<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Metallbearbeitung | Libbacher Werkzeugkiste</title>
	<atom:link href="https://libbacher-wk.de/werkzeug/014-metallbearbeitung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://libbacher-wk.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 12:13:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://libbacher-wk.de/wp-content/uploads/2022/05/cropped-logo-werkzeugkiste-transparent-min-32x32.png</url>
	<title>Metallbearbeitung | Libbacher Werkzeugkiste</title>
	<link>https://libbacher-wk.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Falzzangen-Set 45° und 60° gebogen, 60 mm – 2-teilig</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/falzzangen-set-45-und-60-gebogen-60-mm-2-teilig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 08:38:24 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1887</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das zweiteilige Falzzangen-Set besteht aus einer 45° gebogenen und einer 60° gebogenen Falzzange mit jeweils 60 mm breiten Backen. Die Werkzeuge eignen sich zum kontrollierten Biegen, Abkanten, Falzen und Richten von Blechen sowie zum Herstellen und Nacharbeiten von Blechanschlüssen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Falzzangen-Set von Freund besteht aus zwei unterschiedlich abgewinkelten Falzzangen für die manuelle Bearbeitung von Blechen. Enthalten sind eine um 45° gebogene Falzzange und eine um 60° gebogene Falzzange. Beide Werkzeuge verfügen über eine Maulbreite von 60 mm.</p>
<p>Die breiten und flächig aufliegenden Backen ermöglichen es, dünne Bleche kontrolliert zu greifen, zu biegen, abzukanten, zu falzen oder bereits vorhandene Kanten nachzuarbeiten. Im Gegensatz zu einer Blechschere wird das Material dabei nicht durchtrennt, sondern gezielt verformt.</p>
<p>Durch die zwei unterschiedlichen Kopfwinkel kann abhängig von Einbausituation, Arbeitshöhe, Zugänglichkeit und Bewegungsrichtung die jeweils passendere Falzzange verwendet werden. Besonders bei bereits montierten Blechen oder beengten Arbeitsbereichen kann der richtige Winkel entscheidend sein.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Biegen und Abkanten dünner Bleche</li>
<li>Herstellen und Nacharbeiten von Falzen</li>
<li>Richten verbogener Blechkanten</li>
<li>Anpassen von Dach- und Anschlussblechen</li>
<li>Bearbeiten von Rinnenblechen und Abdeckungen</li>
<li>Herstellen von Tropfkanten</li>
<li>Anpassen von Fensterbankblechen</li>
<li>Bearbeiten von Fassaden- und Verkleidungsblechen</li>
<li>Arbeiten an Blechverwahrungen</li>
<li>Nachformen bereits montierter Blechteile</li>
</ul>
<h3>45° gebogene Falzzange</h3>
<p>Die 45°-Falzzange bietet einen guten Kompromiss aus Zugänglichkeit, Sicht auf die Arbeitsstelle und direkter Kraftübertragung. Sie eignet sich für viele allgemein zugängliche Blechkanten und Falze.</p>
<p>Typische Anwendungen sind das Anpassen von Anschlussblechen, das Umlegen von Blechkanten, das Nacharbeiten von Falzen sowie das Richten kleinerer Verformungen.</p>
<p>Die auf dem vorhandenen Werkzeug erkennbare Artikelnummer lautet 01090060. Das Werkzeug ist mit einer Maulbreite von 60 mm und einem um 45° gebogenen Kopf ausgeführt.</p>
<h3>60° gebogene Falzzange</h3>
<p>Die 60°-Falzzange ist stärker abgewinkelt und eignet sich dadurch besonders für zurückgesetzte, senkrechte oder schwer erreichbare Blechkanten. Durch die stärkere Abwinkelung kann der Griff häufig an angrenzenden Bauteilen vorbeigeführt werden.</p>
<p>Sie ist beispielsweise bei bereits montierten Blechen, engen Dachanschlüssen, tiefer liegenden Falzen oder schwer zugänglichen Verkleidungen hilfreich.</p>
<h3>Maulbreite von 60 mm</h3>
<p>Die 60 mm breiten Backen greifen das Blech auf einer vergleichsweise großen Fläche. Dadurch wird die aufgebrachte Handkraft besser verteilt als bei einer schmalen Zange.</p>
<p>Die breite Auflage erleichtert das Herstellen gleichmäßiger Kantungen und reduziert bei sachgemäßer Anwendung das Risiko punktueller Druckstellen. Vollständig ausschließen lassen sich Abdrücke oder Beschädigungen jedoch nicht, insbesondere bei weichen, beschichteten oder empfindlichen Blechen.</p>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<p>Die Falzzangen können abhängig von Materialstärke und Werkstoff unter anderem für folgende Bleche verwendet werden:</p>
<ul>
<li>Stahlblech</li>
<li>verzinktes Stahlblech</li>
<li>Aluminiumblech</li>
<li>Kupferblech</li>
<li>Zinkblech</li>
<li>dünne Edelstahlbleche</li>
<li>beschichtete Blechprofile</li>
</ul>
<p>Ob sich ein konkretes Blech bearbeiten lässt, hängt von dessen Material, Stärke, Härte, Beschichtung und Kantungsform ab. Sehr dicke oder hochfeste Bleche können mit einer Handfalzzange nicht oder nur eingeschränkt verformt werden.</p>
<h3>Dachdecker- und Spenglerarbeiten</h3>
<p>Bei Dacharbeiten können die Falzzangen zum Anpassen von Verwahrungen, Ortgangblechen, Traufblechen, Anschlussblechen oder kleineren Abdeckungen verwendet werden.</p>
<p>Auch beim Herstellen und Nacharbeiten von Steh- und Liegefalzen können die Zangen unterstützend eingesetzt werden. Für vollständig geschlossene oder sehr lange Falze können zusätzliche Falzwerkzeuge erforderlich sein.</p>
<h3>Dachrinnen und Blechabdeckungen</h3>
<p>Die Werkzeuge eignen sich zum Anpassen kleiner Blechstücke, zum Richten verbogener Kanten oder zum Nachformen von Anschlussbereichen an Dachrinnen und Abdeckungen.</p>
<p>Dachrinnen dürfen dabei nicht so stark verformt werden, dass Lötstellen, Beschichtungen oder Befestigungen beschädigt werden.</p>
<h3>Fensterbänke und Fassadenbleche</h3>
<p>Bei Fensterbankblechen, Fassadenverkleidungen und Blechabdeckungen können die Falzzangen zum Nacharbeiten von seitlichen Aufkantungen, Tropfkanten und Anschlussbereichen eingesetzt werden.</p>
<p>Empfindliche oder beschichtete Oberflächen sollten gegebenenfalls mit einer geeigneten Schutzlage bearbeitet werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Zange trotz Schutzlage sicher greift.</p>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Die zu bearbeitende Blechkante prüfen und die gewünschte Biegelinie markieren.</li>
<li>Abhängig von Zugänglichkeit und Arbeitsrichtung die 45°- oder 60°-Falzzange auswählen.</li>
<li>Die Backen vollständig und möglichst gerade auf die Blechkante setzen.</li>
<li>Die Zange fest schließen, ohne das Material unnötig zu quetschen.</li>
<li>Das Blech in mehreren kleinen Schritten in die gewünschte Richtung biegen.</li>
<li>Bei längeren Kanten die Zange gleichmäßig entlang der Biegelinie versetzen.</li>
<li>Die Kantung regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf nacharbeiten.</li>
</ol>
<p>Bei längeren Blechkanten sollte nicht versucht werden, die gesamte Kantung mit einer einzigen starken Bewegung herzustellen. Gleichmäßigere Ergebnisse entstehen meist durch mehrere kleine und kontrollierte Biegeschritte.</p>
<h3>Vorteile des Sets</h3>
<ul>
<li>Zwei unterschiedliche Kopfwinkel für verschiedene Arbeitssituationen</li>
<li>45°-Ausführung für gut zugängliche Standardarbeiten</li>
<li>60°-Ausführung für enge und zurückgesetzte Bereiche</li>
<li>60 mm breite Backen für flächiges Greifen</li>
<li>Kontrolliertes Biegen und Richten von Blechen</li>
<li>Geeignet für Dachdecker-, Spengler- und Klempnerarbeiten</li>
<li>Keine Stromversorgung erforderlich</li>
<li>Direkte und fein dosierbare Kraftübertragung</li>
<li>Auch für kleinere Reparaturen und Anpassungsarbeiten geeignet</li>
</ul>
<h3>Hinweise und Grenzen</h3>
<p>Die Falzzangen sind nicht zum Schneiden von Blechen vorgesehen. Zum Trennen des Materials muss eine geeignete Blechschere, elektrische Schere, Säge oder ein anderes passendes Schneidwerkzeug verwendet werden.</p>
<p>Die maximale bearbeitbare Materialstärke hängt stark von Blechmaterial, Härte und gewünschtem Biegeradius ab. Vor Beginn sollte an einem Reststück geprüft werden, ob sich das Material sauber bearbeiten lässt.</p>
<p>Bei beschichteten, lackierten, eloxierten oder besonders weichen Blechen können Druckstellen, Kratzer oder Beschädigungen der Oberfläche entstehen.</p>
<p>Die Backen müssen sauber und frei von Sand, Metallspänen oder grobem Schmutz sein. Fremdkörper zwischen Backe und Blech können sichtbare Kratzer verursachen.</p>
<p>Das Werkzeug darf nicht mit Verlängerungsrohren oder zusätzlichen Hebeln überlastet werden. Dadurch können Backen, Gelenk oder Griffe beschädigt werden.</p>
<p>Beim Biegen können scharfe Blechkanten entstehen. Schnittfeste Arbeitshandschuhe und eine Schutzbrille werden empfohlen.</p>
<p>Bei Arbeiten auf Dächern, Leitern oder Gerüsten sind geeignete Absturzsicherungen und die einschlägigen Sicherheitsvorschriften zu beachten.</p>
<p>Die Falzzangen ersetzen keine stationäre Abkantbank, wenn lange, besonders gerade oder reproduzierbare Kantungen benötigt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rohr-Einziehzange für Regenfallrohre</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/rohr-einziehzange-fuer-regenfallrohre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 08:27:21 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1879</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die KS Tools Rohr-Einziehzange 123.0050 wird zum Einziehen von dünnwandigen Blechrohren verwendet. Sie eignet sich besonders für Regenfallrohre, Lüftungsrohre und vergleichbare Rohrverbindungen, bei denen ein Rohrende ohne zusätzliche Muffe in das nächste Rohrstück eingeschoben werden soll.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die KS Tools Rohr-Einziehzange 123.0050 ist ein spezielles Handwerkzeug zum Verkleinern beziehungsweise Einziehen der Enden von dünnwandigen Blechrohren. Sie wird vor allem bei Regenfallrohren, Dachentwässerungen, Lüftungsrohren und vergleichbaren Rohrsystemen eingesetzt.</p>
<p>Das Werkzeug besitzt mehrere versetzt angeordnete Pressbacken. Beim Zusammendrücken der Griffe formen diese Backen schmale Einzüge in das Rohrende. Dadurch wird der äußere Umfang des Rohres abschnittsweise reduziert. Das bearbeitete Rohrende kann anschließend leichter in ein weiteres Rohrstück, einen Rohrbogen oder einen Formverbinder eingeschoben werden.</p>
<p>Die Zange schneidet das Rohr nicht ab und stellt auch keine durchgehend runde Verjüngung her. Stattdessen entstehen mehrere längliche, gleichmäßig verteilte Einzüge. Für eine saubere Verbindung wird die Zange mehrfach rund um das Rohr angesetzt.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Einziehen von Regenfallrohren</li>
<li>Verbinden von Dachrinnen-Fallrohren</li>
<li>Anpassen von Blechrohren ohne separate Verbindungsmuffe</li>
<li>Herstellen überlappender Rohrverbindungen</li>
<li>Montage von Rohrbögen und Abzweigungen</li>
<li>Anpassen dünnwandiger Lüftungsrohre</li>
<li>Spengler-, Klempner- und Dachdeckerarbeiten</li>
<li>Reparaturen an bestehenden Fallrohrsystemen</li>
</ul>
<h3>Funktionsweise</h3>
<p>Das einzuziehende Rohrende wird zwischen die Pressbacken der Zange geschoben. Durch das Zusammendrücken der Griffe werden mehrere schmale Vertiefungen gleichzeitig in das Blech gedrückt. Nach jedem Pressvorgang wird die Zange ein Stück um den Rohrumfang versetzt.</p>
<p>Durch die wiederholte Bearbeitung entsteht ein gleichmäßig eingezogenes Rohrende. Dieses kann anschließend in das nicht bearbeitete Ende des nächsten Rohres eingeschoben werden. Die Einstecktiefe und die Anzahl der Einzüge hängen vom Rohrdurchmesser, der Blechstärke und der gewünschten Verbindung ab.</p>
<h3>Anwendung bei Regenfallrohren</h3>
<p>Bei Regenfallrohren muss das obere Rohrstück grundsätzlich in das darunterliegende Rohrstück hineinragen. Dadurch kann das Regenwasser innerhalb des Rohrsystems nach unten ablaufen, ohne an der Verbindung nach außen zu treten.</p>
<p>Ist an einem zugeschnittenen Rohrstück keine werkseitige Einziehung vorhanden, kann das Rohrende mit der Einziehzange entsprechend vorbereitet werden. Das eingezogene Ende wird anschließend von oben in das nächste Rohrstück eingesetzt.</p>
<h3>Schrittweise Anwendung</h3>
<ol>
<li>Rohr rechtwinklig auf die benötigte Länge zuschneiden.</li>
<li>Scharfe Grate an der Schnittkante sorgfältig entfernen.</li>
<li>Gewünschte Einstecktiefe am Rohr markieren.</li>
<li>Rohrende bis zur vorgesehenen Tiefe in die Zange einsetzen.</li>
<li>Griffe vollständig und gleichmäßig zusammendrücken.</li>
<li>Zange öffnen und wenige Zentimeter am Rohrumfang versetzen.</li>
<li>Vorgang gleichmäßig rund um das Rohr wiederholen.</li>
<li>Rohrende probeweise in das Gegenstück einsetzen.</li>
<li>Bei Bedarf weitere Einzüge zwischen den vorhandenen Pressstellen herstellen.</li>
<li>Rohrverbindung anschließend fachgerecht befestigen und abdichten.</li>
</ol>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<ul>
<li>Zinkblech</li>
<li>Verzinktes Stahlblech</li>
<li>Aluminiumblech</li>
<li>Kupferblech</li>
<li>Dünnwandige Metallrohre</li>
<li>Regenfallrohre</li>
<li>Dünnwandige Lüftungs- und Wickelfalzrohre, soweit Abmessung und Material geeignet sind</li>
</ul>
<h3>Nicht geeignete Materialien</h3>
<ul>
<li>Kunststoffrohre</li>
<li>Gussrohre</li>
<li>Dickwandige Stahlrohre</li>
<li>Massive Metallprofile</li>
<li>Gehärtete Werkstoffe</li>
<li>Rohre mit starkem Falz im Bearbeitungsbereich</li>
<li>Beschädigte oder stark korrodierte Rohrenden</li>
</ul>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Ermöglicht Rohrverbindungen ohne separate Muffe</li>
<li>Mehrere Einzüge pro Pressvorgang</li>
<li>Kontrollierte Reduzierung des Rohrumfangs</li>
<li>Keine Strom- oder Akkuversorgung erforderlich</li>
<li>Geeignet für Baustelle, Werkstatt und Reparaturarbeiten</li>
<li>Gerade Ausführung für gut zugängliche Rohrenden</li>
<li>Robuste Hebelmechanik</li>
<li>Sauberere Ergebnisse als improvisiertes Verformen mit einer Zange</li>
</ul>
<h3>Hinweise zur Verbindung</h3>
<p>Die Zange stellt lediglich das eingezogene Rohrende her. Sie ersetzt nicht die fachgerechte Befestigung der Rohrverbindung. Abhängig vom Rohrsystem können zusätzliche Nieten, Schrauben, Rohrschellen oder geeignete Dichtmittel erforderlich sein.</p>
<p>Die Einzüge sollten möglichst gleichmäßig über den gesamten Rohrumfang verteilt werden. Werden sie nur auf einer Seite hergestellt, kann sich das Rohr verformen oder schräg in das Gegenstück einschieben.</p>
<p>Das Rohr darf nicht übermäßig stark eingezogen werden. Eine zu starke Verformung kann Undichtigkeiten verursachen und die Stabilität des Rohrendes reduzieren.</p>
<h3>Hinweise zur Fließrichtung</h3>
<p>Bei Regenfallrohren muss die Steckrichtung so gewählt werden, dass Wasser nicht gegen die offene Kante der Verbindung läuft. Das obere Rohrstück wird daher mit seinem eingezogenen Ende in das darunterliegende Rohrstück gesteckt.</p>
<p>Eine umgekehrt ausgeführte Verbindung kann dazu führen, dass Wasser an der Stoßstelle austritt oder Schmutz an der Rohrkante hängen bleibt.</p>
<h3>Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Beim Bearbeiten von Blech schnittfeste Arbeitshandschuhe tragen.</li>
<li>Scharfe Rohrkanten vor der Bearbeitung entgraten.</li>
<li>Finger nicht zwischen die Pressbacken bringen.</li>
<li>Rohr sicher festhalten und nicht gegen den Körper abstützen.</li>
<li>Bei splitternden oder beschichteten Materialien eine Schutzbrille tragen.</li>
<li>Das Werkzeug nicht mit Rohrverlängerungen oder Hammerschlägen überlasten.</li>
<li>Keine Werkstoffe bearbeiten, die sich nur mit extremer Kraft verformen lassen.</li>
<li>Beschädigte, verbogene oder lockere Gelenke nicht weiterverwenden.</li>
</ul>
<h3>Grenzen des Werkzeugs</h3>
<p>Die Rohr-Einziehzange eignet sich nur für verformbare, dünnwandige Bleche. Die tatsächliche Eignung hängt von Rohrdurchmesser, Material, Blechstärke und Bauform des Rohres ab.</p>
<p>Das Werkzeug erzeugt keine kalibrierte oder vollständig zylindrische Reduzierung. Für präzise industrielle Rohrverbindungen, druckführende Leitungen oder Abgasleitungen mit besonderen Zulassungsanforderungen sind die dafür vorgesehenen Rohrbearbeitungsmaschinen und Verbindungssysteme zu verwenden.</p>
<p>Die Zange ist außerdem nicht zum Crimpen elektrischer Kontakte, zum Schneiden von Blech oder zum Aufweiten von Rohren vorgesehen.</p>
<h3>Pflege und Rückgabe</h3>
<p>Nach der Benutzung sind Metallspäne, Schmutz und Feuchtigkeit von den Pressbacken und Gelenken zu entfernen. Die beweglichen Gelenke können bei Bedarf sparsam mit geeignetem Werkzeugöl geschmiert werden.</p>
<p>Das Werkzeug ist sauber und trocken zurückzugeben. Verformungen, beschädigte Pressbacken oder ungewöhnlich großes Gelenkspiel sind bei der Rückgabe mitzuteilen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blechschere rechts schneidend – Aviation Snips</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/blechschere-rechts-schneidend-aviation-snips/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 08:17:58 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1872</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die rechtsschneidende IRWIN-Blechschere eignet sich zum Zuschneiden dünner Bleche und Metallprofile. Durch die Hebelübersetzung lassen sich gerade Schnitte und Kurven nach rechts mit vergleichsweise geringem Kraftaufwand ausführen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die IRWIN-Blechschere ist eine handbetriebene Hebelblechschere zum Schneiden dünner Bleche, Metallprofile und vergleichbarer flächiger Werkstoffe. Die auf dem Scherenkopf angebrachte Kennzeichnung „R“ weist die Schere als rechtsschneidende Ausführung aus.</p>
<p>Rechtsschneidend bedeutet, dass sich die Schere besonders für Kurven eignet, die während des Schneidens nach rechts verlaufen. Gerade Schnitte sind ebenfalls möglich. Für enge Linkskurven ist dagegen eine linksschneidende Blechschere besser geeignet.</p>
<p>Die Schere arbeitet mit einer Hebelübersetzung. Dadurch wird die an den Griffen aufgebrachte Handkraft verstärkt und auf die Schneiden übertragen. Das erleichtert das Schneiden gegenüber einer einfachen Haushaltsschere und ermöglicht kontrollierte Schnitte in Metallblechen.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Zuschneiden dünner Stahlbleche</li>
<li>Schneiden von Aluminiumblech</li>
<li>Bearbeiten verzinkter Bleche</li>
<li>Anpassen von Dach- und Fassadenblechen</li>
<li>Zuschneiden von Lüftungskanälen</li>
<li>Bearbeiten von Blechprofilen</li>
<li>Anpassen von Abdeckungen und Verkleidungen</li>
<li>Herstellen gerader Schnitte und Rechtskurven</li>
<li>Ausschneiden von Öffnungen in Blechflächen</li>
<li>Montagearbeiten im Trockenbau und Innenausbau</li>
</ul>
<h3>Rechtsschneidende Ausführung</h3>
<p>Die Schneiden sind für eine bevorzugte Schnittrichtung nach rechts ausgelegt. Beim Schneiden einer Kurve wird das Werkzeug so geführt, dass sich die Schnittlinie nach rechts entwickelt. Die abgeschnittene Materialseite wird dabei kontrolliert an der Schere vorbeigeführt.</p>
<p>Die Richtungsangabe bezieht sich auf die mögliche Kurvenführung und nicht darauf, mit welcher Hand das Werkzeug gehalten werden muss. Die Schere kann grundsätzlich auch von Linkshändern verwendet werden, sofern Griffhaltung und Schnittführung sicher beherrscht werden.</p>
<h3>Gerade Schnitte</h3>
<p>Kurze und mittellange gerade Schnitte können ebenfalls ausgeführt werden. Für besonders lange, absolut gerade Schnitte ist je nach Material eine Durchlaufblechschere, elektrische Blechschere oder Knabbermaschine komfortabler.</p>
<p>Beim Schneiden sollte die Schnittlinie vorab deutlich markiert werden. Das Werkstück wird anschließend so geführt, dass die Schneidkante genau auf der Markierung verläuft.</p>
<h3>Kurvenschnitte und Ausschnitte</h3>
<p>Für runde oder gebogene Ausschnitte wird zunächst eine ausreichend große Startöffnung benötigt. Die Schere kann anschließend in die Öffnung eingesetzt und entlang der Markierung geführt werden.</p>
<p>Bei engen Radien sollte in mehreren kurzen Schnitten gearbeitet werden. Zu starkes Verdrehen der Schere kann die Schneiden belasten, das Blech verformen oder zu unsauberen Schnittkanten führen.</p>
<h3>Hebelmechanik</h3>
<p>Die Gelenk- und Hebelkonstruktion übersetzt die Bewegung der Griffe. Dadurch muss nicht die gesamte Schneidkraft unmittelbar mit der Hand aufgebracht werden. Besonders bei verzinktem Stahlblech oder mehreren aufeinanderfolgenden Schnitten reduziert dies den erforderlichen Kraftaufwand.</p>
<p>Die Schneiden und tragenden Bauteile bestehen laut Kennzeichnung aus Chrom-Molybdän-Stahl beziehungsweise sind mit „CrM“ gekennzeichnet. Diese Bauweise ist für robuste Handwerkzeuge und die Bearbeitung von Metall ausgelegt.</p>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Materialart und Materialstärke prüfen.</li>
<li>Schnittlinie mit geeignetem Stift oder Reißwerkzeug markieren.</li>
<li>Werkstück sicher auflegen oder einspannen.</li>
<li>Scherenverriegelung öffnen.</li>
<li>Schneidbacken an der markierten Schnittlinie ansetzen.</li>
<li>Griffe vollständig zusammendrücken.</li>
<li>Schere öffnen und entlang der Schnittlinie weitersetzen.</li>
<li>Bei Kurven kurze, kontrollierte Schnitte ausführen.</li>
<li>Schnittkante nach Abschluss auf scharfe Grate prüfen.</li>
<li>Kanten bei Bedarf mit Feile oder Entgrater nachbearbeiten.</li>
</ol>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Rechtsschneidende Ausführung für Rechtskurven</li>
<li>Auch für gerade Schnitte geeignet</li>
<li>Hebelübersetzung zur Verringerung des Kraftaufwands</li>
<li>Rutschhemmende, ergonomisch geformte Griffe</li>
<li>Keine Strom- oder Akkuversorgung erforderlich</li>
<li>Kompakte Bauform</li>
<li>Für Werkstatt, Baustelle und Montage geeignet</li>
<li>Kontrollierte Bearbeitung dünner Bleche</li>
</ul>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<ul>
<li>Dünnes Stahlblech</li>
<li>Verzinktes Stahlblech</li>
<li>Aluminiumblech</li>
<li>Kupferblech</li>
<li>Messingblech</li>
<li>Dünne Metallprofile</li>
<li>Blechverkleidungen</li>
</ul>
<p>Die maximal zulässige Materialstärke hängt von der genauen Materialfestigkeit und der konkreten Scherenausführung ab. Harte Edelstähle können bereits bei geringerer Stärke deutlich mehr Kraft erfordern als Aluminium oder weiches Stahlblech.</p>
<h3>Hinweise zur Schnittqualität</h3>
<p>Für einen sauberen Schnitt sollten die Schneiden möglichst weit geöffnet und anschließend vollständig geschlossen werden. Sehr kleine, hektische Teilbewegungen können das Material stärker verformen und zu ungleichmäßigen Kanten führen.</p>
<p>Beim Schneiden sollte darauf geachtet werden, dass sich der Blechstreifen frei wegbewegen kann. Wird das abgeschnittene Material zwischen Schere und Werkstück eingeklemmt, kann sich das Blech aufstellen oder verdrehen.</p>
<h3>Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Bei allen Arbeiten geeignete Schutzhandschuhe tragen.</li>
<li>Eine Schutzbrille gegen Metallsplitter und abspringende Späne verwenden.</li>
<li>Frisch geschnittene Blechkanten sind extrem scharf.</li>
<li>Nicht mit den Fingern entlang der Schnittkante fahren.</li>
<li>Werkstück vor dem Schneiden sicher fixieren.</li>
<li>Hände niemals vor oder zwischen den Schneiden positionieren.</li>
<li>Schere nur am vorgesehenen Griffbereich halten.</li>
<li>Beschädigte oder lose Gelenke nicht weiterverwenden.</li>
<li>Das Werkzeug geschlossen und verriegelt transportieren.</li>
</ul>
<h3>Grenzen des Werkzeugs</h3>
<p>Die Schere ist nicht zum Schneiden von Draht, Nägeln, Schrauben, Stahlstäben, Ketten, gehärteten Werkstoffen oder sehr dicken Blechen vorgesehen. Solche Anwendungen können die Schneiden ausbrechen oder die Gelenkmechanik beschädigen.</p>
<p>Auch für Kunststoffplatten, Laminat oder Holz ist die Blechschere nur bedingt geeignet. Hier können Materialrisse, Quetschungen oder unsaubere Kanten entstehen.</p>
<p>Bei großen Blechmengen, langen Schnitten oder stärkeren Materialien sollte eine elektrische Blechschere, ein Nibbler oder eine geeignete stationäre Maschine verwendet werden.</p>
<h3>Pflege und Rückgabe</h3>
<p>Nach der Verwendung sind Metallspäne, Staub und sonstige Rückstände von den Schneiden und Gelenken zu entfernen. Die Schneidflächen dürfen nicht mit Schleifpapier, Winkelschleifer oder anderen ungeeigneten Werkzeugen nachgeschärft werden.</p>
<p>Das Werkzeug ist sauber, trocken, geschlossen und mit funktionsfähiger Verriegelung zurückzugeben. Beschädigungen an Schneiden, Griffen, Gelenken oder Verriegelung sind bei der Rückgabe mitzuteilen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5-Klingen-Rohreinziehzange für Blechrohre und Fallrohre</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/5-klingen-rohreinziehzange-fuer-blechrohre-und-fallrohre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 08:01:43 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1852</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die manuelle Rohreinziehzange erzeugt mit fünf versetzt angeordneten Pressklingen gleichmäßige Sicken und Verformungen am Ende dünnwandiger Blechrohre. Dadurch wird der Rohrdurchmesser geringfügig reduziert, sodass das bearbeitete Rohrende in ein weiteres Rohr oder Formstück eingeschoben werden kann.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 5-Klingen-Rohreinziehzange ist ein handbetätigtes Spezialwerkzeug zum Verjüngen und Einziehen der Enden dünnwandiger Blechrohre. Das Werkzeug wird insbesondere bei Lüftungsrohren, Ofenrohren, Fallrohren, Wickelfalzrohren und vergleichbaren Rohrsystemen eingesetzt.</p>
<p>Durch das Zusammendrücken der Griffe greifen mehrere versetzt angeordnete Pressklingen in das Rohrende ein. Dabei entstehen schmale, gleichmäßige Verformungen beziehungsweise Einziehungen im Blech. Diese reduzieren den wirksamen Außendurchmesser des Rohrendes, sodass es leichter in ein weiteres Rohr oder ein passendes Formstück eingeschoben werden kann.</p>
<p>Das Werkzeug schneidet das Rohr grundsätzlich nicht ab. Es formt das Material lediglich um. Für eine gleichmäßige Verbindung wird das Rohrende schrittweise rundherum bearbeitet.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Verjüngen von runden Lüftungsrohren</li>
<li>Einziehen von Ofenrohrenden</li>
<li>Anpassen von Regenfallrohren</li>
<li>Vorbereiten von Rohr-Steckverbindungen</li>
<li>Verbinden von dünnwandigen Blechrohren</li>
<li>Anpassen von Abluftleitungen</li>
<li>Montage von Absaugrohren</li>
<li>Arbeiten an Heizungs- und Lüftungskanälen</li>
<li>Anpassen von Rohrstücken und Bögen</li>
<li>Reparatur vorhandener Rohrverbindungen</li>
</ul>
<h3>Funktionsweise</h3>
<p>Die Zange besitzt fünf gegeneinander versetzte Pressklingen. Beim Zusammendrücken der Griffe werden diese Klingen in das Rohrende gepresst. Das Blech wird dabei in mehreren schmalen Bereichen nach innen geformt.</p>
<p>Durch die versetzte Anordnung der Klingen entstehen mehrere gleichmäßig verteilte Einziehungen. Diese Formgebung ähnelt den werkseitig vorbereiteten Steckenden vieler Lüftungs- und Ofenrohre.</p>
<p>Nach jeder Pressung wird die Zange etwas weiter am Rohrumfang angesetzt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis das Rohrende rundherum ausreichend eingezogen ist.</p>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<p>Die Rohreinziehzange ist für dünnwandige und verformbare Blechmaterialien vorgesehen. Dazu gehören abhängig von Materialstärke und Werkzeugausführung insbesondere:</p>
<ul>
<li>Verzinktes Stahlblech</li>
<li>Dünnes Stahlblech</li>
<li>Aluminiumblech</li>
<li>Kupferblech</li>
<li>Dünnwandige Edelstahlrohre, sofern die Materialstärke geeignet ist</li>
</ul>
<p>Vergleichbare professionelle 5-Klingen-Zangen werden für dünnes Stahl- und Edelstahlblech eingesetzt. Die tatsächlich verarbeitbare Materialstärke hängt jedoch von der Härte des Blechs, dem Rohrdurchmesser und dem Zustand des Werkzeugs ab.</p>
<h3>Lüftungs- und Abluftrohre</h3>
<p>Bei Lüftungsanlagen müssen einzelne Rohrabschnitte häufig ineinandergesteckt werden. Besitzt ein zugeschnittenes Rohrende keine werkseitige Verjüngung, kann diese mit der Rohreinziehzange nachträglich hergestellt werden.</p>
<p>Das eingezogene Rohrende wird anschließend in das nicht bearbeitete Ende des nächsten Rohrstücks eingeschoben. Die Verbindung kann danach je nach Rohrsystem mit Schrauben, Nieten, Rohrschellen, Klebeband oder Dichtmasse gesichert werden.</p>
<h3>Ofenrohre</h3>
<p>Auch bei dünnwandigen Ofenrohren kann die Zange verwendet werden, um ein abgeschnittenes oder beschädigtes Rohrende wieder steckfähig zu machen.</p>
<p>Vor der Bearbeitung muss geprüft werden, ob das Material und die Wandstärke für eine manuelle Verformung geeignet sind. Dickwandige, emaillierte oder beschichtete Ofenrohre können durch das Einziehen beschädigt werden und sind daher nur eingeschränkt geeignet.</p>
<h3>Regenfallrohre</h3>
<p>Bei der Montage von Regenrinnen und Fallrohren können abgeschnittene Rohrstücke mit der Zange leicht verjüngt werden. Dadurch lässt sich ein Rohrende in eine Muffe, einen Bogen oder ein weiteres Rohrstück einschieben.</p>
<p>Bei lackierten oder beschichteten Fallrohren können durch die Pressklingen sichtbare Druckstellen oder Beschädigungen der Beschichtung entstehen. Daher sollte das Werkzeug zunächst an einem Reststück getestet werden.</p>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Rohrende gerade und möglichst gratfrei zuschneiden.</li>
<li>Scharfe Schnittkanten mit einer Feile oder einem Entgrater bearbeiten.</li>
<li>Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.</li>
<li>Zange rechtwinklig auf das Rohrende aufsetzen.</li>
<li>Rohrende vollständig bis zur vorgesehenen Einziehtiefe in die Backen einführen.</li>
<li>Griffe gleichmäßig zusammendrücken.</li>
<li>Zange wieder öffnen und einige Millimeter versetzt neu ansetzen.</li>
<li>Vorgang gleichmäßig über den gesamten Rohrumfang wiederholen.</li>
<li>Steckverbindung regelmäßig mit dem Gegenstück prüfen.</li>
<li>Nur so weit einziehen, bis die gewünschte Passung erreicht ist.</li>
</ol>
<h3>Gleichmäßige Bearbeitung</h3>
<p>Das Rohrende sollte nicht nur an wenigen Stellen stark eingezogen werden. Besser sind mehrere gleichmäßig verteilte Pressungen rund um den gesamten Umfang.</p>
<p>Ungleichmäßige oder zu starke Pressungen können dazu führen, dass das Rohr oval wird, sich verkantet oder in der Verbindung nicht mehr sauber abdichten lässt.</p>
<p>Bei größeren Rohrdurchmessern sind entsprechend mehr Pressungen erforderlich. Das Rohr sollte während der Arbeit regelmäßig gedreht und kontrolliert werden.</p>
<h3>Einziehtiefe</h3>
<p>Die Zange wird nur so weit auf das Rohr geschoben, wie der spätere Steckbereich reichen soll. Eine unnötig große Einziehtiefe kann das Rohr schwächen oder zu einer ungleichmäßigen Verbindung führen.</p>
<p>Die erforderliche Tiefe hängt vom verwendeten Rohrsystem, dem Formstück und der späteren Befestigung ab. Vor der vollständigen Bearbeitung sollte die Passung mehrmals kontrolliert werden.</p>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Manuelle Anwendung ohne Strom oder Akku</li>
<li>Fünf versetzt angeordnete Pressklingen</li>
<li>Gleichmäßige Verformung des Rohrendes</li>
<li>Erzeugt nachträglich einen Steckbereich</li>
<li>Geeignet für verschiedene dünnwandige Blechrohre</li>
<li>Kompakte und transportable Bauweise</li>
<li>Keine stationäre Maschine erforderlich</li>
<li>Kontrollierte Bearbeitung in einzelnen Schritten</li>
<li>Geeignet für Montage- und Reparaturarbeiten</li>
<li>Wiederverwendbares Handwerkzeug</li>
</ul>
<h3>Hinweise zu Rohrverbindungen</h3>
<p>Das Einziehen des Rohrendes stellt zunächst nur die mechanische Steckfähigkeit her. Ob die Verbindung zusätzlich befestigt oder abgedichtet werden muss, richtet sich nach dem jeweiligen Rohrsystem und dem vorgesehenen Einsatzzweck.</p>
<p>Bei Lüftungs-, Rauchgas- oder wasserführenden Systemen müssen die jeweils geltenden Montagevorgaben beachtet werden. Die Einziehzange ersetzt keine erforderlichen Dichtungen, Schellen, Schrauben, Nieten oder zugelassenen Verbindungselemente.</p>
<h3>Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Bei der Arbeit Schutzbrille und schnittfeste Handschuhe tragen.</li>
<li>Geschnittene Blechkanten können extrem scharf sein.</li>
<li>Finger nicht zwischen die Pressbacken halten.</li>
<li>Werkzeug nicht als Schneid-, Halte- oder Brechzange verwenden.</li>
<li>Keine gehärteten oder massivwandigen Bauteile bearbeiten.</li>
<li>Zange nicht mit zusätzlichen Rohren oder Hebelverlängerungen überlasten.</li>
<li>Vor der Verwendung Gelenke, Schrauben und Pressklingen kontrollieren.</li>
<li>Beschichtete Oberflächen zunächst an einem Reststück testen.</li>
</ul>
<h3>Materialgrenzen</h3>
<p>Das Werkzeug ist für dünnwandige Rohre vorgesehen. Bei zu dickem, gehärtetem oder stark profiliertem Material kann die erforderliche Handkraft zu hoch werden.</p>
<p>Wird die Zange nur mit sehr großer Kraft geschlossen oder verformt sich das Rohr kaum, ist die Materialstärke wahrscheinlich nicht geeignet. In diesem Fall darf das Werkzeug nicht mit einer Verlängerung oder durch Schläge überlastet werden.</p>
<p>Kunststoffrohre sind grundsätzlich nicht für dieses Werkzeug vorgesehen. Sie können brechen, einreißen oder dauerhaft unkontrolliert verformt werden.</p>
<h3>Reinigung und Rückgabe</h3>
<p>Nach der Verwendung sind Blechspäne, Staub und sonstige Rückstände aus den Pressbacken zu entfernen. Die Gelenke müssen frei beweglich bleiben.</p>
<p>Das Werkzeug darf nicht dauerhaft feucht oder verschmutzt gelagert werden. Nach Arbeiten an verzinktem, lackiertem oder stark verschmutztem Material sollte die Zange trocken abgewischt werden.</p>
<p>Die Rohreinziehzange ist vollständig, funktionsfähig und ohne festhängende Blechreste zurückzugeben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>300-mm-Trennschleifer mit Führungsschlitten und Steinscheiben</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/300-mm-trennschleifer-mit-fuehrungsschlitten-und-steinscheiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 15:06:16 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1670</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum kraftvollen Trennen von Beton, Stein, Ziegeln, Rohren und weiteren mineralischen Baustoffen.</p>

<p>Die große 300-mm-Trennscheibe ermöglicht deutlich tiefere Schnitte als ein normaler Winkelschleifer.</p>

<p>Mit Führungsschlitten für kontrollierte gerade Schnitte auf geeigneten Flächen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Bosch Professional 300-mm-Trennschleifer mit Führungsschlitten</h2>
<p>Der große netzbetriebene Bosch-Trennschleifer ist für tiefe Trennschnitte in Beton, Stein, Ziegeln und weiteren geeigneten Baustoffen vorgesehen. Durch die 300-mm-Trennscheibe erreicht das Gerät eine deutlich größere Schnitttiefe als übliche Winkelschleifer mit 125 oder 230 mm Scheibendurchmesser.</p>
<p>Der montierte Führungsschlitten ermöglicht es, das Gerät kontrolliert über eine geeignete Oberfläche zu führen. Dadurch können gerade Schnitte beispielsweise in Betonplatten, Pflastersteinen oder mineralischen Bauteilen hergestellt werden.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Betonplatten und Betonsteine schneiden</li>
<li>Pflastersteine und Randsteine ablängen</li>
<li>Ziegel und Mauersteine trennen</li>
<li>Öffnungen und Ausschnitte in mineralischen Bauteilen herstellen</li>
<li>Stein- und Betonrohre bearbeiten</li>
<li>Waschbetonplatten zuschneiden</li>
<li>Alte Bodenplatten oder Betonflächen einschneiden</li>
<li>Vorbereitende Schnitte für Abbruch- und Sanierungsarbeiten ausführen</li>
</ul>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<ul>
<li>Beton</li>
<li>Betonstein</li>
<li>Naturstein mit geeigneter Trennscheibe</li>
<li>Ziegel</li>
<li>Klinker</li>
<li>Pflastersteine</li>
<li>Waschbeton</li>
<li>Mineralische Rohre und Bauteile</li>
</ul>
<h3>Tiefe Schnitte mit 300-mm-Trennscheibe</h3>
<p>Die große Trennscheibe ermöglicht tiefere Schnitte als ein handelsüblicher kleiner Winkelschleifer. Das Gerät eignet sich deshalb für stärkere Platten, Steine und Bauteile, die mit einer 125-mm- oder 230-mm-Maschine nicht vollständig durchtrennt werden können.</p>
<p>Bei besonders starken Werkstücken kann es erforderlich sein, von mehreren Seiten zu schneiden. Das Werkstück muss dabei sicher liegen und darf sich während des Schnitts nicht bewegen.</p>
<h3>Arbeiten mit dem Führungsschlitten</h3>
<p>Der Führungsschlitten liegt auf der Oberfläche auf und unterstützt eine gleichmäßige Bewegung des Geräts. Damit lassen sich gerade Schnitte besser kontrollieren als bei einer vollständig freihändigen Führung.</p>
<p>Vor Arbeitsbeginn müssen Schnitttiefe, Schutzhaube und Führungsschlitten passend eingestellt und sicher befestigt werden. Der Schlitten muss sich frei bewegen lassen und darf nicht verkanten.</p>
<h3>Schneiden von Pflaster- und Betonsteinen</h3>
<p>Pflastersteine, Randsteine und Betonplatten können mit einer geeigneten Diamanttrennscheibe oder einer ausdrücklich dafür vorgesehenen Steintrennscheibe zugeschnitten werden.</p>
<p>Das Werkstück muss stabil und spannungsfrei aufliegen. Ein eingeklemmtes oder unter Spannung stehendes Werkstück kann die Scheibe blockieren und einen gefährlichen Rückschlag verursachen.</p>
<h3>Trocken- und Nassschnitt</h3>
<p>Das abgebildete Gerät besitzt keinen erkennbaren Wasseranschluss. Es ist daher grundsätzlich als Trockentrenngerät zu behandeln.</p>
<p>Beim Trockenschneiden mineralischer Materialien entsteht eine erhebliche Menge gesundheitsgefährdender Feinstaub. Wo technisch möglich, sollte eine geeignete Stauberfassung eingesetzt werden. Alternativ muss im Freien mit ausreichendem Abstand zu Personen, Fahrzeugen, Fenstern und Gebäuden gearbeitet werden.</p>
<p>Das Gerät darf nicht eigenmächtig mit Wasser betrieben oder befeuchtet werden. Die Kombination aus Netzstrom und Wasser kann lebensgefährlich sein.</p>
<h3>Auswahl der Trennscheibe</h3>
<ul>
<li>Scheibendurchmesser: 300 mm</li>
<li>Aufnahmebohrung passend zur Maschine</li>
<li>Zulässige Drehzahl mindestens so hoch wie die Leerlaufdrehzahl der Maschine</li>
<li>Scheibe ausdrücklich für das jeweilige Material geeignet</li>
<li>Nur unbeschädigte und nicht überalterte Scheiben verwenden</li>
<li>Laufrichtung bei Diamanttrennscheiben beachten</li>
</ul>
<p>Trennscheiben für Stein und Beton dürfen nicht ohne Weiteres für Metall verwendet werden. Umgekehrt sind Metallscheiben nicht automatisch für mineralische Baustoffe geeignet.</p>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Große Schnitttiefe durch 300-mm-Trennscheibe</li>
<li>Geeignet für massive mineralische Baustoffe</li>
<li>Führungsschlitten für kontrollierte gerade Schnitte</li>
<li>Netzbetrieb ohne Begrenzung durch Akkulaufzeit</li>
<li>Robuste Bauform für schwere Trennarbeiten</li>
<li>Alternative zu einem benzinbetriebenen Trennschneider bei vorhandener Stromversorgung</li>
</ul>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Maschine, Kabel, Stecker, Schutzhaube und Führungsschlitten kontrollieren.</li>
<li>Passende, unbeschädigte und ausreichend neue Trennscheibe montieren.</li>
<li>Zulässige Drehzahl und Materialeignung der Scheibe prüfen.</li>
<li>Werkstück standsicher und spannungsfrei auflegen oder befestigen.</li>
<li>Schnittverlauf deutlich markieren.</li>
<li>Schutzbrille oder Gesichtsschutz, Gehörschutz, Atemschutz und Sicherheitsschuhe anlegen.</li>
<li>Maschine mit beiden Händen sicher greifen.</li>
<li>Gerät einschalten und die volle Drehzahl abwarten.</li>
<li>Trennscheibe gerade und ohne seitliche Belastung in das Material führen.</li>
<li>Mit gleichmäßigem Vorschub arbeiten und die Maschine nicht gewaltsam drücken.</li>
<li>Nach dem Schnitt die Scheibe vollständig auslaufen lassen.</li>
</ol>
<h3>Hinweise und Grenzen</h3>
<ul>
<li>Das Gerät erfordert Erfahrung im Umgang mit großen Trennschleifern.</li>
<li>Nur mit vollständig montierter und korrekt eingestellter Schutzhaube verwenden.</li>
<li>Die Trennscheibe niemals seitlich belasten oder zum Schleifen verwenden.</li>
<li>Keine beschädigten, gerissenen, feuchten oder überalterten Trennscheiben einsetzen.</li>
<li>Werkstücke müssen sicher liegen und dürfen die Scheibe nicht einklemmen.</li>
<li>Beim Verkanten besteht erhebliche Rückschlaggefahr.</li>
<li>Das Gerät immer mit beiden Händen führen.</li>
<li>Direkt hinter der Schnittebene dürfen sich keine Personen befinden.</li>
<li>Funken, Splitter und Bruchstücke können weit ausgeworfen werden.</li>
<li>Beim Schneiden mineralischer Baustoffe geeigneten Atemschutz verwenden.</li>
<li>Das Gerät nicht im Regen, auf nassen Flächen oder zusammen mit Wasser einsetzen.</li>
<li>Für Arbeiten an tragenden Bauteilen muss vorher geklärt werden, ob der Schnitt statisch zulässig ist.</li>
<li>Vor Schnitten in Wände und Böden müssen Strom-, Wasser-, Gas- und andere Leitungen ausgeschlossen werden.</li>
<li>Nicht zum Schneiden von Holz verwenden.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Winkelschleifer-Set – großer 230-mm-Trennschleifer und kompakter Winkelschleifer</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/winkelschleifer-set-grosser-230-mm-trennschleifer-und-kompakter-winkelschleifer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 12:16:43 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1475</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Set umfasst zwei netzbetriebene Bosch-Winkelschleifer in unterschiedlichen Größen. Der große Trennschleifer eignet sich insbesondere zum Trennen von Metall, Stein und Betonprodukten. Der kleinere Winkelschleifer ist für handlichere Trenn-, Schleif-, Entgratungs- und Reinigungsarbeiten vorgesehen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bosch-Winkelschleifer-Set besteht aus zwei netzbetriebenen Geräten für unterschiedliche Trenn- und Schleifarbeiten. Der große Winkelschleifer ist für Trennscheiben mit einem voraussichtlichen Durchmesser von 230 mm ausgelegt. Der kleinere Winkelschleifer verwendet je nach vorhandener Geräteausführung voraussichtlich Scheiben mit 115 oder 125 mm Durchmesser.</p>
<p>Durch die Kombination beider Geräte steht sowohl eine leistungsfähige Maschine für grobe und tiefe Trennarbeiten als auch ein handlicher Winkelschleifer für kleinere Werkstücke, Nacharbeiten und schwerer erreichbare Bereiche zur Verfügung.</p>
<h3>Großer Winkelschleifer</h3>
<p>Der große Winkelschleifer wird hauptsächlich für Arbeiten eingesetzt, bei denen eine hohe Schnitttiefe und eine kräftige Maschine erforderlich sind. Typische Anwendungen sind das Trennen von Metallprofilen, Stahlrohren, Baustahl, Pflastersteinen, Betonplatten und Mauerwerk.</p>
<p>Durch die große Trennscheibe können stärkere Werkstücke in vielen Fällen mit einem Schnitt durchtrennt werden. Das höhere Gewicht und die größere Leistung erfordern allerdings eine sichere beidhändige Führung und einen stabilen Stand.</p>
<h3>Kompakter Winkelschleifer</h3>
<p>Der kleinere Winkelschleifer eignet sich für leichtere und präzisere Arbeiten. Dazu gehören das Ablängen kleinerer Metallprofile, das Entfernen von Rost, das Entgraten von Schnittkanten und das Bearbeiten von Schweißnähten.</p>
<p>Aufgrund seiner kompakteren Bauweise kann das Gerät besser an engen Stellen oder bei kleineren Werkstücken eingesetzt werden. Je nach montiertem Einsatzwerkzeug lassen sich damit Trenn-, Schrupp-, Fächer-, Drahtbürsten- oder Diamantscheiben verwenden, sofern diese ausdrücklich für das Gerät und seine Drehzahl zugelassen sind.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Metallrohre und Stahlprofile trennen</li>
<li>Gewindestangen, Schrauben und Baustahl kürzen</li>
<li>Pflastersteine und Betonplatten zuschneiden</li>
<li>Mauerwerk und mineralische Baustoffe bearbeiten</li>
<li>Schweißnähte verschleifen</li>
<li>Scharfe Metallkanten entgraten</li>
<li>Rost und alte Beschichtungen entfernen</li>
<li>Metallflächen mit Fächerscheiben bearbeiten</li>
<li>Fliesen und keramische Werkstoffe mit geeigneter Diamantscheibe schneiden</li>
<li>Alte Schraubenköpfe und Metallverbindungen abtrennen</li>
</ul>
<h3>Arbeiten mit Metall</h3>
<p>Für Metallarbeiten wird eine für Stahl oder Edelstahl geeignete Trennscheibe verwendet. Die Scheibe muss zum Durchmesser, zur Aufnahme und zur maximalen Drehzahl des jeweiligen Winkelschleifers passen.</p>
<p>Beim Trennen sollte das Gerät ohne seitlichen Druck durch das Material geführt werden. Eine Trennscheibe darf nicht zum seitlichen Schleifen benutzt werden, da sie für diese Belastung nicht ausgelegt ist und brechen kann.</p>
<h3>Arbeiten mit Stein und Beton</h3>
<p>Zum Schneiden von Pflastersteinen, Betonprodukten, Fliesen oder Mauerwerk wird eine für das jeweilige Material zugelassene Diamanttrennscheibe benötigt. Die Eignung der Scheibe ist vor jedem Einsatz anhand der Kennzeichnung zu kontrollieren.</p>
<p>Beim Trockenschnitt entsteht erheblicher mineralischer Staub. Daher sollten die Arbeiten möglichst im Freien oder mit geeigneter Absaugung durchgeführt werden. Eine geeignete Atemschutzmaske ist erforderlich. Bei quarzhaltigen Baustoffen können gesundheitsschädliche Feinstäube entstehen.</p>
<h3>Schleifen und Entgraten</h3>
<p>Mit einer passenden Schrupp- oder Fächerscheibe können Schweißnähte geglättet, Metallkanten entgratet und Oberflächen vorbereitet werden. Dabei muss die Scheibe ausdrücklich für seitliche Belastungen und die Drehzahl des Geräts freigegeben sein.</p>
<p>Material sollte kontrolliert und schrittweise abgetragen werden. Zu hoher Anpressdruck kann die Scheibe überhitzen, die Oberfläche beschädigen und das Gerät unnötig belasten.</p>
<h3>Rost und Beschichtungen entfernen</h3>
<p>Mit einer geeigneten Drahtbürste oder Reinigungsscheibe können Rost, lose Farbe und Verschmutzungen von Metalloberflächen entfernt werden. Es dürfen ausschließlich Einsatzwerkzeuge verwendet werden, die für Winkelschleifer und die jeweilige Leerlaufdrehzahl zugelassen sind.</p>
<p>Beim Einsatz von Drahtbürsten können sich einzelne Drähte lösen und mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert werden. Schutzbrille, Gesichtsschutz und geeignete Arbeitskleidung sind deshalb besonders wichtig.</p>
<h3>Auswahl des richtigen Geräts</h3>
<p>Der große Winkelschleifer ist sinnvoll, wenn dicke Materialien, große Querschnitte oder eine hohe Schnitttiefe bearbeitet werden müssen. Für kleinere Profile, dünne Bleche, Entgratungsarbeiten oder schwer erreichbare Stellen ist der kompakte Winkelschleifer meist besser geeignet.</p>
<p>Ein größeres Gerät ist nicht automatisch für jede Arbeit besser. Der kleine Winkelschleifer lässt sich leichter kontrollieren, während der große Winkelschleifer deutlich höhere Kräfte erzeugt und entsprechend vorsichtig geführt werden muss.</p>
<h3>Vorteile des Sets</h3>
<ul>
<li>Zwei Gerätegrößen für unterschiedliche Arbeiten</li>
<li>Großer Winkelschleifer für hohe Schnitttiefen</li>
<li>Kompakter Winkelschleifer für kleinere Werkstücke</li>
<li>Geeignet für Trenn-, Schleif- und Entgratungsarbeiten</li>
<li>Netzbetrieb ohne begrenzte Akkulaufzeit</li>
<li>Seitengriffe für eine kontrollierte Führung</li>
<li>Transport und Aufbewahrung im gemeinsamen Koffer</li>
</ul>
<h3>Vorbereitung der Arbeit</h3>
<ol>
<li>Passendes Gerät für die geplante Arbeit auswählen.</li>
<li>Geeignete Trenn- oder Schleifscheibe festlegen.</li>
<li>Durchmesser, Aufnahme und zulässige Drehzahl der Scheibe kontrollieren.</li>
<li>Scheibe auf Risse, Ausbrüche und Beschädigungen prüfen.</li>
<li>Schutzhaube korrekt montieren und ausrichten.</li>
<li>Seitengriff fest montieren.</li>
<li>Werkstück sicher einspannen oder gegen Verrutschen sichern.</li>
<li>Arbeitsbereich von brennbaren Stoffen und unbeteiligten Personen freihalten.</li>
<li>Persönliche Schutzausrüstung anlegen.</li>
<li>Probelauf in sicherer Position durchführen.</li>
</ol>
<h3>Bedienung</h3>
<p>Der Winkelschleifer muss grundsätzlich mit beiden Händen gehalten werden. Eine Hand führt den Hauptgriff, die andere den montierten Seitengriff. Vor dem Einschalten ist darauf zu achten, dass die Scheibe das Werkstück nicht berührt.</p>
<p>Nach dem Einschalten sollte die Maschine zunächst ihre volle Drehzahl erreichen. Anschließend wird die Scheibe kontrolliert an das Material herangeführt. Das Gerät darf nicht verkantet oder mit übermäßigem Druck belastet werden.</p>
<p>Nach Abschluss des Schnitts wird das Gerät vom Werkstück entfernt und ausgeschaltet. Der Winkelschleifer darf erst abgelegt werden, wenn die Scheibe vollständig zum Stillstand gekommen ist.</p>
<h3>Rückschlaggefahr</h3>
<p>Ein Rückschlag kann entstehen, wenn sich die rotierende Scheibe im Werkstück verklemmt oder verhakt. Das Gerät kann dann schlagartig in Richtung des Bedieners oder seitlich ausbrechen.</p>
<p>Besondere Vorsicht ist bei Ecken, dünnen Profilen, bereits bestehenden Schnitten und Materialien mit innerer Spannung erforderlich. Das Werkstück muss so abgestützt werden, dass sich der Schnitt während der Arbeit nicht schließt.</p>
<h3>Schutzausrüstung</h3>
<ul>
<li>Geeignete Schutzbrille</li>
<li>Bei erhöhter Gefährdung zusätzlicher Gesichtsschutz</li>
<li>Gehörschutz</li>
<li>Feste, enganliegende Arbeitskleidung</li>
<li>Sicherheitsschuhe</li>
<li>Bei mineralischem Staub geeigneter Atemschutz</li>
<li>Bei Funkenflug nicht brennbare Arbeitskleidung</li>
</ul>
<h3>Wichtige Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Geräte nur mit montierter und korrekt ausgerichteter Schutzhaube verwenden.</li>
<li>Seitengriff bei der Arbeit immer montieren.</li>
<li>Winkelschleifer grundsätzlich beidhändig führen.</li>
<li>Nur unbeschädigte und zugelassene Scheiben verwenden.</li>
<li>Zulässige Drehzahl der Scheibe darf nicht unter der Gerätedrehzahl liegen.</li>
<li>Trennscheiben nicht zum seitlichen Schleifen verwenden.</li>
<li>Vor dem Scheibenwechsel immer den Netzstecker ziehen.</li>
<li>Spindelarretierung nur bei vollständig stillstehender Scheibe betätigen.</li>
<li>Werkstücke sicher einspannen.</li>
<li>Funkenflug von Personen, Fahrzeugen, Fenstern und brennbaren Materialien weg richten.</li>
<li>Keine Arbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen durchführen.</li>
<li>Auf verdeckte Strom-, Gas- und Wasserleitungen achten.</li>
<li>Gerät nicht bei Regen oder Nässe benutzen.</li>
<li>Beschädigte Kabel oder Stecker dürfen nicht verwendet werden.</li>
<li>Das Gerät erst ablegen, wenn die Scheibe vollständig stillsteht.</li>
</ul>
<h3>Hinweise zur Verwendung von Zubehör</h3>
<p>Trenn- und Schleifscheiben sind Verschleißteile. Vor der Ausgabe muss abgestimmt werden, welche Scheibe für das zu bearbeitende Material erforderlich ist und ob diese im Lieferumfang enthalten ist.</p>
<p>Nicht jede Scheibe ist für jedes Material geeignet. Insbesondere dürfen Metallscheiben nicht für Stein und Diamantscheiben nicht ohne Prüfung der Kennzeichnung eingesetzt werden. Auch die Verwendung ungeeigneter Aufnahmeflansche oder Spannmuttern ist nicht zulässig.</p>
<h3>Grenzen des Geräts</h3>
<ul>
<li>Nicht für präzise Tischler- oder Führungsschnitte geeignet</li>
<li>Nicht für Arbeiten ohne geeignete Schutzhaube vorgesehen</li>
<li>Nicht zum Bearbeiten asbesthaltiger Baustoffe verwenden</li>
<li>Nicht für Arbeiten in nasser Umgebung geeignet</li>
<li>Mineralische Baustoffe erzeugen erheblichen Staub</li>
<li>Die tatsächliche Schnitttiefe hängt von Scheibengröße, Schutzhaube und Geräteausführung ab</li>
<li>Das Gerät ersetzt keine Mauernutfräse oder stationäre Trennmaschine</li>
</ul>
<p>Die genaue Modellbezeichnung und die zulässigen Scheibendurchmesser sollten vor der Veröffentlichung noch an den Typenschildern der beiden Geräte kontrolliert werden. Auf den vorliegenden Bildern sind diese Angaben nicht eindeutig erkennbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Akku-Säbelsägen-Set – große Reciprosäge und kompakte Einhand-Säbelsäge</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/akku-saebelsaegen-set-grosse-reciprosaege-und-kompakte-einhand-saebelsaege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 12:16:40 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1463</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Makita Akku-Säbelsägen-Set besteht aus einer großen Reciprosäge für schnelle und kraftvolle Trennarbeiten sowie einer kompakten Einhand-Säbelsäge für enge Arbeitsbereiche. Mit den passenden Sägeblättern können Holz, Kunststoff, Metall, Rohre, Gipskarton und verschiedene Baustoffe bearbeitet werden.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Makita Akku-Säbelsägen-Set kombiniert zwei unterschiedliche Säbelsägen für ein breites Einsatzspektrum bei Renovierung, Rückbau, Gartenarbeit, Installation und Innenausbau.</p>
<p>Die größere Reciprosäge ist für kraftvolle und zügige Trennarbeiten vorgesehen. Sie eignet sich besonders zum Durchtrennen stärkerer Holzbalken, Bretter, Latten, Kunststoffrohre, Metallprofile und anderer Bauteile, bei denen eine hohe Schnittleistung wichtiger ist als ein besonders feines Schnittbild.</p>
<p>Die kompakte Einhand-Säbelsäge ist deutlich kürzer und handlicher. Sie lässt sich dadurch besser in engen Arbeitsbereichen, zwischen Leitungen, unter Arbeitsplatten, in Installationsschächten oder an schwer erreichbaren Stellen einsetzen. Durch die kompakte Bauform kann sie bei geeigneter Arbeitssituation mit einer Hand geführt werden. Für sichere und kontrollierte Schnitte ist jedoch grundsätzlich eine stabile Werkstückfixierung erforderlich.</p>
<h3>Die beiden Sägen im Vergleich</h3>
<p><strong>Große Makita Reciprosäge</strong></p>
<p>Die große Säbelsäge ist für längere Sägeblätter, größere Schnitttiefen und anspruchsvollere Trennarbeiten ausgelegt. Sie wird mit beiden Händen geführt und besitzt einen großen Bügelgriff sowie einen vorderen Griffbereich.</p>
<p>Typische Arbeiten:</p>
<ul>
<li>Holzbalken, Kanthölzer und Bauholz kürzen</li>
<li>Paletten und Holzkonstruktionen zerlegen</li>
<li>Kunststoff- und Abwasserrohre durchtrennen</li>
<li>Metallrohre und Metallprofile schneiden</li>
<li>Tür- und Fensterrahmen ausbauen</li>
<li>Trockenbaukonstruktionen zurückbauen</li>
<li>Äste und Wurzeln im Garten durchtrennen</li>
<li>Abbruch- und Sanierungsarbeiten durchführen</li>
</ul>
<p><strong>Kompakte Makita Einhand-Säbelsäge</strong></p>
<p>Die kompakte Säbelsäge ist für kontrollierte Arbeiten auf engem Raum vorgesehen. Ihre kurze Bauform erleichtert Schnitte, bei denen eine große Reciprosäge zu lang oder zu schwer wäre.</p>
<p>Typische Arbeiten:</p>
<ul>
<li>Kunststoffrohre unter Waschbecken oder in Schächten kürzen</li>
<li>Kupfer-, Aluminium- und dünnwandige Stahlrohre schneiden</li>
<li>Latten und kleinere Holzquerschnitte bearbeiten</li>
<li>Gipskarton und Trockenbauprofile trennen</li>
<li>Arbeiten zwischen bestehenden Installationen durchführen</li>
<li>Einzelne Bauteile bei Reparaturen gezielt heraustrennen</li>
<li>Äste mit kleinerem Durchmesser schneiden</li>
</ul>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<p>Die tatsächlich bearbeitbaren Materialien hängen vom eingesetzten Sägeblatt ab. Es dürfen nur Säbelsägeblätter verwendet werden, die für das jeweilige Material und die vorgesehene Schnittart geeignet sind.</p>
<ul>
<li>Massivholz</li>
<li>Bauholz und Palettenholz</li>
<li>Holz mit Nägeln und Schrauben bei geeignetem Abbruchsägeblatt</li>
<li>Spanplatten und Holzwerkstoffe</li>
<li>Gipskarton</li>
<li>Kunststoffrohre</li>
<li>PVC- und PE-Rohre</li>
<li>Kupferrohre</li>
<li>Aluminiumprofile</li>
<li>Dünnwandige Stahlrohre</li>
<li>Metallprofile und Gewindestangen</li>
<li>Porenbeton und bestimmte mineralische Baustoffe mit geeignetem Spezialblatt</li>
</ul>
<h3>Sägeblätter für Holz</h3>
<p>Holzsägeblätter besitzen eine vergleichsweise grobe Zahnung und ermöglichen einen schnellen Materialabtrag. Sie eignen sich für Balken, Bretter, Äste, Paletten und vergleichbare Holzbauteile.</p>
<p>Bei Holz mit Nägeln oder Schrauben müssen spezielle Bimetall- oder Carbide-Sägeblätter verwendet werden. Normale Holzsägeblätter können beim Kontakt mit Metall sofort beschädigt werden.</p>
<h3>Sägeblätter für Metall</h3>
<p>Metallsägeblätter besitzen eine feinere Zahnung. Beim Sägen dünnwandiger Rohre oder Bleche sollten möglichst mehrere Zähne gleichzeitig im Material geführt werden. Ein zu grobes Blatt kann einhaken, Zähne ausbrechen oder das Werkstück stark verformen.</p>
<p>Bei Metall sollte mit kontrolliertem Vorschub gearbeitet werden. Ein geeigneter Schneidstoff kann je nach Material und Arbeitssituation die Erwärmung reduzieren und die Standzeit des Sägeblatts erhöhen.</p>
<h3>Sägeblätter für Holz mit Metall</h3>
<p>Für Abbrucharbeiten stehen spezielle Säbelsägeblätter zur Verfügung, die Holz mit Nägeln, Schrauben oder Beschlägen durchtrennen können. Diese Blätter sind robuster als gewöhnliche Holzsägeblätter, ersetzen jedoch keine Prüfung des Arbeitsbereichs.</p>
<p>Verdeckte Stromleitungen, Wasserleitungen oder Gasleitungen dürfen keinesfalls angesägt werden.</p>
<h3>Sägeblätter für Porenbeton und Mauerwerk</h3>
<p>Auf den Bildern ist ein langes Spezialblatt für mineralische Baustoffe beziehungsweise Porenbeton erkennbar. Solche Blätter besitzen eine grobe Hartmetallbestückung und sind für Materialien wie Porenbeton, Gasbeton oder vergleichbare weiche Mauersteine vorgesehen.</p>
<p>Eine normale Säbelsäge ersetzt jedoch keine Mauersäge oder Diamanttrennmaschine. Beton, Stahlbeton, Naturstein und hartes Mauerwerk dürfen nur bearbeitet werden, wenn das verwendete Sägeblatt ausdrücklich dafür zugelassen ist.</p>
<h3>Arbeiten mit der großen Reciprosäge</h3>
<p>Die große Säbelsäge sollte grundsätzlich mit beiden Händen geführt werden. Der vordere Anschlag wird möglichst vollständig gegen das Werkstück gedrückt. Dadurch wird die Maschine stabilisiert und das Werkstück kann weniger stark vibrieren.</p>
<p>Die Maschine wird zunächst eingeschaltet und auf Drehzahl gebracht. Anschließend wird das Sägeblatt kontrolliert an das Material geführt. Bei Tauchschnitten besteht ein erhöhtes Rückschlagrisiko. Solche Schnitte dürfen nur mit geeignetem Blatt, ausreichender Erfahrung und einer dafür vorgesehenen Technik durchgeführt werden.</p>
<h3>Arbeiten mit der kompakten Säbelsäge</h3>
<p>Die kompakte Maschine ist besonders für enge Stellen geeignet. Das Werkstück muss trotzdem sicher fixiert sein. Eine freie Hand darf nicht in der Nähe des Sägeblatts oder hinter dem Werkstück gehalten werden.</p>
<p>Bei Rohrleitungen muss vor dem Sägen sichergestellt werden, dass die Leitung drucklos, entleert und außer Betrieb ist. Dies gilt insbesondere für Wasser-, Heizungs-, Druckluft- und Kraftstoffleitungen.</p>
<h3>Arbeitsablauf</h3>
<ol>
<li>Arbeitsbereich auf verdeckte Leitungen und andere Gefahren prüfen.</li>
<li>Geeignetes Sägeblatt für Material und Materialstärke auswählen.</li>
<li>Akku aus der Maschine entfernen.</li>
<li>Sägeblatt vollständig in die Werkzeugaufnahme einsetzen.</li>
<li>Sicheren Sitz des Sägeblatts kontrollieren.</li>
<li>Werkstück gegen Verrutschen und Schwingen sichern.</li>
<li>Akku einsetzen und Maschine sicher greifen.</li>
<li>Anschlag der Säge möglichst am Werkstück anlegen.</li>
<li>Maschine einschalten und Sägeblatt kontrolliert zuführen.</li>
<li>Mit gleichmäßigem Vorschub arbeiten und nicht übermäßig drücken.</li>
<li>Nach dem Schnitt Maschine ausschalten.</li>
<li>Vollständigen Stillstand des Sägeblatts abwarten.</li>
<li>Akku vor Blattwechsel, Reinigung oder Kontrolle entfernen.</li>
</ol>
<h3>Vorteile des Sets</h3>
<ul>
<li>Zwei unterschiedliche Säbelsägen für grobe und präzise Arbeiten</li>
<li>Große Reciprosäge für hohe Schnittleistung</li>
<li>Kompakte Säbelsäge für schwer zugängliche Stellen</li>
<li>Kabelloses Arbeiten</li>
<li>Einheitliches Makita-18-V-LXT-Akkusystem</li>
<li>Werkzeugloser Sägeblattwechsel</li>
<li>Geeignet für Holz, Metall, Kunststoff und verschiedene Baustoffe</li>
<li>Große Auswahl unterschiedlicher Säbelsägeblätter</li>
<li>Geeignet für Renovierung, Rückbau und Installationsarbeiten</li>
<li>Transport im stabilen Makita-Koffer</li>
</ul>
<h3>Grenzen der Geräte</h3>
<ul>
<li>Säbelsägen erzeugen meist gröbere Schnitte als Stich- oder Kreissägen.</li>
<li>Für exakt gerade Sichtkanten sind andere Sägen häufig besser geeignet.</li>
<li>Lange Sägeblätter können bei seitlicher Belastung verbiegen.</li>
<li>Dünne Werkstücke können ohne Fixierung stark vibrieren.</li>
<li>Die Arbeitsdauer hängt von Akkukapazität, Material und Sägeblatt ab.</li>
<li>Harte mineralische Baustoffe dürfen nur mit geeigneten Spezialblättern bearbeitet werden.</li>
<li>Verdeckte Leitungen können beim Sägen schwer beschädigt werden.</li>
<li>Sägeblätter sind Verschleißteile.</li>
</ul>
<h3>Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Schutzbrille tragen.</li>
<li>Bei längeren Arbeiten Gehörschutz verwenden.</li>
<li>Arbeitshandschuhe nur verwenden, wenn dadurch keine Einzugsgefahr entsteht.</li>
<li>Werkstück sicher einspannen oder fixieren.</li>
<li>Hände vom Sägeblatt und vom Bereich hinter dem Werkstück fernhalten.</li>
<li>Vor Arbeitsbeginn nach Strom-, Wasser- und Gasleitungen suchen.</li>
<li>Maschine nicht an unbekannten Rohrleitungen einsetzen.</li>
<li>Nur unbeschädigte und geeignete Sägeblätter verwenden.</li>
<li>Verbogene oder eingerissene Sägeblätter sofort austauschen.</li>
<li>Akku vor jedem Sägeblattwechsel entfernen.</li>
<li>Maschine erst ablegen, wenn das Sägeblatt vollständig stillsteht.</li>
<li>Bei Staubentwicklung geeignete Absaugung und Atemschutz verwenden.</li>
<li>Nicht in asbesthaltige oder unbekannte Gefahrstoffe sägen.</li>
</ul>
<h3>Hinweise zur Vermietung</h3>
<p>Die Sägeblätter sind Verschleißteile. Umfang und Art der mitgegebenen Sägeblätter werden bei der Ausgabe festgelegt. Stark beschädigte, verbogene oder durch falsche Materialwahl zerstörte Sägeblätter können gesondert berechnet werden.</p>
<p>Vor Beginn der Arbeiten muss geprüft werden, welches Sägeblatt für das jeweilige Material geeignet ist. Die Farbe oder Form eines Blattes allein reicht für die Beurteilung nicht aus. Maßgeblich sind Materialangabe, Zahnung und Herstellerkennzeichnung.</p>
<p>Akkus und Ladegerät werden nur mitvermietet, wenn sie im vereinbarten Lieferumfang aufgeführt sind. Beide Maschinen gehören zum Makita-18-V-LXT-System.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Akku-Pendelhubstichsäge mit Sägeblattsortiment</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/akku-pendelhubstichsaege-mit-saegeblattsortiment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 12:16:33 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1419</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Makita DJV181 ist eine leistungsfähige Akku-Pendelhubstichsäge mit bürstenlosem Motor, regelbarer Hubzahl, dreistufigem Pendelhub und werkzeuglosem Sägeblattwechsel. Sie eignet sich besonders für den Innenausbau, Möbelbau, Bodenarbeiten und unterschiedliche Montageprojekte.</p>....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Makita DJV181 ist eine leistungsfähige Akku-Pendelhubstichsäge aus dem Makita-LXT-18-V-System. Sie eignet sich für gerade Schnitte, Kurvenschnitte, Ausschnitte und Gehrungsschnitte in unterschiedlichen Werkstoffen. Durch den Akkubetrieb kann sie flexibel auf Baustellen, in Werkstätten und bei Montagearbeiten eingesetzt werden, ohne dass ein Stromkabel entlang der Schnittlinie geführt werden muss.</p>
<p>Das Gerät arbeitet mit einem bürstenlosen Motor. Dieser ist wartungsarm, langlebig und ermöglicht eine effiziente Nutzung der vorhandenen Akkuleistung. Die Leerlaufhubzahl lässt sich je nach Werkstoff und eingesetztem Sägeblatt zwischen 800 und 3.500 Hüben pro Minute einstellen.</p>
<p>Die Hubhöhe beträgt 26 mm. Makita gibt für das Modell eine maximale Schnittleistung von 135 mm in Holz, 10 mm in Stahl und 20 mm in Aluminium an. Diese Werte gelten unter geeigneten Arbeitsbedingungen und mit einem passenden, scharfen Sägeblatt. Die tatsächlich sinnvoll erreichbare Materialstärke hängt unter anderem vom Werkstoff, der Schnittform, dem Sägeblatt und der erforderlichen Schnittqualität ab. :contentReference[oaicite:0]{index=0}</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Zuschneiden von Massivholz, Leimholz und Holzwerkstoffplatten</li>
<li>Sägen von Spanplatten, OSB-Platten und Sperrholz</li>
<li>Ausschnitte in Küchenarbeitsplatten herstellen</li>
<li>Ausschnitte für Spülen, Kochfelder und Einbauteile sägen</li>
<li>Laminat, Parkett und andere Bodenbeläge zuschneiden</li>
<li>Kurven und Radien in Holzplatten schneiden</li>
<li>Öffnungen in Möbelplatten und Verkleidungen herstellen</li>
<li>Kunststoffplatten und Kunststoffprofile bearbeiten</li>
<li>Dünne Bleche und Metallprofile mit geeignetem Sägeblatt sägen</li>
<li>Aluminiumprofile und Aluminiumplatten bearbeiten</li>
<li>Innenausbau, Trockenbau und Möbelmontage</li>
<li>Renovierungs- und Reparaturarbeiten</li>
</ul>
<h3>Sägen von Holz</h3>
<p>Holz und Holzwerkstoffe gehören zu den wichtigsten Einsatzbereichen der Stichsäge. Mit einem grob verzahnten Holzsägeblatt können Bretter, Kanthölzer und Holzplatten vergleichsweise schnell getrennt werden. Für saubere Sichtkanten, beschichtete Möbelplatten oder Laminat sollte dagegen ein feiner verzahntes oder speziell für ausrissarme Schnitte vorgesehenes Sägeblatt verwendet werden.</p>
<p>Die maximale Schnittleistung in Holz beträgt laut Hersteller 135 mm. Bei sehr dicken Werkstücken besteht allerdings ein erhöhtes Risiko, dass das Sägeblatt seitlich verläuft und der Schnitt auf der Unterseite nicht mehr rechtwinklig austritt. Für präzise Schnitte in starkem Material sollte deshalb langsam gearbeitet und ein breites, stabiles Sägeblatt verwendet werden.</p>
<h3>Kurvenschnitte und Ausschnitte</h3>
<p>Die schmale Bauform des Stichsägeblatts ermöglicht das Sägen von Kurven, Radien und geschlossenen Ausschnitten. Das ist beispielsweise beim Einbau von Spülen und Kochfeldern, bei Rohrdurchführungen oder beim Anfertigen individueller Möbelteile hilfreich.</p>
<p>Für enge Kurven sollte ein schmales Kurvensägeblatt eingesetzt und der Pendelhub reduziert oder vollständig ausgeschaltet werden. Ein zu hoher Vorschub kann dazu führen, dass sich das Sägeblatt erwärmt, verbiegt oder seitlich aus der vorgesehenen Schnittlinie läuft.</p>
<h3>Gerade Schnitte</h3>
<p>Gerade Schnitte können frei entlang einer angezeichneten Linie oder mithilfe einer geeigneten Führung ausgeführt werden. Die Stichsäge ersetzt jedoch keine Handkreissäge oder Tauchsäge, wenn lange, absolut gerade und besonders winkelgenaue Schnitte benötigt werden.</p>
<p>Bei längeren Schnitten sollte eine gerade Führungsschiene, eine festgespannte Richtlatte oder ein Parallelanschlag verwendet werden. Dabei muss vor Arbeitsbeginn geprüft werden, ob das Maschinengehäuse und die Grundplatte ausreichend Abstand zur Führung haben.</p>
<h3>Pendelhub</h3>
<p>Die DJV181 besitzt drei Pendelhubstufen sowie eine Neutralstellung ohne Pendelbewegung. Beim Pendelhub bewegt sich das Sägeblatt zusätzlich zur Auf- und Abbewegung leicht nach vorne und hinten. Dadurch kann der Sägefortschritt in weichen Werkstoffen deutlich erhöht werden.</p>
<ul>
<li><strong>Neutralstellung:</strong> für Metall, dünne Werkstoffe, enge Kurven und möglichst saubere Schnittkanten</li>
<li><strong>Niedrige Pendelstufe:</strong> für kontrollierte Schnitte in Holz und Kunststoff</li>
<li><strong>Mittlere Pendelstufe:</strong> für zügige Standardschnitte in Holz</li>
<li><strong>Hohe Pendelstufe:</strong> für schnellen Grobschnitt in weichem Holz</li>
</ul>
<p>Ein stärkerer Pendelhub erhöht den Arbeitsfortschritt, führt aber normalerweise zu einer gröberen Schnittkante. Bei beschichteten Platten, Laminat und sichtbaren Oberflächen sollte der Pendelhub deshalb niedrig eingestellt oder ausgeschaltet werden.</p>
<h3>Regelbare Hubzahl</h3>
<p>Die Hubzahl kann abhängig vom Werkstoff angepasst werden. Eine hohe Hubzahl eignet sich vor allem für Holz und viele Holzwerkstoffe. Für Metall, Kunststoffe oder empfindliche Materialien kann eine niedrigere Hubzahl sinnvoll sein, um Erwärmung, Schmelzen oder übermäßigen Verschleiß des Sägeblatts zu vermeiden.</p>
<p>Bei Kunststoff muss besonders darauf geachtet werden, dass die Schnittstelle nicht überhitzt. Zu hohe Geschwindigkeit oder zu langsamer Vorschub können dazu führen, dass der Kunststoff schmilzt und hinter dem Sägeblatt wieder zusammenläuft.</p>
<h3>Werkzeugloser Sägeblattwechsel</h3>
<p>Das Sägeblatt kann bei der DJV181 ohne zusätzliches Werkzeug gewechselt werden. Dazu wird die Aufnahme entriegelt und das vorhandene Sägeblatt entnommen beziehungsweise ausgeworfen. Anschließend wird ein geeignetes Sägeblatt mit T-Schaft bis zum sicheren Einrasten eingesetzt.</p>
<p>Vor jedem Einsatz muss durch vorsichtiges Ziehen geprüft werden, ob das Sägeblatt vollständig verriegelt ist. Ein nicht korrekt eingesetztes Sägeblatt kann sich während des Betriebs lösen und Verletzungen oder Beschädigungen verursachen.</p>
<h3>Materialgerechte Sägeblattauswahl</h3>
<p>Das Arbeitsergebnis hängt wesentlich vom eingesetzten Sägeblatt ab. Ein Holzsägeblatt darf nicht pauschal für Metall verwendet werden. Ebenso sind grobe Schnellschneideblätter ungeeignet, wenn eine saubere Schnittkante erforderlich ist.</p>
<ul>
<li><strong>Grobe Holzsägeblätter:</strong> schneller Schnitt in Bauholz und unbeschichteten Holzplatten</li>
<li><strong>Feine Holzsägeblätter:</strong> sauberere Schnitte in Möbelplatten und sichtbaren Oberflächen</li>
<li><strong>Kurvensägeblätter:</strong> schmale Blätter für enge Radien</li>
<li><strong>Metallsägeblätter:</strong> fein verzahnt für Stahlblech, Rohre und Metallprofile</li>
<li><strong>Aluminiumsägeblätter:</strong> für Aluminium und andere Nichteisenmetalle</li>
<li><strong>Kunststoffsägeblätter:</strong> abgestimmte Verzahnung zur Verringerung von Ausbrüchen und Schmelzen</li>
<li><strong>Laminatsägeblätter:</strong> für ausrissarme Schnitte in beschichteten Boden- und Möbelplatten</li>
</ul>
<p>Im vorhandenen Sortiment befinden sich unterschiedliche Sägeblätter für Holz und weitere Materialien. Vor Beginn der Arbeit muss das passende Blatt ausgewählt werden. Verbrauchte, verbogene oder stumpfe Sägeblätter dürfen nicht weiterverwendet werden.</p>
<h3>Gehrungsschnitte</h3>
<p>Die Grundplatte aus Aluminium-Druckguss kann nach links oder rechts bis zu 45° geneigt werden. Dadurch sind schräge Schnitte und einfache Gehrungen möglich. Makita gibt für die DJV181 einen maximalen Neigungswinkel von 45° in beide Richtungen an. :contentReference[oaicite:1]{index=1}</p>
<p>Nach dem Verstellen muss die Grundplatte wieder sicher befestigt werden. Für maßgenaue Winkel sollte zunächst ein Probeschnitt an einem Reststück erfolgen. Die eingeprägte oder aufgedruckte Winkelskala dient nur der Voreinstellung und ersetzt bei präzisen Arbeiten keine Kontrolle mit einem Winkelmesser.</p>
<h3>Beleuchtung und freie Sicht auf die Schnittlinie</h3>
<p>Die Maschine verfügt über eine Doppel-LED zur Beleuchtung des Arbeitsbereichs. Zusätzlich kann die Kühlluft beziehungsweise Blasfunktion lose Späne aus dem Bereich der Schnittlinie entfernen. Dadurch bleibt die Markierung während des Sägens besser sichtbar.</p>
<p>Bei staubintensiven Arbeiten kann – soweit der passende Anschluss vorhanden und montiert ist – eine geeignete Staubabsaugung verwendet werden. Die Absaugung reduziert den entstehenden Staub, ersetzt aber keine persönliche Schutzausrüstung.</p>
<h3>Soft-No-Load-Funktion</h3>
<p>Die DJV181 besitzt eine abschaltbare Soft-No-Load-Funktion. Dabei arbeitet die Maschine im Leerlauf zunächst mit reduzierter Geschwindigkeit und erhöht die Hubzahl bei Belastung. Dies erleichtert bei bestimmten Arbeiten das kontrollierte Ansetzen des Sägeblatts.</p>
<p>Je nach persönlicher Arbeitsweise und Material kann sich diese Funktion ungewohnt anfühlen. Deshalb sollte vor dem eigentlichen Werkstück ein Probeschnitt durchgeführt werden.</p>
<h3>Technische Eigenschaften</h3>
<ul>
<li>Geräteart: Akku-Pendelhubstichsäge</li>
<li>Akkuspannung: 18 V</li>
<li>Akkusystem: Makita LXT</li>
<li>Motortyp: bürstenlos</li>
<li>Leerlaufhubzahl: 800 bis 3.500 min⁻¹</li>
<li>Hubhöhe: 26 mm</li>
<li>Maximale Schnittleistung Holz bei 90°: 135 mm</li>
<li>Maximale Schnittleistung Stahl: 10 mm</li>
<li>Maximale Schnittleistung Aluminium: 20 mm</li>
<li>Pendelhub: drei Stufen plus Neutralstellung</li>
<li>Maximale Neigung der Grundplatte: 45° links und rechts</li>
<li>Werkzeugloser Sägeblattwechsel</li>
<li>Doppel-LED zur Beleuchtung des Schnittbereichs</li>
<li>Motorbremse</li>
<li>Tiefentladeschutz</li>
<li>Abschaltbare Soft-No-Load-Funktion</li>
<li>Gewicht einschließlich Akku je nach Akkugröße ungefähr 2,3 bis 2,6 kg</li>
</ul>
<p>Die technischen Werte basieren auf den offiziellen Makita-Produktinformationen zur DJV181 beziehungsweise DJV181Z. :contentReference[oaicite:2]{index=2}</p>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Werkstück sicher auf einer stabilen Unterlage befestigen.</li>
<li>Schnittlinie deutlich anzeichnen.</li>
<li>Passendes und unbeschädigtes Sägeblatt auswählen.</li>
<li>Akku vor dem Sägeblattwechsel aus der Maschine entfernen.</li>
<li>Sägeblatt vollständig in die Aufnahme einsetzen und Verriegelung prüfen.</li>
<li>Pendelhub und Hubzahl passend zum Material einstellen.</li>
<li>Grundplatte vollständig und plan auf das Werkstück aufsetzen.</li>
<li>Maschine einschalten und das Sägeblatt anlaufen lassen.</li>
<li>Säge langsam und ohne übermäßigen Druck entlang der Markierung führen.</li>
<li>Bei Kurven den Vorschub reduzieren und die Maschine nicht seitlich verkanten.</li>
<li>Nach dem Schnitt Maschine ausschalten und vollständigen Stillstand abwarten.</li>
<li>Akku entfernen, bevor Sägeblatt oder Einstellungen verändert werden.</li>
</ol>
<h3>Sägen von Küchenarbeitsplatten</h3>
<p>Für Ausschnitte in Küchenarbeitsplatten wird die Schnittlinie zunächst exakt angezeichnet. In den Ecken werden ausreichend große Startbohrungen hergestellt, damit das Sägeblatt eingesetzt und ohne zu enge Richtungsänderung geführt werden kann.</p>
<p>Vor dem Sägen muss geprüft werden, auf welcher Seite Ausrisse entstehen können. Je nach verwendetem Sägeblatt schneidet die Stichsäge in der Aufwärtsbewegung, wodurch die sichtbare Oberseite ausreißen kann. Bei empfindlichen Oberflächen kann ein umgekehrt verzahntes Sägeblatt, ein Spanreißschutz oder das Sägen von der Rückseite sinnvoll sein.</p>
<p>Der ausgeschnittene Teil muss vor dem letzten Schnitt abgestützt werden. Andernfalls kann er abbrechen, herunterfallen oder die verbleibende Arbeitsplatte beschädigen.</p>
<h3>Sägen von Laminat und beschichteten Platten</h3>
<p>Bei Laminat und beschichteten Platten sollte ein feines, geeignetes Sägeblatt verwendet werden. Der Pendelhub wird möglichst ausgeschaltet oder niedrig eingestellt. Die Schnittstelle kann zusätzlich mit Klebeband abgeklebt werden, um oberflächliche Ausbrüche zu verringern.</p>
<p>Da die Stichsäge am Ein- und Austritt des Blatts Ausrisse verursachen kann, sollten sichtbare Schnittkanten nach Möglichkeit durch Sockelleisten, Abdeckprofile oder andere Bauteile verdeckt werden.</p>
<h3>Sägen von Metall</h3>
<p>Für Metall darf ausschließlich ein geeignetes, fein verzahntes Metallsägeblatt verwendet werden. Der Pendelhub wird ausgeschaltet und die Hubzahl reduziert. Bei Stahl und Aluminium kann je nach Werkstoff und Sägeblatt ein geeignetes Schmier- oder Kühlmittel erforderlich sein.</p>
<p>Metallteile müssen besonders sicher eingespannt werden. Dünne Bleche können stark vibrieren und sollten gegebenenfalls zwischen Holzplatten eingespannt werden. Nach dem Sägen können Werkstück und Sägeblatt sehr heiß sein.</p>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Kabelloser Einsatz mit dem Makita-LXT-18-V-System</li>
<li>Leistungsfähiger bürstenloser Motor</li>
<li>Hohe Schnittleistung in Holz</li>
<li>Drei Pendelhubstufen plus Neutralstellung</li>
<li>Elektronisch regelbare Hubzahl</li>
<li>Werkzeugloser Sägeblattwechsel</li>
<li>Doppel-LED zur Ausleuchtung der Schnittstelle</li>
<li>Grundplatte beidseitig bis 45° neigbar</li>
<li>Geeignet für gerade Schnitte, Kurven und Ausschnitte</li>
<li>Unterschiedliche Sägeblätter für mehrere Werkstoffe vorhanden</li>
<li>Transport und Aufbewahrung im stabilen Koffer</li>
</ul>
<h3>Grenzen des Geräts</h3>
<ul>
<li>Für lange, absolut gerade Schnitte ist eine Handkreis- oder Tauchsäge meist besser geeignet.</li>
<li>Das Sägeblatt kann bei dickem Material seitlich verlaufen.</li>
<li>Die maximale Schnittleistung bedeutet nicht automatisch einen sauberen und rechtwinkligen Schnitt.</li>
<li>Enge Kurven sind nur mit geeigneten schmalen Sägeblättern möglich.</li>
<li>Beschichtete Oberflächen können ohne passendes Sägeblatt ausreißen.</li>
<li>Metallarbeiten erfordern spezielle Sägeblätter und reduzierte Geschwindigkeit.</li>
<li>Die Maschine ist nicht zum Sägen von Mauerwerk, Stein oder Beton vorgesehen.</li>
<li>Die Grundplatte muss während des Sägens vollständig auf dem Werkstück aufliegen.</li>
</ul>
<h3>Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Schutzbrille und bei staubintensiven Arbeiten geeigneten Atemschutz tragen.</li>
<li>Bei längeren Arbeiten Gehörschutz verwenden.</li>
<li>Werkstück sicher festspannen und niemals nur mit der Hand halten.</li>
<li>Vor dem Sägeblattwechsel Akku aus der Maschine entfernen.</li>
<li>Nicht in verdeckte Stromleitungen, Wasserleitungen oder Gasleitungen sägen.</li>
<li>Vor Ausschnitten den Bereich auf Leitungen und Einbauten prüfen.</li>
<li>Hände niemals vor oder unter die laufende Säge führen.</li>
<li>Sägeblatt nach dem Einsatz nicht sofort berühren.</li>
<li>Beschädigte, stumpfe oder verbogene Sägeblätter nicht verwenden.</li>
<li>Maschine erst ablegen, wenn das Sägeblatt vollständig stillsteht.</li>
<li>Keine asbesthaltigen oder anderweitig gesundheitsgefährdenden Materialien bearbeiten.</li>
<li>Akku vor Nässe, Hitze, Stößen und Kurzschluss schützen.</li>
</ul>
<h3>Hinweise zur Vermietung</h3>
<p>Sägeblätter sind Verschleißteile. Der vorhandene Bestand und die enthaltenen Ausführungen werden bei der Ausgabe kontrolliert. Für besondere Werkstoffe oder außergewöhnlich saubere Schnitte kann ein eigenes passendes Sägeblatt erforderlich sein.</p>
<p>Vor dem eigentlichen Schnitt sollte an einem Reststück geprüft werden, ob Sägeblatt, Hubzahl und Pendelstufe zum Material passen. Schäden durch ein ungeeignetes Sägeblatt, falsche Einstellung oder mangelnde Sicherung des Werkstücks lassen sich dadurch häufig vermeiden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Akku-Multimaterialschneider 76 mm</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/akku-multimaterialschneider-76-mm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 12:16:26 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1383</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Milwaukee M12 FUEL M12 FCOT ist ein kompakter Akku-Multimaterialschneider für schnelle und präzise Trennarbeiten. Mit unterschiedlichen 76-mm-Trennscheiben kann das Gerät für Metall, Kunststoff, Keramik, Fliesen und mineralische Platten eingesetzt werden.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Milwaukee M12 FUEL M12 FCOT ist ein kompakter Akku-Multimaterialschneider für kleinere und mittlere Trennarbeiten. Das handliche Gerät wird mit 76-mm-Trennscheiben betrieben und eignet sich besonders für Arbeiten an Stellen, an denen ein großer Winkelschleifer zu schwer, zu unhandlich oder aufgrund seiner größeren Scheibe ungeeignet ist.</p>
<p>Je nach eingesetzter Trennscheibe können unterschiedliche Werkstoffe bearbeitet werden. Das vorhandene Set enthält mehrere Scheiben für Metall, Keramik, Fliesen und weitere Baustoffe. Die jeweilige Scheibe muss immer passend zum Material ausgewählt werden.</p>
<p>Milwaukee gibt für den M12 FCOT eine Leerlaufdrehzahl von bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute, einen Scheibendurchmesser von 76 mm und eine maximale Schnitttiefe von etwa 16,3 mm an. Das Gerät ist daher vor allem für dünne Materialien, Profile, Platten, Rohre und kleinere Anpassungsarbeiten vorgesehen. :contentReference[oaicite:0]{index=0}</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Metallprofile und dünne Bleche trennen</li>
<li>Gewindestangen, Schrauben und kleinere Bolzen kürzen</li>
<li>Kunststoffrohre und Kunststoffprofile schneiden</li>
<li>Fliesen und Keramikplatten zuschneiden</li>
<li>Faserzement- und Trockenbauplatten bearbeiten</li>
<li>Kabelkanäle und Installationsprofile kürzen</li>
<li>Ausschnitte in dünnen Platten herstellen</li>
<li>Reparatur- und Anpassungsarbeiten auf der Baustelle</li>
<li>Arbeiten in beengten Bereichen</li>
<li>Kurze Trennschnitte bei Montagearbeiten</li>
</ul>
<h3>Arbeiten an Metall</h3>
<p>Mit einer geeigneten Metalltrennscheibe kann der Multimaterialschneider zum Kürzen von dünnen Stahlprofilen, Edelstahl, Buntmetallen, Schrauben, Gewindestangen und Blechen verwendet werden. Das kompakte Gerät ist besonders praktisch bei Installationsarbeiten, bei denen nur wenig Platz zur Verfügung steht.</p>
<p>Bei Metallarbeiten entstehen Funken und heiße Partikel. Brennbare Materialien müssen deshalb aus dem Arbeitsbereich entfernt werden. Außerdem sind Schutzbrille, Gehörschutz und geeignete Arbeitshandschuhe zu tragen.</p>
<h3>Fliesen und Keramik</h3>
<p>Mit der abgebildeten Diamanttrennscheibe können kleinere Zuschnitte und Anpassungen an Fliesen und keramischen Materialien durchgeführt werden. Typische Anwendungen sind das Kürzen einzelner Fliesen, das Herstellen kleiner Ausschnitte oder das Nacharbeiten von Kanten.</p>
<p>Das Gerät ersetzt keinen professionellen Fliesenschneider oder Nassschneidetisch. Bei langen, geraden und besonders sauberen Schnitten ist ein stationärer Fliesenschneider in der Regel besser geeignet.</p>
<h3>Kunststoff und Trockenbau</h3>
<p>Mit der passenden Hartmetall- oder Multimaterialscheibe können Kunststoffrohre, Kabelkanäle, dünne Kunststoffplatten, Gipskarton und Faserzementplatten getrennt werden. Beim Bearbeiten von Kunststoff ist darauf zu achten, dass das Material nicht überhitzt oder schmilzt.</p>
<p>Bei Gipskarton, Faserzement und ähnlichen Werkstoffen kann erheblicher Staub entstehen. Die vorhandene Führung beziehungsweise Absaughaube kann dabei helfen, den Schnitt zu führen und entstehenden Staub kontrollierter abzuführen. Ein geeigneter Sauger ist jedoch nicht Bestandteil des Sets.</p>
<h3>Kompakte Bauform</h3>
<p>Das Gerät ist für die einhändige Bedienung ausgelegt und deutlich kleiner als ein herkömmlicher Winkelschleifer. Dadurch lässt es sich gut in Installationsschächten, unter Einbauten, an Rohrleitungen und in anderen engen Arbeitsbereichen einsetzen.</p>
<p>Die kompakte Größe darf jedoch nicht dazu verleiten, das Gerät ohne ausreichende Sicherung zu verwenden. Das Werkstück muss immer fest eingespannt oder anderweitig gegen Verrutschen gesichert werden.</p>
<h3>Umschaltbare Drehrichtung</h3>
<p>Die Drehrichtung der Trennscheibe kann am Gerät umgeschaltet werden. Dadurch lässt sich beeinflussen, in welche Richtung Funken, Staub und Materialpartikel ausgeworfen werden. Die Einstellung sollte so gewählt werden, dass die Partikel vom Anwender und von empfindlichen Bauteilen weggeführt werden.</p>
<p>Die Drehrichtung darf nur bei vollständig stillstehender Scheibe geändert werden. Vor dem Einschalten muss geprüft werden, ob die Scheibe korrekt montiert und für die gewählte Drehrichtung geeignet ist.</p>
<h3>Schutzhaube und Führungsschlitten</h3>
<p>Zum Lieferumfang gehört eine verstellbare Schutzhaube. Sie reduziert den direkten Kontakt mit der rotierenden Scheibe und kann entsprechend der Arbeitsposition angepasst werden.</p>
<p>Zusätzlich ist ein Führungsschlitten beziehungsweise eine Absaughaube vorhanden. Dieses Zubehör erleichtert geradere Schnitte und kann bei staubintensiven Arbeiten an eine geeignete Staubabsaugung angeschlossen werden.</p>
<p>Die Schutzhaube darf während der Arbeit nicht entfernt werden. Sie muss so eingestellt sein, dass der größtmögliche Teil der Scheibe zwischen Anwender und Werkzeug abgedeckt bleibt.</p>
<h3>Verwendbare Trennscheiben</h3>
<p>Das vorhandene Set enthält mehrere Trennscheiben mit 76 mm Durchmesser und 10 mm Bohrung. Abgebildet sind unter anderem:</p>
<ul>
<li>Metalltrennscheibe für Stahl und andere Metalle</li>
<li>Diamanttrennscheibe Milwaukee DHTI 76 für Fliesen und harte mineralische Materialien</li>
<li>Milwaukee CB 76 Hartmetall- beziehungsweise Multimaterialscheibe</li>
</ul>
<p>Vor jeder Verwendung muss geprüft werden, ob die ausgewählte Scheibe ausdrücklich für das jeweilige Material, die Drehzahl des Geräts und die vorgesehene Anwendung zugelassen ist.</p>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Passende Trennscheibe für das Material auswählen.</li>
<li>Akku vor der Montage der Scheibe aus dem Gerät entfernen.</li>
<li>Trennscheibe auf Schäden, Risse und Verschleiß kontrollieren.</li>
<li>Scheibe entsprechend der Bedienungsanleitung montieren.</li>
<li>Schutzhaube beziehungsweise Führungsschlitten korrekt einstellen.</li>
<li>Werkstück sicher einspannen und Schnittverlauf markieren.</li>
<li>Passende Drehrichtung einstellen.</li>
<li>Akku einsetzen und Gerät mit beiden Händen beziehungsweise sicherem Griff ansetzen.</li>
<li>Gerät vor dem Kontakt mit dem Werkstück auf volle Drehzahl kommen lassen.</li>
<li>Mit mäßigem Vorschub schneiden und die Scheibe nicht verkanten.</li>
<li>Nach dem Schnitt Gerät ausschalten und vollständigen Stillstand abwarten.</li>
<li>Heiße Werkstücke und Trennscheiben nicht unmittelbar berühren.</li>
</ol>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Kompakte Bauform für enge Arbeitsbereiche</li>
<li>Geeignet für unterschiedliche Materialien</li>
<li>Hohe Leerlaufdrehzahl von bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute</li>
<li>76-mm-Scheiben für kontrollierte kleinere Schnitte</li>
<li>Umschaltbare Drehrichtung</li>
<li>Verstellbare Schutzhaube</li>
<li>Führungsschlitten beziehungsweise Absaughaube vorhanden</li>
<li>Akku-Betrieb ohne störendes Stromkabel</li>
<li>Kompatibel mit dem Milwaukee-M12-Akkusystem</li>
<li>Mehrere Trennscheiben für unterschiedliche Werkstoffe im Set</li>
</ul>
<h3>Technische Daten</h3>
<ul>
<li>Akku-Spannung: 12 V</li>
<li>Akku-System: Milwaukee M12</li>
<li>Maximaler Scheibendurchmesser: 76 mm</li>
<li>Bohrung der Scheibe: 10 mm</li>
<li>Leerlaufdrehzahl: bis zu 20.000 U/min</li>
<li>Maximale Schnitttiefe: ca. 16,3 mm</li>
<li>Umschaltbare Drehrichtung</li>
<li>Motor: bürstenloser Milwaukee-FUEL-Antrieb</li>
</ul>
<h3>Grenzen des Geräts</h3>
<ul>
<li>Nicht für Schnitttiefen über etwa 16 mm geeignet.</li>
<li>Nicht als Ersatz für einen großen Winkelschleifer vorgesehen.</li>
<li>Nicht für dicke Betonbauteile oder massive Pflastersteine geeignet.</li>
<li>Nicht für Holzschnitte verwenden, sofern keine ausdrücklich dafür zugelassene Scheibe vorhanden ist.</li>
<li>Nicht zum Schleifen mit der Seitenfläche der Trennscheibe verwenden.</li>
<li>Keine beschädigten, verbogenen oder ungeeigneten Scheiben einsetzen.</li>
<li>Für besonders saubere Fliesenschnitte kann ein Nassschneider besser geeignet sein.</li>
<li>Bei längeren Schnitten können Gerät, Werkstück und Scheibe stark erwärmen.</li>
</ul>
<h3>Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Schutzbrille, Gehörschutz und geeignete Arbeitshandschuhe tragen.</li>
<li>Bei staubintensiven Arbeiten geeigneten Atemschutz verwenden.</li>
<li>Funkenflug und Drehrichtung vor Arbeitsbeginn berücksichtigen.</li>
<li>Brennbare Materialien aus dem Arbeitsbereich entfernen.</li>
<li>Werkstück fest einspannen und niemals in der Hand halten.</li>
<li>Schutzhaube immer montiert und korrekt eingestellt verwenden.</li>
<li>Trennscheibe niemals seitlich belasten oder verkanten.</li>
<li>Gerät erst ablegen, wenn die Scheibe vollständig stillsteht.</li>
<li>Akku vor Scheibenwechsel, Reinigung und Einstellarbeiten entfernen.</li>
<li>Keine Scheiben verwenden, deren zulässige Drehzahl unter der Gerätedrehzahl liegt.</li>
<li>Beschädigte oder heruntergefallene Scheiben nicht weiterverwenden.</li>
<li>Vor verdeckten Schnitten Leitungen und Rohre im Bauteil prüfen.</li>
</ul>
<h3>Hinweise zur Vermietung</h3>
<p>Trennscheiben sind Verschleißteile. Der Zustand der Scheiben wird bei Ausgabe und Rückgabe kontrolliert. Übermäßiger Verschleiß, Beschädigung oder Verlust kann gesondert berechnet werden.</p>
<p>Der Mieter muss vor Arbeitsbeginn prüfen, welche Scheibe für das zu schneidende Material vorgesehen ist. Eine falsche Scheibe kann brechen, das Werkstück beschädigen oder zu gefährlichen Situationen führen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rohrschraubzwingen – Satz mit 4 Stück</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/rohrschraubzwingen-satz-mit-4-stueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 12:16:20 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1357</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Satz besteht aus vier langen Rohrschraubzwingen mit verstellbarem Gegenhalter und Spindelgriff. Die Zwingen eignen sich besonders für Möbelbau, Plattenverleimungen, Rahmen, Türen, Arbeitsplatten und andere Werkstücke, bei denen eine große Spannweite und gleichmäßiger Anpressdruck benötigt werden.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rohrschraubzwingen sind für das kraftvolle Fixieren, Zusammenpressen und Verleimen größerer Werkstücke vorgesehen. Im Unterschied zu kurzen Einhand- oder klassischen Schraubzwingen nutzen diese Zwingen ein langes Stahlrohr als Führung. Dadurch steht eine vergleichsweise große Spannweite zur Verfügung, die sich besonders für breite Platten, Rahmen, Möbelteile und längere Holzkonstruktionen eignet.</p>
<p>Das Mietset besteht aus vier einzelnen Rohrschraubzwingen. Dadurch können Werkstücke nicht nur an einer Stelle, sondern über eine größere Fläche hinweg gleichmäßig verspannt werden. Beim Verleimen von Brettern oder Platten ist dies entscheidend, damit sich die Werkstücke nicht aufwölben, verdrehen oder seitlich verschieben.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Verleimen von Massivholzplatten</li>
<li>Zusammenpressen mehrerer Bretter</li>
<li>Montage von Tischen, Regalen und Schränken</li>
<li>Verleimen von Türen und Rahmen</li>
<li>Fixieren von Arbeitsplatten und Möbelteilen</li>
<li>Zusammenbau von Holzrahmen und Unterkonstruktionen</li>
<li>Reparatur gelöster oder gebrochener Holzverbindungen</li>
<li>Verleimen größerer Werkstücke im Innenausbau</li>
<li>Positionieren von Bauteilen vor dem Verschrauben</li>
<li>Vorübergehendes Fixieren bei Montagearbeiten</li>
</ul>
<h3>Aufbau der Rohrschraubzwingen</h3>
<p>Jede Zwinge besteht aus einem stabilen Stahlrohr, einem fest montierten Spannkopf mit Gewindespindel und einem verschiebbaren Gegenhalter. Der Gegenhalter kann entlang des Rohres auf die ungefähre Werkstückbreite eingestellt werden. Anschließend wird der erforderliche Spanndruck über die Spindel erzeugt.</p>
<p>Die Spindel wird mit dem Griff von Hand angezogen. Dadurch lässt sich der Druck kontrolliert und schrittweise erhöhen. Die Spannflächen liegen an den gegenüberliegenden Seiten des Werkstücks an und drücken die Bauteile zusammen.</p>
<h3>Verleimen von Brettern und Platten</h3>
<p>Beim Verleimen mehrerer Bretter zu einer größeren Platte sollten die Rohrschraubzwingen gleichmäßig über die Länge des Werkstücks verteilt werden. Für ein möglichst planes Ergebnis empfiehlt es sich, die Zwingen abwechselnd unterhalb und oberhalb der Platte anzuordnen. Dadurch können sich die entstehenden Zugkräfte besser ausgleichen.</p>
<p>Die Leimflächen müssen sauber, trocken und passend vorbereitet sein. Nach dem Auftragen des Leims werden die Bretter ausgerichtet und mit den Zwingen nur so fest zusammengepresst, dass sich die Fugen vollständig schließen. Übermäßiger Druck verbessert die Verbindung nicht und kann dazu führen, dass zu viel Leim aus der Fuge gepresst wird oder sich das Werkstück verzieht.</p>
<h3>Möbel- und Rahmenbau</h3>
<p>Bei der Montage von Schränken, Regalen, Türen oder Rahmen helfen die Zwingen dabei, die einzelnen Bauteile in Position zu halten. Vor dem endgültigen Anziehen sollte geprüft werden, ob das Werkstück rechtwinklig ausgerichtet ist. Bei Rahmenkonstruktionen können die beiden Diagonalmaße verglichen werden. Sind beide Diagonalen gleich lang, ist der Rahmen in der Regel rechtwinklig.</p>
<p>Die Zwingen können auch eingesetzt werden, um Bauteile während des Bohrens, Dübelns oder Verschraubens gegen Verrutschen zu sichern. Dabei ist darauf zu achten, dass die Zwingen nicht den Arbeitsbereich der Bohrmaschine oder Säge behindern.</p>
<h3>Große Spannweite</h3>
<p>Die langen Stahlrohre ermöglichen das Spannen deutlich breiterer Werkstücke als mit vielen normalen Schraubzwingen. Die tatsächlich nutzbare Spannweite ergibt sich aus der Rohrlänge sowie der Position von Spannkopf und Gegenhalter. Auf den Bildern sind unterschiedlich lange beziehungsweise unterschiedlich eingestellte Zwingen erkennbar.</p>
<p>Vor Beginn der Arbeit sollte geprüft werden, ob die vorhandene Spannweite für das geplante Werkstück ausreicht. Die Zwingen dürfen nicht über das Ende des Rohres hinaus oder nur mit einem unsicher greifenden Gegenhalter verwendet werden.</p>
<h3>Gleichmäßiger Anpressdruck</h3>
<p>Bei langen oder breiten Werkstücken sollte der Druck über mehrere Zwingen verteilt werden. Werden nur die äußeren Bereiche gespannt, können sich in der Mitte offene Fugen bilden. Werden die Zwingen zu weit auseinander angesetzt, kann sich das Holz zwischen den Spannpunkten aufwölben.</p>
<p>Die vier enthaltenen Zwingen ermöglichen eine gleichmäßigere Druckverteilung. Je nach Länge, Dicke und Steifigkeit des Werkstücks können jedoch zusätzliche Zwingen erforderlich sein.</p>
<h3>Schutz empfindlicher Oberflächen</h3>
<p>Die metallischen Spannflächen können Druckstellen, Kratzer oder Verfärbungen verursachen. Zwischen Zwinge und Werkstück sollten deshalb bei empfindlichen Oberflächen geeignete Zulagen aus Holz, Kunststoff oder einem vergleichbaren Material gelegt werden.</p>
<p>Die Zulagen verteilen den Druck auf eine größere Fläche und verhindern, dass sich die Spannflächen direkt in das Werkstück eindrücken. Besonders bei weichen Holzarten, lackierten Flächen und sichtbaren Möbelteilen ist dieser Schutz wichtig.</p>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Werkstücke vorbereiten, trocken zusammenlegen und Passgenauigkeit prüfen.</li>
<li>Bei Verleimungen den geeigneten Leim nach Herstellerangabe auftragen.</li>
<li>Verschiebbaren Gegenhalter entriegeln und auf dem Rohr positionieren.</li>
<li>Zwinge so ansetzen, dass beide Spannflächen sicher am Werkstück anliegen.</li>
<li>Bei empfindlichen Oberflächen passende Zulagen unterlegen.</li>
<li>Spindel zunächst nur leicht anziehen.</li>
<li>Werkstück ausrichten und bei Rahmen die Rechtwinkligkeit kontrollieren.</li>
<li>Alle Zwingen schrittweise und abwechselnd anziehen.</li>
<li>Austretenden Leim rechtzeitig entfernen.</li>
<li>Die vom Leimhersteller vorgeschriebene Press- und Trocknungszeit einhalten.</li>
<li>Spindeln langsam lösen und Zwingen kontrolliert abnehmen.</li>
</ol>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Große Spannweite für breite Werkstücke</li>
<li>Vier Zwingen für gleichmäßige Druckverteilung</li>
<li>Stabile Stahlrohrkonstruktion</li>
<li>Kontrollierter Spanndruck über Gewindespindel</li>
<li>Verschiebbarer Gegenhalter</li>
<li>Geeignet für Möbelbau und Holzverleimungen</li>
<li>Hilfreich bei Rahmen, Türen und Platten</li>
<li>Werkstücke können vor dem Verschrauben sicher fixiert werden</li>
<li>Keine Stromversorgung erforderlich</li>
</ul>
<h3>Hinweise und Grenzen</h3>
<ul>
<li>Die Zwingen dürfen nur auf ausreichend stabilen Werkstücken angesetzt werden.</li>
<li>Zu hoher Spanndruck kann Werkstücke beschädigen oder verformen.</li>
<li>Spannflächen müssen vollständig und gerade am Werkstück anliegen.</li>
<li>Gegenhalter vor dem Anziehen auf sicheren Sitz prüfen.</li>
<li>Die Zwingen sind nicht zum Heben oder Sichern schwebender Lasten vorgesehen.</li>
<li>Sie dürfen nicht als Spreizwerkzeug verwendet werden, sofern die Konstruktion dies nicht ausdrücklich zulässt.</li>
<li>Rohre nicht als Hebel, Trittstufe oder Gerüstbestandteil benutzen.</li>
<li>Bei empfindlichen Oberflächen immer Schutz- oder Druckzulagen verwenden.</li>
<li>Leimreste unmittelbar nach der Benutzung von den Spannflächen entfernen.</li>
<li>Gewinde und bewegliche Teile nicht mit Klebstoff oder Farbe verschmutzen.</li>
<li>Die Zwingen trocken lagern und vor längerer Feuchtigkeit schützen.</li>
</ul>
<h3>Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Finger beim Ansetzen und Spannen nicht zwischen Werkstück und Spannfläche halten.</li>
<li>Beim Lösen mit plötzlich nachlassender Spannung rechnen.</li>
<li>Werkstücke gegen Umkippen und Herabfallen sichern.</li>
<li>Lange überstehende Rohre so positionieren, dass keine Stolper- oder Stoßgefahr entsteht.</li>
<li>Beschädigte, verbogene oder schwergängige Zwingen nicht verwenden.</li>
<li>Vor jeder Verwendung Gewinde, Gegenhalter und Spannflächen kontrollieren.</li>
<li>Bei Arbeiten über Kopf ist eine zusätzliche, unabhängige Sicherung des Werkstücks erforderlich.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
