undichtigkeiten prüfen.</li>
<li>Wasserfluss entsprechend den Vorgaben des Maschinenherstellers einstellen.</li>
<li>Während der Arbeit auf ausreichende Kühlung und Wasserzufuhr achten.</li>
<li>Bei nachlassendem Druck die Arbeit unterbrechen und nachpumpen.</li>
<li>Nach Arbeitsende Behälter vollständig drucklos machen.</li>
<li>Restwasser entleeren und Gerät mit sauberem Wasser spülen.</li>
<li>Behälter geöffnet beziehungsweise drucklos trocknen lassen.</li>
</ol>
<h3>Hinweise und Grenzen</h3>
<ul>
<li>Der Behälter ist für die Verwendung mit sauberem Wasser vorgesehen.</li>
<li>Keine Pflanzenschutzmittel, Säuren, Laugen, Lösungsmittel oder Reinigungschemikalien einfüllen.</li>
<li>Kein verschmutztes Wasser, Zementschlamm oder Wasser mit Feststoffanteilen verwenden.</li>
<li>Maximalen Betriebsdruck von 3 bar nicht überschreiten.</li>
<li>Nur Wasser mit einer Temperatur von maximal 40 °C einfüllen.</li>
<li>Behälter vor jedem Öffnen vollständig drucklos machen.</li>
<li>Sicherheitsventil nicht blockieren, verändern oder überbrücken.</li>
<li>Beschädigten, verformten oder undichten Behälter nicht verwenden.</li>
<li>Schlauch nicht knicken, quetschen oder über scharfe Kanten ziehen.</li>
<li>Kupplung nur im drucklosen Zustand lösen, wenn der Wasserstopp nicht sicher funktioniert.</li>
<li>Vor Arbeitsbeginn die Kompatibilität der Kupplung mit dem Werkzeug prüfen.</li>
<li>Wasser und Bohrschlamm kontrolliert auffangen und ableiten.</li>
<li>Bei elektrischen Maschinen ausschließlich für Nassbetrieb zugelassene Geräte verwenden.</li>
<li>Elektrische Anschlüsse, Steckdosen und Verlängerungskabel vor Wasser schützen.</li>
<li>Für Baustellenstrom einen geeigneten Fehlerstromschutz verwenden.</li>
<li>Behälter nicht dauerhaft unter Druck lagern oder transportieren.</li>
<li>Nach der Verwendung vollständig entleeren und frostfrei lagern.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mini-Akkuschrauber mit FlexiClick</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/mini-akkuschrauber-mit-flexiclick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 12:11:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bosch Professional GSR 12V-15 FC ist ein kompakter und vielseitiger Akku-Bohrschrauber für Montage-, Ausbau- und Reparaturarbeiten. Durch die verschiedenen FlexiClick-Aufsätze lässt sich das Gerät schnell an unterschiedliche Arbeitssituationen anpassen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bosch Professional GSR 12V-15 FC eignet sich für zahlreiche Schraub- und Bohrarbeiten im Innenausbau, Möbelbau, bei Reparaturen und bei allgemeinen Montagearbeiten.</p>
<p>Das Bosch FlexiClick-System ermöglicht einen schnellen und werkzeuglosen Wechsel der unterschiedlichen Aufsätze. Neben dem normalen Schrauben mit Bit können ein Bohrfutter, ein Winkelaufsatz und ein versetzter Aufsatz verwendet werden. Dadurch lassen sich auch Schrauben und Bohrungen an schwer zugänglichen Stellen, in Ecken oder dicht an Kanten ausführen.</p>
<p>Durch seine kompakte Bauform und das geringe Gewicht lässt sich der Schrauber besonders gut bei längeren Arbeiten oder in engen Arbeitsbereichen einsetzen. Die Drehmomentvorwahl ermöglicht eine an das Material und die verwendete Schraube angepasste Kraftübertragung.</p>
<p>Das Gerät wird im Transportkoffer mit Akkus, Ladegerät, FlexiClick-Aufsätzen und weiterem Zubehör ausgegeben. Die abgebildeten Universal-Steckschlüsseleinsätze können zum Lösen und Anziehen unterschiedlicher Schrauben- und Mutternformen verwendet werden.</p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Vor Arbeitsbeginn muss geprüft werden, ob der gewählte Aufsatz korrekt eingerastet ist. Für Bohrarbeiten sind ausschließlich geeignete Bohrer und für Schraubarbeiten passende Bits beziehungsweise Steckschlüsseleinsätze zu verwenden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nietmuttern-Aufsatz</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/nietmuttern-aufsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 05:36:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Fortum Nietmuttern-Aufsatz lassen sich Gewindenietmuttern maschinell in Bleche, Metallprofile und geeignete Kunststoffbauteile einsetzen. Das Set enthält austauschbare Gewindedorne und Mundstücke für M3, M4, M5, M6 und M8.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fortum Nietmuttern-Aufsatz verwandelt eine geeignete Bohrmaschine oder einen Akkuschrauber in ein elektrisch angetriebenes Setzgerät für Gewindenietmuttern. Mit den mitgelieferten Gewindedornen und Mundstücken können Nietmuttern der Größen M3, M4, M5, M6 und M8 verarbeitet werden.</p>
<p>Nietmuttern werden verwendet, um ein belastbares metrisches Innengewinde in dünnwandigen Bauteilen herzustellen. Sie eignen sich besonders für Bleche, Metallprofile, Hohlprofile, Gehäuse und Bauteile, deren Rückseite nicht oder nur schwer zugänglich ist.</p>
<p>Im Gegensatz zu einer normalen Schraubverbindung muss auf der Rückseite keine separate Mutter festgehalten werden. Die Nietmutter wird von einer Seite in eine vorbereitete Bohrung eingesetzt und beim Setzvorgang dauerhaft im Material verformt.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Innengewinde in Blechen herstellen</li>
<li>Gewinde in Vierkant- und Rechteckrohre einsetzen</li>
<li>Bauteile an Metallprofilen befestigen</li>
<li>Verkleidungen und Abdeckungen montieren</li>
<li>Halterungen an Fahrzeugen und Anhängern befestigen</li>
<li>Gewinde in Maschinengehäusen nachrüsten</li>
<li>Schaltschränke und Metallgehäuse ausstatten</li>
<li>Regale, Gestelle und Werkstatteinrichtungen bauen</li>
<li>Gewindepunkte für wieder lösbare Verschraubungen anbringen</li>
<li>Montagen durchführen, bei denen die Rückseite nicht erreichbar ist</li>
</ul>
<h3>Funktionsweise einer Nietmutter</h3>
<p>Eine Nietmutter besteht aus einem hohlen, mit Innengewinde versehenen Nietkörper. Sie wird auf den passenden Gewindedorn des Nietaufsatzes aufgeschraubt und anschließend in eine maßgerecht vorbereitete Bohrung eingesetzt.</p>
<p>Beim Betätigen der Bohrmaschine zieht der Gewindedorn die Nietmutter zusammen. Der hintere Teil der Nietmutter verformt sich und legt sich auf der Rückseite des Werkstücks an. Dadurch wird die Nietmutter formschlüssig im Bauteil befestigt.</p>
<p>Nach dem Setzvorgang wird die Drehrichtung der Maschine umgeschaltet. Der Gewindedorn schraubt sich aus der gesetzten Nietmutter heraus. Anschließend steht ein dauerhaftes metrisches Innengewinde zur Verfügung.</p>
<h3>Verfügbare Gewindegrößen</h3>
<ul>
<li>M3</li>
<li>M4</li>
<li>M5</li>
<li>M6</li>
<li>M8</li>
</ul>
<p>Für jede Gewindegröße muss der passende Gewindedorn zusammen mit dem dazugehörigen Mundstück verwendet werden. Eine falsche Kombination kann den Dorn, die Nietmutter oder den Aufsatz beschädigen.</p>
<h3>Geeignete Nietmuttern</h3>
<p>Der Aufsatz ist nach Herstellerangaben für Nietmuttern aus Aluminium, Kupfer, Stahl und Edelstahl vorgesehen. Die tatsächlich erforderliche Setzkraft hängt von der Gewindegröße, dem Werkstoff und der Bauform der Nietmutter ab.</p>
<p>Aluminium-Nietmuttern benötigen in der Regel eine geringere Setzkraft als Stahl- oder Edelstahl-Nietmuttern. Besonders bei größeren Edelstahl-Nietmuttern muss geprüft werden, ob die verwendete Bohrmaschine ausreichend Drehmoment bereitstellt.</p>
<h3>Geeignete Werkstücke</h3>
<ul>
<li>Stahlblech</li>
<li>Aluminiumblech</li>
<li>Edelstahlblech bei geeigneter Bohrung und Nietmutter</li>
<li>Vierkant- und Rechteckrohre</li>
<li>Metallprofile</li>
<li>Karosserie- und Fahrzeugbleche</li>
<li>Maschinen- und Gerätegehäuse</li>
<li>Ausreichend feste Kunststoffplatten nach vorheriger Prüfung</li>
</ul>
<h3>Voraussetzungen für eine zuverlässige Verbindung</h3>
<p>Die Bohrung muss zum Außendurchmesser der verwendeten Nietmutter passen. Ist die Bohrung zu klein, kann die Nietmutter nicht eingesetzt werden. Ist sie zu groß, kann sich die Nietmutter beim Setzen oder beim späteren Anziehen einer Schraube mitdrehen.</p>
<p>Bohrdurchmesser, Klemmbereich und Materialstärke sind anhand der verwendeten Nietmutter festzulegen. Die Gewindegröße allein reicht nicht aus, um den benötigten Bohrdurchmesser zuverlässig zu bestimmen.</p>
<p>Die Auflagefläche muss möglichst eben, sauber und frei von starken Graten sein. Nach dem Bohren sollte die Bohrung sorgfältig entgratet werden.</p>
<h3>Vorbereitung des Nietaufsatzes</h3>
<ol>
<li>Passende Nietmutter und Gewindegröße festlegen.</li>
<li>Passenden Gewindedorn und das zugehörige Mundstück auswählen.</li>
<li>Gewindedorn entsprechend der Anleitung im Aufsatz montieren.</li>
<li>Mundstück einsetzen und korrekt einstellen.</li>
<li>Aufsatz sicher im Bohrfutter der Maschine einspannen.</li>
<li>Drehmomentbegrenzung der Maschine zunächst niedrig einstellen.</li>
<li>Funktion an einem vergleichbaren Reststück prüfen.</li>
</ol>
<h3>Nietmutter setzen</h3>
<ol>
<li>Bohrung im passenden Durchmesser herstellen.</li>
<li>Bohrung entgraten und reinigen.</li>
<li>Nietmutter vollständig auf den Gewindedorn aufschrauben.</li>
<li>Nietmutter gerade und vollständig in die Bohrung einsetzen.</li>
<li>Aufsatz rechtwinklig zum Werkstück halten.</li>
<li>Maschine langsam in Setzrichtung laufen lassen.</li>
<li>Setzvorgang beenden, sobald die Nietmutter fest verformt ist.</li>
<li>Drehrichtung der Maschine umschalten.</li>
<li>Gewindedorn vollständig aus der Nietmutter herausschrauben.</li>
<li>Sitz und Gewinde der Nietmutter kontrollieren.</li>
</ol>
<h3>Einstellung der Maschine</h3>
<p>Der Nietaufsatz sollte mit niedriger Drehzahl und kontrolliertem Drehmoment verwendet werden. Eine hohe Drehzahl verbessert das Ergebnis nicht und erschwert die Kontrolle des Setzvorgangs.</p>
<p>Bei einem Akkuschrauber sollte zunächst eine niedrige Stufe der Drehmomentbegrenzung gewählt werden. Anschließend kann das Drehmoment schrittweise erhöht werden, bis die Nietmutter sicher gesetzt wird.</p>
<p>Wird die Nietmutter nicht ausreichend verformt, kann sie sich später im Werkstück drehen. Bei zu hoher Setzkraft können dagegen der Gewindedorn, das Gewinde der Nietmutter oder das Werkstück beschädigt werden.</p>
<h3>Geeignete Antriebsmaschinen</h3>
<ul>
<li>Akkuschrauber mit regelbarer Drehzahl</li>
<li>Akku-Bohrschrauber</li>
<li>Netzbetriebene Bohrmaschine mit regelbarer Drehzahl</li>
<li>Maschinen mit sicher schließendem Bohrfutter</li>
</ul>
<p>Der Adapter darf nicht mit einem Schlagbohrmodus, einer Hammerfunktion oder einem Schlagschrauber betrieben werden. Schlagimpulse können Gewindedorn, Getriebe und Mechanik des Nietaufsatzes beschädigen. :contentReference[oaicite:0]{index=0}</p>
<h3>Material der Werkzeugkomponenten</h3>
<p>Der Fortum Nietaufsatz ist mit hoch belastbaren Werkzeugkomponenten aus Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl ausgeführt. Dieses Material ist für hohe mechanische Belastungen geeignet, ersetzt aber keine korrekte Einstellung und Bedienung des Werkzeugs. :contentReference[oaicite:1]{index=1}</p>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Maschinelles Setzen von Nietmuttern</li>
<li>Deutlich schneller als viele einfache Handnietmutternzangen</li>
<li>Für die gängigen Größen M3 bis M8</li>
<li>Geeignet für einseitig zugängliche Bauteile</li>
<li>Dauerhaftes metrisches Innengewinde</li>
<li>Verbindung kann später wiederholt verschraubt und gelöst werden</li>
<li>Geeignet für Bleche, Profile und Hohlkörper</li>
<li>Kompakte Alternative zu einer großen Nietmutternzange</li>
<li>Verwendung mit vorhandener Bohrmaschine oder Akkuschrauber</li>
<li>Austauschbare Gewindedorne und Mundstücke</li>
</ul>
<h3>Auswahl der richtigen Nietmutter</h3>
<p>Die Nietmutter muss zum Werkstoff, zur Materialstärke und zur späteren Belastung passen. Dabei sind insbesondere der Klemmbereich, die Kopfform, die Schaftform und der Werkstoff der Nietmutter zu beachten.</p>
<p>Gerändelte oder mehrkantige Nietmuttern bieten häufig einen besseren Verdrehschutz als vollständig glatte Rundschaft-Nietmuttern. Dies ist besonders bei weichen Werkstoffen oder höheren Anzugsmomenten wichtig.</p>
<p>Flachkopf-Nietmuttern bieten eine große Auflagefläche. Senkkopf-Nietmuttern können bei entsprechend vorbereiteter Senkung bündig mit der Oberfläche abschließen. Kleinkopf-Nietmuttern benötigen weniger Auflagefläche, können aber je nach Anwendung geringere Kräfte übertragen.</p>
<h3>Hinweise zum Probearbeiten</h3>
<p>Vor Arbeiten am eigentlichen Bauteil sollte eine Probeverbindung mit demselben Werkstoff, derselben Materialstärke und derselben Nietmutter hergestellt werden.</p>
<p>Dabei lässt sich prüfen, welche Drehmomentstufe erforderlich ist und ob Bohrdurchmesser, Klemmbereich sowie Setzergebnis zusammenpassen. Besonders bei dünnem Aluminium, Kunststoff oder lackierten Oberflächen ist ein Probestück sinnvoll.</p>
<h3>Kontrolle der gesetzten Nietmutter</h3>
<p>Nach dem Setzen muss die Nietmutter bündig und verdrehsicher am Werkstück anliegen. Sie darf sich beim vorsichtigen Einschrauben einer passenden Schraube nicht mitdrehen.</p>
<p>Die Schraube muss sich leicht von Hand in das Gewinde eindrehen lassen. Ein schwergängiges oder beschädigtes Gewinde kann auf eine schräg aufgeschraubte Nietmutter, eine Überlastung des Gewindedorns oder einen fehlerhaften Setzvorgang hinweisen.</p>
<h3>Hinweise zum Gewindedorn</h3>
<p>Gewindedorne sind hoch belastete Verschleißteile. Die Nietmutter muss vollständig und gerade auf den Dorn aufgeschraubt werden. Wird nur ein Teil des Gewindes erfasst, steigt die Gefahr eines Gewindeausrisses oder Dornbruchs erheblich.</p>
<p>Ein beschädigter, verbogener oder schwergängiger Gewindedorn darf nicht weiterverwendet werden. Gewinde sollten sauber gehalten und entsprechend der Bedienungsanleitung leicht geschmiert werden.</p>
<h3>Nicht geeignete Anwendungen</h3>
<ul>
<li>Verwendung mit Schlagschraubern</li>
<li>Verwendung mit eingeschalteter Hammer- oder Schlagbohrfunktion</li>
<li>Setzen von Blindnieten</li>
<li>Verarbeiten anderer Gewindegrößen als M3, M4, M5, M6 und M8</li>
<li>Setzen beschädigter oder verformter Nietmuttern</li>
<li>Arbeiten mit ungeeigneten Bohrungsdurchmessern</li>
<li>Setzen ohne passenden Gewindedorn und passendes Mundstück</li>
<li>Arbeiten an Bauteilen, deren Festigkeit für die Nietmutter nicht ausreicht</li>
<li>Verwendung als Schraub- oder Ausziehwerkzeug</li>
</ul>
<h3>Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Schutzbrille und geeignete Arbeitshandschuhe tragen.</li>
<li>Bohrmaschine vor dem Wechsel der Gewindedorne ausschalten und Akku entfernen beziehungsweise Netzstecker ziehen.</li>
<li>Nietaufsatz sicher im Bohrfutter einspannen.</li>
<li>Werkstück gegen Verrutschen und Verdrehen sichern.</li>
<li>Hände vom drehenden Aufsatz und vom Bohrfutter fernhalten.</li>
<li>Keine lose Kleidung, Schmuckstücke oder offenen Haare in der Nähe rotierender Teile tragen.</li>
<li>Aufsatz während des Setzvorgangs gerade zum Werkstück halten.</li>
<li>Maschine bei ungewöhnlichen Geräuschen oder Blockieren sofort stoppen.</li>
<li>Nicht mit Schlagfunktion oder Schlagschrauber verwenden.</li>
<li>Vor jedem Einsatz Gewindedorn, Mundstück und Aufsatz auf Beschädigungen prüfen.</li>
</ul>
<h3>Hinweise und Grenzen</h3>
<p>Der Nietaufsatz stellt eine belastbare Befestigungsmöglichkeit her, ersetzt jedoch keine fachgerechte Auslegung einer tragenden Schraubverbindung. Bei sicherheitsrelevanten, hoch belasteten oder statisch relevanten Verbindungen müssen Nietmutter, Materialstärke und Belastbarkeit fachlich geprüft werden.</p>
<p>Die Belastbarkeit wird nicht allein durch die Gewindegröße bestimmt. Entscheidend sind außerdem Werkstoff, Klemmbereich, Schaftform, Kopfform, Bohrungsqualität und die Festigkeit des Bauteils.</p>
<p>Bei falsch eingestelltem Drehmoment können Gewindedorn und Nietmutter beschädigt werden. Die Maschine darf nach dem vollständigen Setzen nicht unnötig weiterlaufen.</p>
<h3>Reinigung und Rückgabe</h3>
<p>Der Nietaufsatz ist sauber, vollständig und frei von Metallspänen zurückzugeben. Gewindedorne und Mundstücke müssen den Größen M3, M4, M5, M6 und M8 eindeutig zugeordnet und im Aufbewahrungskoffer abgelegt werden.</p>
<p>Beschädigte, abgebrochene oder fehlende Gewindedorne sind bei der Rückgabe anzugeben. Metallspäne dürfen mit einer Bürste oder einem trockenen Tuch entfernt werden. Das Werkzeug darf nicht mit Wasser gereinigt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nietaufsatz für Bohrmaschine und Akkuschrauber – Blindnieten 2,4 bis 4,8 mm</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/blindniet-aufsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 05:35:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nietaufsatz für Bohrmaschine und Akkuschrauber zum schnellen Setzen von Blindnieten von 2,4 bis 4,8 mm.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>FORTUM 4770651 Nietaufsatz für Blindnieten</h2>
<p>Der FORTUM 4770651 verwandelt eine geeignete Bohrmaschine oder einen Akkuschrauber in ein motorbetriebenes Blindnietgerät. Der Aufsatz wird über seinen 1/4-Zoll-Sechskantschaft in das Bohrfutter oder eine geeignete Bitaufnahme eingesetzt.</p>
<p>Mit dem Nietaufsatz lassen sich Blindnieten mit einem Schaftdurchmesser von 2,4, 3,2, 4,0 und 4,8 mm setzen. Das Werkzeug eignet sich besonders für Arbeiten, bei denen viele Nieten verarbeitet werden oder eine herkömmliche Handnietzange zu viel Kraft erfordert.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Bleche und dünne Metallbauteile miteinander verbinden</li>
<li>Metallprofile und Winkel befestigen</li>
<li>Dachrinnen, Abdeckbleche und Verkleidungen montieren</li>
<li>Fahrzeug-, Anhänger- und Karosserieteile reparieren</li>
<li>Typenschilder und Halterungen befestigen</li>
<li>Lüftungskanäle und Blechgehäuse montieren</li>
<li>Kunststoffteile mit geeigneten Blindnieten verbinden</li>
<li>Reparaturen an Geräten, Möbeln und Konstruktionen durchführen</li>
<li>Serien von Blindnieten schneller und kraftsparender setzen</li>
</ul>
<h3>Geeignete Blindnieten</h3>
<ul>
<li>Blindnieten mit 2,4 mm Schaftdurchmesser</li>
<li>Blindnieten mit 3,2 mm Schaftdurchmesser</li>
<li>Blindnieten mit 4,0 mm Schaftdurchmesser</li>
<li>Blindnieten mit 4,8 mm Schaftdurchmesser</li>
<li>Blindnieten aus Aluminium</li>
<li>Blindnieten aus Kupfer</li>
<li>Blindnieten aus Stahl</li>
<li>Blindnieten aus Edelstahl</li>
</ul>
<h3>Funktionsweise einer Blindnietverbindung</h3>
<p>Blindnieten werden verwendet, wenn eine Verbindung nur von einer Seite zugänglich ist. Die Niete wird durch eine passende Bohrung in beide Bauteile gesteckt. Der Nietaufsatz zieht anschließend den Nietdorn nach hinten.</p>
<p>Dadurch verformt sich der Nietkörper auf der Rückseite und klemmt die Bauteile zusammen. Sobald die erforderliche Zugkraft erreicht ist, reißt der Dorn an seiner vorgesehenen Stelle ab.</p>
<h3>Passendes Mundstück einsetzen</h3>
<p>Für jeden Nietdurchmesser muss das passende Mundstück verwendet werden. Ein zu kleines Mundstück nimmt den Nietdorn nicht auf. Ein zu großes Mundstück kann den Dorn nicht zuverlässig führen oder festhalten.</p>
<p>Das montierte Mundstück wird mit dem beiliegenden Schlüssel gelöst und gegen die benötigte Größe ausgetauscht. Vor Arbeitsbeginn muss das Mundstück vollständig eingeschraubt und fest angezogen sein.</p>
<h3>Verwendung mit Bohrmaschine oder Akkuschrauber</h3>
<p>Der Sechskantschaft wird sicher in das Bohrfutter oder eine passende 1/4-Zoll-Aufnahme eingespannt. Das Antriebsgerät muss über Rechts- und Linkslauf sowie eine fein dosierbare Drehzahl verfügen.</p>
<p>Zum Setzen der Niete läuft die Maschine in der vorgesehenen Zugrichtung. Nach dem Abreißen des Nietdorns wird die Drehrichtung umgeschaltet, damit der Mechanismus zurückfährt und der abgerissene Dorn freigegeben wird.</p>
<h3>Geeignete Antriebsgeräte</h3>
<ul>
<li>Akkuschrauber mit einstellbarer Drehzahl</li>
<li>Netzbetriebene Bohrmaschine mit Drehzahlregelung</li>
<li>Druckluftbohrmaschine mit geeigneter Drehzahlregelung</li>
</ul>
<p>Schlagschrauber, Schlagbohrbetrieb und Hammerfunktion dürfen nicht verwendet werden. Die stoßartige Belastung kann den Nietaufsatz, die Spannbacken und den Antrieb beschädigen.</p>
<h3>Blindnieten richtig auswählen</h3>
<p>Neben dem Durchmesser muss die Klemmlänge der Blindniete zur gesamten Materialstärke der zu verbindenden Teile passen. Eine zu kurze Niete bildet auf der Rückseite keinen ausreichenden Schließkopf. Eine zu lange Niete kann keine feste Verbindung herstellen.</p>
<p>Für korrosionsbeständige Verbindungen sollten Nietmaterial, Bauteil und Einsatzumgebung aufeinander abgestimmt werden. Unterschiedliche Metalle können bei Feuchtigkeit Kontaktkorrosion verursachen.</p>
<h3>Bohrung vorbereiten</h3>
<p>Die Bohrung muss zum Nietdurchmesser passen und beide Bauteile vollständig durchdringen. Die Teile sollten bündig aufeinanderliegen und dürfen sich während des Nietvorgangs nicht verschieben.</p>
<p>Nach dem Bohren sollten scharfe Grate entfernt werden. Eine zu große oder ausgefranste Bohrung verringert die Stabilität der Verbindung.</p>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Kraftsparender als eine klassische Handnietzange</li>
<li>Schnelleres Setzen mehrerer Blindnieten</li>
<li>Für vier gängige Nietdurchmesser geeignet</li>
<li>Verarbeitet Aluminium-, Kupfer-, Stahl- und Edelstahlnieten</li>
<li>Kompakte Bauweise für Werkstatt und Montage</li>
<li>Geeignet für einseitig zugängliche Verbindungen</li>
<li>Antrieb über vorhandene Bohrmaschine oder Akkuschrauber</li>
<li>Geordnete Aufbewahrung im Transportkoffer</li>
</ul>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Materialstärke bestimmen und passende Blindniete auswählen.</li>
<li>Bauteile ausrichten, fixieren und passend zur Niete durchbohren.</li>
<li>Bohrung entgraten und Bohrspäne entfernen.</li>
<li>Passendes Mundstück für den Nietdurchmesser montieren.</li>
<li>Nietaufsatz sicher in Bohrfutter oder Bitaufnahme einspannen.</li>
<li>Niedrige Drehzahl und die vorgesehene Drehrichtung einstellen.</li>
<li>Nietdorn vollständig in das Mundstück einführen.</li>
<li>Niete gerade und vollständig in die Bohrung einsetzen.</li>
<li>Nietaufsatz und Antriebsgerät in einer geraden Linie halten.</li>
<li>Maschine langsam betätigen, bis der Nietdorn abreißt.</li>
<li>Drehrichtung umschalten und Mechanismus vollständig zurückfahren.</li>
<li>Abgerissenen Nietdorn entfernen und Verbindung kontrollieren.</li>
</ol>
<h3>Hinweise und Grenzen</h3>
<ul>
<li>Nicht mit einem Schlagschrauber verwenden.</li>
<li>Schlag- oder Hammerfunktion der Bohrmaschine ausschalten.</li>
<li>Mit niedriger Drehzahl und ohne ruckartige Belastung arbeiten.</li>
<li>Nietaufsatz und Antriebsgerät während des Nietens gerade halten.</li>
<li>Nur passende Mundstücke für den jeweiligen Nietdurchmesser verwenden.</li>
<li>Die Blindniete muss zur Materialstärke und zur vorgesehenen Belastung passen.</li>
<li>Bauteile müssen vor dem Nieten sicher ausgerichtet und fixiert sein.</li>
<li>Hände und Finger vom Bereich zwischen den Bauteilen fernhalten.</li>
<li>Schutzbrille tragen, da der Nietdorn beim Abreißen wegspringen kann.</li>
<li>Abgerissene Nietdorne regelmäßig aus dem Werkzeug entfernen.</li>
<li>Bei einer Blockierung nicht mit Gewalt oder hoher Drehzahl weiterarbeiten.</li>
<li>Vor Mundstückwechsel, Reinigung oder Wartung das Werkzeug vom Antriebsgerät trennen.</li>
<li>Das Werkzeug ist für Blindnieten und nicht für Nietmuttern vorgesehen.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diamant-Dosensenker-Set Ø 68 und 82 mm mit Staubabsaugung, SDS-plus-Adapter und Zentrierbohrer</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/diamant-dosensenker-set/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 05:34:14 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=677</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum Bohren von Öffnungen für Unterputzdosen, Abzweigdosen und Installationen.</p>

<p>Mit Diamant-Bohrkronen in 68 und 82 mm sowie Anschluss für eine Staubabsaugung.</p>

<p>Geeignet für trockene Bohrungen in Mauerwerk, Beton und vergleichbaren Baustoffen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Diamant-Dosensenker-Set Ø 68 und 82 mm mit Staubabsaugung</h2>
<p>Das Diamant-Dosensenker-Set dient zum trockenen Herstellen runder Öffnungen in geeigneten mineralischen Baustoffen. Die beiden Bohrkronen mit 68 und 82 mm Durchmesser eignen sich insbesondere für Elektroinstallationen, Unterputzdosen, Abzweigdosen und größere Installationsöffnungen.</p>
<p>Im Gegensatz zu einem klassischen Hartmetall-Dosensenker arbeiten die Diamantsegmente schneidend und ohne zugeschaltete Schlagfunktion. Dadurch können vergleichsweise saubere Bohrungen mit kontrolliertem Materialabtrag hergestellt werden.</p>
<p>Die mitgelieferte Absaugeinheit kann mit einem geeigneten Baustellensauger verbunden werden. Der entstehende Bohrstaub wird dadurch direkt an der Bohrkrone abgesaugt.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Öffnungen für Unterputz-Steckdosen herstellen</li>
<li>Bohrungen für Lichtschalter und Installationsdosen ausführen</li>
<li>Abzweig- und Verteilerdosen einsetzen</li>
<li>Größere Installationsöffnungen im Mauerwerk herstellen</li>
<li>Elektroinstallationen bei Renovierungen vorbereiten</li>
<li>Öffnungen für Kabel- und Rohrdurchführungen anfertigen</li>
<li>Mehrere Dosenöffnungen in gleicher Größe bohren</li>
</ul>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<ul>
<li>Mauerwerk</li>
<li>Ziegel</li>
<li>Kalksandstein</li>
<li>Beton</li>
<li>Estrich</li>
<li>Geeigneter Naturstein</li>
<li>Weitere mineralische Baustoffe entsprechend der eingesetzten Bohrkrone</li>
</ul>
<h3>Bohrkrone mit 68 mm Durchmesser</h3>
<p>Die kleinere Bohrkrone eignet sich für viele handelsübliche Unterputzdosen und Installationsöffnungen. Vor dem Bohren muss der tatsächlich benötigte Außendurchmesser der Dose kontrolliert werden.</p>
<p>Je nach Hersteller und Dosentyp kann neben dem Durchmesser auch die benötigte Bohrtiefe variieren.</p>
<h3>Bohrkrone mit 82 mm Durchmesser</h3>
<p>Die größere Bohrkrone ist für entsprechend größere Installationsdosen, Abzweigdosen und spezielle Einbausituationen vorgesehen. Sie kann außerdem genutzt werden, wenn um die eigentliche Dose zusätzlicher Platz für Ausgleichsmaterial oder Leitungsführung benötigt wird.</p>
<h3>Arbeiten mit Staubabsaugung</h3>
<p>Beim trockenen Bohren in Mauerwerk und Beton entsteht feiner mineralischer Staub. Die Absaugeinheit wird zwischen Maschine und Bohrkrone montiert und mit einem geeigneten Baustellen- oder Industriesauger verbunden.</p>
<p>Die Absaugung reduziert die Staubbelastung am Arbeitsplatz, hält die Bohrung besser sichtbar und kann den Materialtransport aus der Bohrkrone unterstützen.</p>
<p>Ein normaler Haushaltsstaubsauger ist für mineralischen Baustellenstaub in der Regel nicht geeignet.</p>
<h3>Verwendung des Zentrierbohrers</h3>
<p>Der Zentrierbohrer dient dazu, die Bohrkrone beim Ansetzen zu führen und ein seitliches Verlaufen zu verhindern. Die Mitte der geplanten Öffnung wird zunächst angezeichnet und mit dem Zentrierbohrer angesetzt.</p>
<p>Sobald die Diamantsegmente sicher in das Material eingreifen und eine umlaufende Führungsnut entstanden ist, wird mit gleichmäßigem Vorschub weitergebohrt.</p>
<h3>Verwendung mit SDS-plus-Aufnahme</h3>
<p>Der mitgelieferte Adapter ermöglicht die Verwendung an einer geeigneten Maschine mit SDS-plus-Aufnahme. Entscheidend ist, dass die Maschine im reinen Drehbetrieb verwendet wird.</p>
<p>Die Schlag- oder Hammerfunktion muss ausgeschaltet bleiben. Schlagbetrieb kann die Diamantsegmente, die Gewindeaufnahme und die Bohrkrone beschädigen.</p>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Zwei gebräuchliche Durchmesser in einem Set</li>
<li>Geeignet für Unterputzdosen und Installationsöffnungen</li>
<li>Diamantsegmente für mineralische Baustoffe</li>
<li>Staubärmeres Arbeiten durch Absaugadapter</li>
<li>SDS-plus-Anschluss für geeignete Bohrmaschinen</li>
<li>Zentrierbohrer für kontrolliertes Ansetzen</li>
<li>Trockene Anwendung ohne Wasserzufuhr</li>
<li>Geordnete Aufbewahrung im Transportkoffer</li>
</ul>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Benötigten Durchmesser der Installationsöffnung ermitteln.</li>
<li>Geeignete Bohrkrone auswählen und fest auf den Adapter schrauben.</li>
<li>Zentrierbohrer montieren und sicheren Sitz kontrollieren.</li>
<li>Absaugeinheit einsetzen und mit einem geeigneten Sauger verbinden.</li>
<li>Bohrstelle auf verdeckte Strom-, Wasser- und Gasleitungen kontrollieren.</li>
<li>Maschine ausschließlich auf Drehbetrieb ohne Schlag einstellen.</li>
<li>Zentrierbohrer an der markierten Mitte ansetzen.</li>
<li>Bohrkrone gerade und mit gleichmäßigem Druck führen.</li>
<li>Bohrung regelmäßig unterbrechen und Material aus der Krone entfernen.</li>
<li>Bohrkern nach Fertigstellung vorsichtig aus der Öffnung lösen.</li>
</ol>
<h3>Hinweise und Grenzen</h3>
<ul>
<li>Nur im reinen Drehbetrieb ohne Schlag- oder Hammerfunktion verwenden.</li>
<li>Vor dem Bohren verdeckte Strom-, Wasser- und Gasleitungen ausschließen.</li>
<li>Bohrmaschine immer mit beiden Händen sicher führen.</li>
<li>Die Bohrkrone muss gerade angesetzt und ohne seitliches Verkanten geführt werden.</li>
<li>Starker seitlicher Druck kann Diamantsegmente und Aufnahme beschädigen.</li>
<li>Bohrkrone und Adapter können während der Arbeit sehr heiß werden.</li>
<li>Nur geeignete Maschinen mit ausreichender Leistung verwenden.</li>
<li>Bei bewehrtem Beton kann der Bohrfortschritt deutlich langsamer sein.</li>
<li>Tragende Bewehrung darf nicht ohne vorherige fachliche Klärung durchtrennt werden.</li>
<li>Für dauerhafte Kernbohrungen oder sehr tiefe Bohrungen ist ein spezielles Kernbohrgerät besser geeignet.</li>
<li>Geeigneten Atemschutz, Schutzbrille und Gehörschutz tragen.</li>
<li>Nur mit einem geeigneten Baustellen- oder Industriesauger absaugen.</li>
<li>Gewinde und Aufnahmen vor der Montage von Staub und Beschädigungen befreien.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
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