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	<title>Dach &amp; Fassade | Libbacher Werkzeugkiste</title>
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	<lastBuildDate>Fri, 31 Jul 2026 15:39:56 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Dach &amp; Fassade | Libbacher Werkzeugkiste</title>
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	<item>
		<title>Groß- Anreißzirkel mit Stifthalter</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/gross-anreisszirkel-mit-stifthalter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 11:59:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Robuster Großzirkel mit Feststellmechanismus und Aufnahme für einen Stift oder eine Anreißspitze.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Großzirkel eignet sich zum Anzeichnen größerer Kreise, Rundungen und gleichmäßiger Radien. Der gewünschte Abstand wird über die beweglichen Schenkel eingestellt und anschließend mit dem Feststellmechanismus fixiert.</p>
<p>Das Werkzeug kann beispielsweise beim Möbelbau, Innenausbau, Trockenbau, Dachausbau oder bei individuellen Holzprojekten eingesetzt werden. Damit lassen sich runde Tischplatten, Bögen, Ausschnitte, dekorative Rundungen oder geschwungene Bauteile sauber vorbereiten.</p>
<p>Ein Schenkel dient als fester Mittelpunkt, während am anderen Schenkel ein geeigneter Zeichenstift beziehungsweise eine Anreißmöglichkeit befestigt wird. Anschließend wird der Zirkel gleichmäßig um den Mittelpunkt geführt.</p>
<p>Auch vorhandene Abstände und Radien können aufgenommen und auf ein anderes Werkstück übertragen werden. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn eine bestehende Rundung nachgebaut, ein großer Kreisausschnitt vorbereitet oder eine gleichmäßige Bogenlinie angezeichnet werden soll.</p>
<p>Vor der Verwendung sollte geprüft werden, ob der eingestellte Radius sicher fixiert ist. Empfindliche Oberflächen sollten am Mittelpunkt gegen Beschädigungen geschützt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rinneisen-Abbiegezange 800 mm</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/rinneisen-abbiegezange-800-mm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 10:46:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Freund Rinneisen-Abbiegezange mit 800 mm langen Hebelarmen eignet sich zum Biegen, Nachformen und Ausrichten von Rinneisen und Dachrinnenhaltern. Durch die langen Griffe lässt sich eine hohe Hebelwirkung erzielen, sodass auch kräftige Metallhalter kontrolliert bearbeitet werden können.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Freund Rinneisen-Abbiegezange ist ein Spezialwerkzeug zum fachgerechten Biegen und Ausrichten von Rinneisen, die als Halterung für Dachrinnen dienen. Mit ihr lassen sich die Metallhalter vor der Montage an die Dachneigung und den gewünschten Verlauf der Dachrinne anpassen.</p>
<p>Die beiden langen Hebelarme ermöglichen eine hohe Kraftübertragung. Dadurch können Rinneisen wesentlich kontrollierter gebogen werden als mit einem Hammer, Schraubstock oder improvisierten Hilfsmitteln. Die PVC-ummantelten Griffe sorgen dabei für einen sicheren Halt.</p>
<p>Ein typischer Einsatz ist die Vorbereitung der Rinneisen vor der Montage an Sparren, Traufbohlen oder Dachkonstruktionen. Jedes Rinneisen kann einzeln so gebogen werden, dass die Dachrinne später in der vorgesehenen Höhe und mit einem gleichmäßigen Gefälle montiert werden kann.</p>
<p>Die Zange eignet sich beispielsweise für die Montage neuer Dachrinnen an Wohnhäusern, Garagen, Carports, Gartenhäusern, Scheunen oder Unterständen. Sie kann außerdem verwendet werden, wenn vorhandene Rinneisen nach einem Umbau, einer Reparatur oder einer Veränderung der Dachkante neu ausgerichtet werden müssen.</p>
<p>Auch bei unterschiedlich hohen Befestigungspunkten hilft die Abbiegezange dabei, die Rinnenhalter an eine gemeinsame Linie anzupassen. Dazu werden die benötigten Biegestellen vorab angezeichnet und die Rinneisen anschließend nacheinander auf den erforderlichen Winkel gebracht.</p>
<p>Vor dem endgültigen Befestigen empfiehlt es sich, die gebogenen Rinneisen probeweise am Dach anzuhalten und mit einer Schnur oder Wasserwaage zu kontrollieren. So lässt sich sicherstellen, dass die spätere Dachrinne gleichmäßig verläuft und das Regenwasser in Richtung des Fallrohres ablaufen kann.</p>
<p>Die Zange ist ausschließlich zum Biegen geeigneter Rinneisen und Metallhalter vorgesehen. Sie ersetzt keine Blechschere und ist nicht zum Durchtrennen von Metall geeignet. Das Rinneisen sollte immer vollständig und gerade in die Aufnahme eingesetzt werden, damit es beim Biegen nicht seitlich abrutscht oder verdreht wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dachlattenheber und Demontageeisen mit Nagelzieher</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/dachlattenheber-und-demontageeisen-mit-nagelzieher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 10:32:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Langes Demontageeisen mit Dachlattenheber, Hebelklaue und Nagelzieher. Geeignet zum Lösen von Dachlatten, Brettern, Holzverkleidungen, Schalungen und anderen befestigten Bauteilen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Dachlatten- und Demontageeisen ist ein langes Hebelwerkzeug für Rückbau-, Ausbau-, Reparatur- und Abbrucharbeiten. Es kombiniert die Funktionen eines Nageleisens, Kuhfußes, Hebeleisens und Dachlattenhebers.</p>
<p>Das Werkzeug besitzt zwei unterschiedlich ausgeführte Arbeitsenden. Das gelb lackierte Ende ist stark abgewinkelt und bildet eine breite Hebelklaue. Eine V-förmige Aussparung ermöglicht das Erfassen von Nagelschäften und Nagelköpfen. Das gegenüberliegende Ende ist flach, leicht gebogen und spitz zulaufend. Es kann in schmale Fugen oder unter befestigte Bauteile geschoben werden.</p>
<p>Die lange Ausführung erzeugt einen hohen Hebelarm. Dadurch lassen sich Dachlatten, Bretter, Schalungselemente und Verkleidungen häufig mit weniger Kraftaufwand lösen als mit einem kurzen Kuhfuß. Gleichzeitig kann das Werkzeug mit größerem Abstand zum Bauteil geführt werden.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Dachlatten lösen und ausbauen</li>
<li>Konterlatten von Sparren entfernen</li>
<li>Bretter und Bohlen auseinanderhebeln</li>
<li>Holzschalungen demontieren</li>
<li>Verkleidungen und Paneele lösen</li>
<li>Paletten und Transportgestelle zerlegen</li>
<li>Fußbodenbretter anheben</li>
<li>Unterkonstruktionen zurückbauen</li>
<li>Nägel aus Holz herausziehen</li>
<li>Festsitzende Bauteile anheben oder ausrichten</li>
<li>Leichte Abbruch- und Renovierungsarbeiten</li>
<li>Holzkonstruktionen kontrolliert öffnen</li>
</ul>
<h3>Dachlatten und Konterlatten entfernen</h3>
<p>Bei Dachsanierungen müssen alte Dachlatten häufig von Sparren oder Konterlatten gelöst werden. Das flache Werkzeugende wird vorsichtig unter die Latte geschoben. Anschließend wird die Stange langsam als Hebel bewegt.</p>
<p>Durch den langen Hebelarm kann die Latte schrittweise angehoben werden. Der Druck sollte dabei möglichst nahe an einer Befestigungsstelle angesetzt werden. Dadurch wird das Holz weniger stark durchgebogen und ein unkontrolliertes Brechen der Latte reduziert.</p>
<p>Sobald ein Nagel ausreichend aus dem Holz heraussteht, kann er mit der V-förmigen Aussparung am gelben Werkzeugende erfasst und herausgezogen werden.</p>
<h3>Schalungen und Bretter lösen</h3>
<p>Das Demontageeisen eignet sich zum Öffnen genagelter Schalungen und Holzkonstruktionen. Das flache Ende kann zwischen zwei Bauteile oder zwischen Holz und Unterkonstruktion geschoben werden.</p>
<p>Die Verbindung sollte nicht mit einer einzigen starken Bewegung gelöst werden. Sinnvoller ist es, das Bauteil an mehreren Punkten nacheinander leicht anzuheben. Dadurch verteilt sich die Belastung und das Risiko von Ausbrüchen wird reduziert.</p>
<h3>Nägel herausziehen</h3>
<p>Das gelbe Ende besitzt eine V-förmige Nagelaufnahme. Der Nagelschaft wird so weit wie möglich in den Schlitz geschoben. Anschließend wird das Werkzeug über die gebogene Auflagefläche abgerollt beziehungsweise als Hebel bewegt.</p>
<p>Bei tief sitzenden Nägeln kann das flache Werkzeugende zunächst verwendet werden, um das befestigte Bauteil etwas anzuheben. Dadurch wird der Nagelkopf zugänglich.</p>
<p>Das Werkzeug eignet sich vor allem für Bau-, Draht- und Zimmermannsnägel. Sehr kleine Nägel, Klammern oder vollständig bündig versenkte Befestigungsmittel lassen sich möglicherweise nicht sicher erfassen.</p>
<h3>Flaches und spitz zulaufendes Werkzeugende</h3>
<p>Das lange schwarze Ende ist flach ausgeführt und läuft zu einer schmalen Spitze aus. Dadurch kann es in Fugen, unter Bretter oder hinter Verkleidungen geschoben werden.</p>
<p>Die leichte Biegung erzeugt beim Herunterdrücken der Stange eine Hebelwirkung. Das Ende eignet sich außerdem zum vorsichtigen Anheben, Ausrichten oder Verschieben von Bauteilen.</p>
<p>Die Spitze darf nicht als Meißel für Stein, Beton oder Metall verwendet werden. Das Werkzeug ist vorrangig für Hebel- und Demontagearbeiten vorgesehen.</p>
<h3>Abgewinkelte Hebelklaue</h3>
<p>Das gelbe Ende besitzt eine stark gebogene Form. Diese dient als Auflage- und Drehpunkt beim Hebeln. Durch die breite Auflagefläche wird die Kraft auf einen größeren Bereich verteilt als bei einem sehr schmalen Kuhfuß.</p>
<p>Die Klaue kann unter Latten, Balken, Bretter oder vergleichbare Bauteile gesetzt werden. Abhängig von der Einbausituation kann entweder gezogen, gedrückt oder über die gebogene Fläche abgehebelt werden.</p>
<h3>Arbeiten mit hohem Hebelarm</h3>
<p>Die lange Stange ermöglicht eine hohe Kraftübersetzung. Das erleichtert die Arbeit, erhöht aber gleichzeitig das Risiko, Bauteile unbeabsichtigt zu beschädigen.</p>
<p>Nur so viel Kraft einsetzen, wie zum kontrollierten Lösen erforderlich ist. Insbesondere dünne Bretter, sprödes Holz, Plattenwerkstoffe und angrenzende Bauteile können bei zu hoher Belastung brechen.</p>
<p>Bei empfindlichen Oberflächen kann ein Holzklotz oder eine stabile Unterlage als Schutz und zusätzlicher Drehpunkt unter das Werkzeug gelegt werden.</p>
<h3>Anwendung beim Entfernen einer Dachlatte</h3>
<ol>
<li>Arbeitsbereich freilegen und Lage der Nägel prüfen.</li>
<li>Flaches Ende möglichst nahe an einem Nagel unter die Latte schieben.</li>
<li>Werkzeug kontrolliert nach unten drücken.</li>
<li>Latte nur wenige Millimeter anheben.</li>
<li>Vorgang an der nächsten Befestigungsstelle wiederholen.</li>
<li>Nach und nach alle Befestigungen lockern.</li>
<li>Herausstehende Nägel mit der V-förmigen Klaue erfassen.</li>
<li>Nägel langsam über die gebogene Auflagefläche heraushebeln.</li>
<li>Gelöste Latte kontrolliert abnehmen.</li>
</ol>
<h3>Anwendung beim Zerlegen von Paletten</h3>
<ol>
<li>Palette standsicher auf einen ebenen Untergrund legen.</li>
<li>Werkzeug zwischen Deckbrett und Klotz beziehungsweise Querträger schieben.</li>
<li>Brett auf beiden Seiten der Verbindung abwechselnd leicht anheben.</li>
<li>Nicht nur an einem Punkt mit voller Kraft hebeln.</li>
<li>Sobald Nägel sichtbar werden, diese mit dem Nagelzieher entfernen.</li>
<li>Beschädigte oder gebrochene Bretter sofort aus dem Arbeitsbereich nehmen.</li>
</ol>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Langer Hebelarm für hohe Kraftübersetzung</li>
<li>Zwei unterschiedlich geformte Arbeitsenden</li>
<li>Integrierter Nagelzieher</li>
<li>Flaches Ende für schmale Zwischenräume</li>
<li>Gebogene Klaue als stabiler Hebelpunkt</li>
<li>Für Dach-, Holzbau- und Demontagearbeiten geeignet</li>
<li>Kein Strom oder Akku erforderlich</li>
<li>Robuste Ganzmetallausführung</li>
<li>Vielseitig bei Renovierung und Rückbau einsetzbar</li>
</ul>
<h3>Geeignete Arbeiten</h3>
<ul>
<li>Holzkonstruktionen demontieren</li>
<li>Dachlatten und Konterlatten lösen</li>
<li>Schalungen öffnen</li>
<li>Bretter und Paneele anheben</li>
<li>Paletten zerlegen</li>
<li>Nägel herausziehen</li>
<li>Bauteile vorsichtig ausrichten</li>
<li>Unterkonstruktionen zurückbauen</li>
</ul>
<h3>Nicht geeignete Arbeiten</h3>
<ul>
<li>Stemmen oder Meißeln in Beton</li>
<li>Durchtrennen von Metall</li>
<li>Anheben sehr schwerer Maschinen oder Fahrzeuge</li>
<li>Arbeiten an unter Spannung stehenden Bauteilen</li>
<li>Öffnen von Türen oder Gebäuden ohne Berechtigung</li>
<li>Verwendung als Anschlagmittel oder Hebezeug</li>
<li>Verwendung als Leiter, Tritt oder Absturzsicherung</li>
</ul>
<h3>Hinweise zur sicheren Anwendung</h3>
<p>Vor der Nutzung muss das Werkzeug auf Verbiegungen, Risse, Materialausbrüche, starke Korrosion und beschädigte Arbeitsenden geprüft werden.</p>
<p>Das Werkzeug immer mit beiden Händen kontrolliert führen. Durch die hohe Hebelwirkung können sich Bauteile plötzlich lösen oder brechen.</p>
<p>Der Körper sollte sich nicht unmittelbar in der möglichen Bewegungsrichtung des Werkzeugs befinden. Beim Abrutschen kann die lange Stange unkontrolliert zurückschlagen.</p>
<p>Die Hände dürfen nicht zwischen Werkzeug, Unterlage und Bauteil gehalten werden. Es besteht erhebliche Quetsch- und Klemmgefahr.</p>
<p>Schutzbrille, robuste Arbeitshandschuhe und Sicherheitsschuhe tragen. Beim Rückbau von Holz können Nägel, Splitter und abgebrochene Bauteile weggeschleudert werden.</p>
<p>Herausstehende Nägel sofort entfernen oder sichtbar umbiegen. Gelöste Bretter und Latten nicht mit nach oben gerichteten Nägeln im Arbeitsbereich liegen lassen.</p>
<p>Beim Arbeiten über Kopf oder auf einem Dach ist der Bereich unterhalb der Arbeitsstelle abzusperren. Herabfallende Werkzeuge, Nägel und Bauteile können schwere Verletzungen verursachen.</p>
<p>Dacharbeiten dürfen nur mit geeigneter Absturzsicherung, standsicherem Gerüst oder zugelassenen Dachzugangssystemen durchgeführt werden.</p>
<p>Das Werkzeug darf nicht verlängert werden, beispielsweise durch das Aufstecken eines Rohres. Die dadurch entstehenden Kräfte können das Werkzeug oder das Bauteil unkontrolliert beschädigen.</p>
<p>Nicht mit einem Hammer auf die Stange oder die gebogenen Arbeitsenden schlagen, sofern das Werkzeug vom Hersteller nicht ausdrücklich dafür vorgesehen ist.</p>
<p>Bei Arbeiten in Wänden, Böden oder Decken vorher prüfen, ob sich elektrische Leitungen, Wasserleitungen, Gasleitungen oder andere Installationen im Arbeitsbereich befinden.</p>
<h3>Hinweise und Grenzen</h3>
<p>Das Werkzeug ist ein manuelles Demontage- und Hebelwerkzeug. Es ersetzt keine geeignete Abstützung, Hebevorrichtung oder fachgerechte Rückbauplanung.</p>
<p>Die zulässige Belastbarkeit ist nicht bekannt. Das Werkzeug darf daher nicht zum Anheben oder Sichern schwerer Lasten eingesetzt werden.</p>
<p>Bei stark festsitzenden Bauteilen sollte die Verbindung zunächst freigelegt oder mit einem geeigneten Sägewerkzeug getrennt werden. Unkontrollierte Gewaltanwendung erhöht das Verletzungsrisiko.</p>
<p>Das Werkzeug nicht zum Aufbrechen von Schlössern, Türen oder fremdem Eigentum verwenden.</p>
<p>Nach der Nutzung Schmutz, Holzreste und Feuchtigkeit entfernen. Metallflächen trocken lagern und bei Bedarf leicht mit Korrosionsschutzöl behandeln.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stubai Schieferdecker-Nageleisen 500 mm – Schieferzieher und Nagelzieher</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/stubai-schieferdecker-nageleisen-500-mm-schieferzieher-und-nagelzieher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 09:57:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Professionelles Schieferdecker-Nageleisen zum Entfernen beschädigter Schiefer- und Faserzementplatten. Die lange, flache Bauform wird unter die vorhandene Dacheindeckung geschoben, um verdeckt sitzende Nägel zu erfassen, abzutrennen oder herauszuziehen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Stubai Schieferdecker-Nageleisen 277002 ist ein spezialisiertes Handwerkzeug für Reparatur-, Austausch- und Rückbauarbeiten an Schieferdächern. Es wird auch als Schieferzieher, Schiefernageleisen oder Flickeisen bezeichnet.</p>
<p>Das Werkzeug ist speziell dafür vorgesehen, verdeckt sitzende Nägel unter bereits verlegten Schieferplatten zu erreichen. Die lange und vergleichsweise flache Form ermöglicht es, das Nageleisen zwischen übereinanderliegenden Platten hindurchzuführen, ohne die gesamte Dacheindeckung entfernen zu müssen.</p>
<p>Stubai bezeichnet das Werkzeug ausdrücklich als Schieferdeckernageleisen zum Entfernen defekter Schiefer- beziehungsweise Eternitplatten. Die Ausführung besitzt einen Klauengriff und einen Nagelzieher. Das vorhandene Modell 277002 hat eine Länge von 500 mm, besteht aus Spezialstahl und wiegt laut Hersteller ungefähr 720 g.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Beschädigte Schieferplatten aus einer bestehenden Dachdeckung entfernen</li>
<li>Verdeckte Schiefernägel unter überdeckenden Platten erreichen</li>
<li>Schiefernägel erfassen, lösen oder abtrennen</li>
<li>Einzelne Ersatzplatten bei Reparaturarbeiten vorbereiten</li>
<li>Gebrochene oder gerissene Dachschiefer austauschen</li>
<li>Schieferplatten an Fassaden entfernen</li>
<li>Historische Schieferdeckungen vorsichtig öffnen</li>
<li>Einzelne Platten lösen, ohne größere Dachbereiche abzudecken</li>
<li>Reparaturarbeiten an kleinformatigen Dach- und Fassadenplatten</li>
</ul>
<h3>Funktionsweise</h3>
<p>Bei einer klassischen Schieferdeckung liegen die Befestigungsnägel meist verdeckt unter den darüberliegenden Schieferplatten. Sie können daher nicht ohne Weiteres mit einer normalen Zange oder einem üblichen Nageleisen erreicht werden.</p>
<p>Das Schieferdecker-Nageleisen wird flach unter die beschädigte Platte beziehungsweise zwischen die überlappenden Schieferlagen geschoben. Durch die Länge von 500 mm können auch höher liegende oder weit überdeckte Befestigungspunkte erreicht werden.</p>
<p>Am vorderen Ende befinden sich seitliche Haken beziehungsweise Aussparungen. Diese werden hinter oder um den Schaft eines Befestigungsnagels positioniert. Anschließend wird der Nagel durch kontrollierte Zugbewegungen, seitliche Bewegungen oder gezielte Schläge gelöst oder abgeschert.</p>
<p>Die gebogene Griffseite erleichtert das Ziehen und bietet gleichzeitig eine Angriffsfläche für vorsichtige Schläge mit einem geeigneten Hammer. Die genaue Vorgehensweise hängt von der vorhandenen Deckung, der Nagelart und der Zugänglichkeit ab.</p>
<h3>Ausbau einer beschädigten Schieferplatte</h3>
<ol>
<li>Beschädigte Platte und die darüberliegenden Decksteine genau prüfen.</li>
<li>Position der voraussichtlichen Befestigungsnägel ermitteln.</li>
<li>Nageleisen möglichst flach unter die beschädigte Platte schieben.</li>
<li>Werkzeug vorsichtig nach oben führen, bis der Nagelbereich erreicht ist.</li>
<li>Eine der seitlichen Aussparungen am Nagelschaft ansetzen.</li>
<li>Nageleisen leicht verdrehen oder seitlich bewegen, bis der Nagel sicher erfasst ist.</li>
<li>Nagel durch kontrolliertes Ziehen oder vorsichtige Schläge lösen beziehungsweise abtrennen.</li>
<li>Vorgang am zweiten Befestigungspunkt wiederholen.</li>
<li>Gelöste Schieferplatte vorsichtig nach unten herausziehen.</li>
</ol>
<h3>Einsetzen einer Ersatzplatte</h3>
<p>Nach dem Ausbau kann eine passend zugeschnittene Ersatzplatte unter die vorhandenen Decksteine eingeschoben werden. Das Nageleisen selbst ist jedoch nicht für die abschließende Befestigung der Ersatzplatte bestimmt.</p>
<p>Für die fachgerechte Montage können abhängig von der Deckungsart Schieferhaken, Reparaturhaken, Edelstahlklammern, spezielle Nägel oder andere Befestigungssysteme erforderlich sein.</p>
<p>Die Ersatzplatte muss in Material, Größe, Form und Überdeckung zur vorhandenen Deckung passen. Eine nur optisch passende Platte gewährleistet nicht automatisch eine regensichere und windsichere Reparatur.</p>
<h3>Klauengriff</h3>
<p>Der gebogene Griff am hinteren Ende erleichtert das Herausziehen des Werkzeugs aus der Dachdeckung. Gleichzeitig ermöglicht er ein kontrolliertes Führen des langen Werkzeugblatts.</p>
<p>Bei festsitzenden Nägeln kann der Griff als vorsichtige Schlagfläche genutzt werden. Dabei dürfen nur kontrollierte Schläge ausgeführt werden, da zu hohe Kräfte umliegende Schieferplatten brechen oder das Werkzeug verkanten können.</p>
<h3>Nagelzieher und seitliche Aussparungen</h3>
<p>Am vorderen Ende besitzt das Werkzeug mehrere hakenförmige Aussparungen. Sie dienen dazu, unterschiedliche Positionen und Winkel von verdeckt sitzenden Nägeln zu erreichen.</p>
<p>Der Nagelschaft wird in einer der Aussparungen aufgenommen. Durch eine Zug- oder seitliche Hebelbewegung kann der Nagel gelockert, herausgezogen oder zwischen Schieferplatte und Unterkonstruktion abgetrennt werden.</p>
<p>Das Werkzeug sollte dabei nicht unkontrolliert gehebelt werden. Starke Hebelbewegungen gegen die empfindlichen Kanten benachbarter Schieferplatten können zu zusätzlichen Schäden führen.</p>
<h3>Technische Daten</h3>
<ul>
<li>Hersteller: Stubai</li>
<li>Modell beziehungsweise Artikelnummer: 277002</li>
<li>Werkzeugart: Schieferdecker-Nageleisen</li>
<li>Länge: 500 mm</li>
<li>Material: Spezialstahl</li>
<li>Gewicht laut Hersteller: ungefähr 720 g</li>
<li>Ausführung mit Klauengriff und Nagelzieher</li>
<li>Rein mechanisches Handwerkzeug</li>
</ul>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Erreicht verdeckt sitzende Nägel unter Schieferplatten</li>
<li>Einzelne Platten können gezielt entfernt werden</li>
<li>Großflächiges Abdecken des Daches häufig nicht erforderlich</li>
<li>Flache Bauform für enge Überdeckungsbereiche</li>
<li>500 mm Länge für tief liegende Befestigungspunkte</li>
<li>Mehrere Nagelaufnahmen am Werkzeugende</li>
<li>Robuste Ausführung aus Spezialstahl</li>
<li>Keine Stromversorgung erforderlich</li>
<li>Für Reparatur- und Austauschmaßnahmen geeignet</li>
</ul>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<ul>
<li>Naturschieferplatten</li>
<li>Dachschiefer</li>
<li>Fassadenschiefer</li>
<li>Bestimmte ältere Faserzementplatten</li>
<li>Vergleichbare genagelte kleinformatige Deckplatten</li>
</ul>
<h3>Arbeiten an Faserzementplatten</h3>
<p>Der Hersteller nennt das Werkzeug auch für das Entfernen von sogenannten Eternitplatten. Dabei ist besondere Vorsicht erforderlich, weil ältere Faserzementprodukte Asbest enthalten können.</p>
<p>Unbekannte oder ältere Faserzementplatten dürfen nicht ohne vorherige Materialprüfung gebohrt, gesägt, gebrochen, geschliffen oder anderweitig beschädigt werden.</p>
<p>Bei einem möglichen Asbestverdacht sind die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und erforderlichenfalls ein zugelassener Fachbetrieb zu beauftragen. Das Werkzeug darf nicht dazu benutzt werden, asbesthaltige Platten bewusst zu zerbrechen oder zu zerkleinern.</p>
<h3>Hinweise zur Anwendung</h3>
<p>Vor der Arbeit sollte die Lage der Befestigungsnägel anhand der Deckungsart abgeschätzt werden. Ein planloses Einschieben des Werkzeugs kann die Unterseite benachbarter Platten beschädigen.</p>
<p>Das Nageleisen immer möglichst flach und parallel zur Dachfläche führen. Die Vorderkante darf nicht mit Gewalt gegen eine Schieferkante gedrückt werden.</p>
<p>Festsitzende Nägel schrittweise lösen. Mehrere kleine Bewegungen sind sicherer als ein kräftiger, unkontrollierter Zug.</p>
<p>Bei Schlagarbeiten ausschließlich einen geeigneten Hammer verwenden. Die Schlagrichtung muss so gewählt werden, dass das Werkzeug nicht seitlich aus der Deckung herausspringen kann.</p>
<p>Die freie Hand darf sich nicht im Bereich des Werkzeugendes oder unter der zu lösenden Platte befinden.</p>
<h3>Hinweise und Grenzen</h3>
<p>Das Werkzeug entfernt Nägel und Platten, ersetzt jedoch keine Fachkenntnisse im Schieferdeckerhandwerk.</p>
<p>Das Nageleisen ist nicht zum Zuschneiden oder Behauen von Schieferplatten bestimmt. Dafür werden ein Schieferhammer, eine Schieferschere oder eine Schieferhaubrücke benötigt.</p>
<p>Das Werkzeug ist kein allgemeines Brecheisen. Starke Hebelbelastungen können das Nageleisen verbiegen oder die Dachdeckung beschädigen.</p>
<p>Vor jedem Einsatz das Werkzeug auf Risse, Verbiegungen, scharfe Beschädigungen und Materialschwächungen prüfen.</p>
<p>Beschädigte oder deutlich verbogene Werkzeuge dürfen nicht weiterverwendet werden.</p>
<p>Schiefer besitzt sehr scharfe Bruchkanten. Schutzbrille, robuste Arbeitshandschuhe und Sicherheitsschuhe sind zu verwenden.</p>
<p>Bei Arbeiten über Kopf oder an Fassaden ist der darunterliegende Bereich gegen herabfallende Platten und Werkzeugteile abzusperren.</p>
<p>Dacharbeiten dürfen nicht von einer ungesicherten Leiter aus durchgeführt werden. Es sind geeignete Gerüste, Dachleitern und Absturzsicherungen zu verwenden.</p>
<p>Arbeiten auf nassen, vereisten oder stark verschmutzten Dachflächen sind zu unterlassen.</p>
<p>Die fachgerechte Reparatur muss anschließend wieder regensicher und sturmsicher ausgeführt werden. Bei fehlender Erfahrung sollte ein Dachdeckerbetrieb beauftragt werden.</p>
<p>Das Werkzeug nach der Nutzung reinigen und trocken lagern. Feuchtigkeit, Schieferstaub und Schmutz können Korrosion fördern.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schieferhammer mit gerader Schieferhaubrücke – 2-teiliges Dachdecker-Set</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/schieferhammer-mit-gerader-schieferhaubruecke-2-teiliges-dachdecker-set/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 09:47:31 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1898</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Set besteht aus einem traditionellen Schieferhammer und einer geraden Schieferhaubrücke von Freund. Es eignet sich zum Zurichten, Teilen, Lochen und Anpassen von Naturschieferplatten bei Dach-, Fassaden- und Reparaturarbeiten.</p>

<p>Die Haubrücke wird als stabile Gegenkante verwendet. Der Schiefer wird auf der Kante aufgelegt und anschließend mit der Schneide des Schieferhammers kontrolliert bearbeitet. Dadurch lassen sich Platten auf Maß bringen und typische handwerkliche Schieferkanten herstellen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das zweiteilige Schieferwerkzeug-Set besteht aus einem traditionellen Schieferhammer und einer geraden Schieferhaubrücke von Freund. Beide Werkzeuge werden gemeinsam zur manuellen Bearbeitung von Naturschieferplatten eingesetzt.</p>
<p>Der Schieferhammer verbindet mehrere Funktionen in einem Werkzeug. Seine lange Schneide dient zum Behauen und Zurichten des Schiefers. Mit der Spitze können Löcher vorbereitet oder vorhandene Nagelstellen bearbeitet werden. Die gegenüberliegende Hammerfläche eignet sich zum Einschlagen geeigneter Schiefernägel.</p>
<p>Die gerade Schieferhaubrücke dient als stabile Auflage und Gegenkante. Die Schieferplatte wird auf der Haubrücke positioniert und anschließend mit kontrollierten Schlägen beziehungsweise schneidenden Bewegungen des Schieferhammers auf das gewünschte Maß gebracht.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Naturschieferplatten auf Maß bringen</li>
<li>Schieferplatten kürzen und teilen</li>
<li>Gerade oder leicht unregelmäßige Schieferkanten herstellen</li>
<li>Beschädigte Dachschiefer anpassen</li>
<li>Ersatzplatten für Schieferdächer vorbereiten</li>
<li>Schiefer für Fassadenverkleidungen zurichten</li>
<li>Nagellöcher herstellen oder nacharbeiten</li>
<li>Schiefernägel einschlagen</li>
<li>Kleine Aussparungen und Anschlussbereiche ausarbeiten</li>
<li>Reparaturarbeiten an Schieferdächern und Schieferfassaden</li>
</ul>
<h3>Schieferhammer</h3>
<p>Der Schieferhammer ist ein spezialisiertes Dachdeckerwerkzeug für die traditionelle Bearbeitung von Naturschiefer. Er unterscheidet sich deutlich von einem gewöhnlichen Hammer, da er neben einer Schlagfläche auch eine lange Schneide und eine ausgeprägte Spitze besitzt.</p>
<p>Die lange Schneide wird verwendet, um den auf der Haubrücke aufliegenden Schiefer schrittweise abzuschlagen. Dabei entsteht die für handwerklich bearbeiteten Naturschiefer typische leicht unregelmäßige Bruchkante.</p>
<p>Die Spitze kann abhängig von der konkreten Arbeitsweise zum Vorbereiten oder Bearbeiten von Befestigungslöchern verwendet werden. Die Hammerfläche dient zum Einschlagen geeigneter Schiefernägel oder anderer für die jeweilige Deckung vorgesehener Befestigungsmittel.</p>
<p>Das konkrete Modell und der Hersteller des vorhandenen Hammers sind auf den Bildern nicht eindeutig ablesbar. Er wird daher nicht mit einer ungeprüften Modellbezeichnung angeboten.</p>
<h3>Gerade Schieferhaubrücke</h3>
<p>Die im Set enthaltene gerade Schieferhaubrücke stammt von Freund und trägt die Artikelnummer 00310000. Sie bildet beim Behauen des Schiefers die feste Gegenkante.</p>
<p>Die breite Auflagefläche unterstützt die Schieferplatte, während die vordere Kante als Bruch- und Bearbeitungslinie dient. Durch die gerade Ausführung eignet sich die Haubrücke besonders zum Herstellen gerader Kanten und zum kontrollierten Kürzen von Schieferplatten.</p>
<p>Die spitz zulaufende Form ermöglicht es, das Werkzeug bei fachgerechter Anwendung an einem geeigneten Untergrund oder einer Holzkonstruktion zu positionieren. Die genaue Befestigung hängt von Arbeitsplatz, Unterkonstruktion und Arbeitssituation ab.</p>
<h3>Funktionsweise</h3>
<p>Naturschiefer wird bei dieser Arbeitsweise nicht wie Holz vollständig durchgesägt. Stattdessen wird die gewünschte Kontur mit der Schneide des Schieferhammers entlang der Haubrückenkante schrittweise herausgearbeitet.</p>
<p>Die Haubrücke stützt die Schieferplatte unmittelbar an der Bearbeitungslinie. Der überstehende Teil wird mit kurzen und kontrollierten Schlägen entfernt. Auf diese Weise lassen sich Schieferplatten kürzen und an vorhandene Dach- oder Fassadenflächen anpassen.</p>
<h3>Vorbereitung der Schieferplatte</h3>
<ol>
<li>Schieferplatte auf Beschädigungen und Risse prüfen.</li>
<li>Benötigtes Maß sorgfältig ermitteln.</li>
<li>Schnitt- oder Bruchlinie mit einem geeigneten Stift markieren.</li>
<li>Haubrücke standsicher positionieren.</li>
<li>Schieferplatte so auflegen, dass die Markierung an der Bearbeitungskante liegt.</li>
</ol>
<h3>Schiefer behauen</h3>
<ol>
<li>Schieferplatte sicher und mit ausreichend Abstand zur Bearbeitungsstelle festhalten.</li>
<li>Die Schneide des Schieferhammers an der markierten Linie ansetzen.</li>
<li>Überstehendes Material mit kleinen und kontrollierten Schlägen entfernen.</li>
<li>Nicht versuchen, eine lange Kante mit einem einzigen kräftigen Schlag abzutrennen.</li>
<li>Platte regelmäßig drehen oder versetzen.</li>
<li>Kontur schrittweise bis zur gewünschten Form nacharbeiten.</li>
<li>Kante abschließend auf lose oder ausgebrochene Stellen kontrollieren.</li>
</ol>
<h3>Nagellöcher herstellen</h3>
<p>Je nach Schieferart, Deckungsart und Befestigungssystem können Befestigungslöcher mit der Spitze des Schieferhammers vorbereitet oder nachgearbeitet werden.</p>
<p>Die Platte muss dabei vollflächig und stabil aufliegen. Zu starke oder unkontrollierte Schläge können den Schiefer spalten. Bei hochwertigen oder bereits passend zugeschnittenen Platten empfiehlt sich zunächst eine Übung an einem Reststück.</p>
<h3>Schiefernägel einschlagen</h3>
<p>Mit der Hammerbahn können geeignete Schiefernägel eingeschlagen werden. Dabei darf der Nagel nicht so fest angezogen werden, dass die Schieferplatte verspannt oder gegen die Unterkonstruktion gepresst wird.</p>
<p>Die konkrete Befestigungsart, Anzahl und Position der Nägel richten sich nach Schieferformat, Deckungsart, Unterkonstruktion und den geltenden Fachregeln.</p>
<h3>Reparaturarbeiten</h3>
<p>Das Set eignet sich besonders für kleinere Reparaturen, bei denen einzelne beschädigte Schieferplatten ersetzt werden müssen. Eine Ersatzplatte kann vor Ort auf das benötigte Maß gebracht und an die vorhandene Deckung angepasst werden.</p>
<p>Für den fachgerechten Austausch bereits montierter Dachschiefer können zusätzliche Werkzeuge wie ein Schieferdecker-Nageleisen, ein Schieferzieher, Befestigungshaken oder geeignete Ersatznägel erforderlich sein.</p>
<h3>Dach- und Fassadenarbeiten</h3>
<p>Das Werkzeug kann sowohl für Schieferdächer als auch für Schieferfassaden eingesetzt werden. Dabei lassen sich Platten an Ortgänge, Traufen, Kehlen, Fensteranschlüsse, Kaminanschlüsse und andere Bauteile anpassen.</p>
<p>Komplexe Deckungen und Anschlüsse erfordern allerdings Fachkenntnisse. Eine passend zugeschnittene Platte allein stellt noch keine dauerhaft regensichere oder sturmsichere Befestigung sicher.</p>
<h3>Vorteile des Sets</h3>
<ul>
<li>Schieferhammer und Haubrücke aufeinander abgestimmt einsetzbar</li>
<li>Manuelles Zurichten von Naturschiefer</li>
<li>Gerade Haubrücke für kontrollierte Bearbeitungskanten</li>
<li>Schieferhammer mit Schneide, Spitze und Hammerfläche</li>
<li>Geeignet für Anpassungs- und Reparaturarbeiten</li>
<li>Keine Stromversorgung erforderlich</li>
<li>Auch direkt am Arbeitsort einsetzbar</li>
<li>Geeignet für Dach- und Fassadenschiefer</li>
<li>Robuste, rein mechanische Werkzeuge</li>
</ul>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<ul>
<li>Naturschieferplatten</li>
<li>Dachschiefer</li>
<li>Fassadenschiefer</li>
<li>Schieferreste für kleinere Bau- und Gestaltungsarbeiten</li>
</ul>
<p>Das Set ist nicht automatisch für Faserzementplatten, Kunstschiefer, Keramikplatten oder andere spröde Plattenwerkstoffe geeignet. Solche Materialien können anders brechen und gesundheitsschädliche Stäube freisetzen.</p>
<h3>Hinweise und Grenzen</h3>
<p>Die Bearbeitung von Schiefer erfordert Übung. Bei falschem Ansatz, zu großen Schlägen oder unzureichender Auflage kann die gesamte Platte brechen.</p>
<p>Vor der Bearbeitung einer benötigten Originalplatte sollte die Arbeitsweise an einem Reststück ausprobiert werden.</p>
<p>Schiefer besitzt scharfe Bruchkanten. Schnittfeste Arbeitshandschuhe und eine Schutzbrille sind zu verwenden.</p>
<p>Die freie Hand darf sich nicht in Schlagrichtung des Hammers oder unmittelbar neben der Bearbeitungskante befinden.</p>
<p>Werkzeuge vor der Benutzung auf Risse, lockere Griffbestandteile, verbogene Spitzen und beschädigte Schneiden kontrollieren.</p>
<p>Der Schieferhammer darf nicht als Meißel verwendet oder mit einem zweiten Hammer geschlagen werden.</p>
<p>Die Haubrücke muss stabil aufliegen beziehungsweise sicher positioniert sein. Eine lose oder kippende Auflage erhöht die Verletzungs- und Bruchgefahr.</p>
<p>Bei Arbeiten auf Dächern, Gerüsten oder Leitern müssen geeignete Absturzsicherungen verwendet werden. Das Werkzeugset allein befähigt nicht zu Arbeiten auf geneigten Dachflächen.</p>
<p>Reparaturen an Dächern und Fassaden müssen fachgerecht, regensicher und entsprechend den geltenden Fachregeln ausgeführt werden. Bei Unsicherheit sollte ein Dachdeckerbetrieb beauftragt werden.</p>
<p>Die Werkzeuge nach der Verwendung trocken reinigen. Anhaftende Schieferreste und Feuchtigkeit entfernen, um Korrosion und Beschädigungen zu vermeiden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Falzzangen-Set 45° und 60° gebogen, 60 mm – 2-teilig</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/falzzangen-set-45-und-60-gebogen-60-mm-2-teilig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 08:38:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das zweiteilige Falzzangen-Set besteht aus einer 45° gebogenen und einer 60° gebogenen Falzzange mit jeweils 60 mm breiten Backen. Die Werkzeuge eignen sich zum kontrollierten Biegen, Abkanten, Falzen und Richten von Blechen sowie zum Herstellen und Nacharbeiten von Blechanschlüssen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Falzzangen-Set von Freund besteht aus zwei unterschiedlich abgewinkelten Falzzangen für die manuelle Bearbeitung von Blechen. Enthalten sind eine um 45° gebogene Falzzange und eine um 60° gebogene Falzzange. Beide Werkzeuge verfügen über eine Maulbreite von 60 mm.</p>
<p>Die breiten und flächig aufliegenden Backen ermöglichen es, dünne Bleche kontrolliert zu greifen, zu biegen, abzukanten, zu falzen oder bereits vorhandene Kanten nachzuarbeiten. Im Gegensatz zu einer Blechschere wird das Material dabei nicht durchtrennt, sondern gezielt verformt.</p>
<p>Durch die zwei unterschiedlichen Kopfwinkel kann abhängig von Einbausituation, Arbeitshöhe, Zugänglichkeit und Bewegungsrichtung die jeweils passendere Falzzange verwendet werden. Besonders bei bereits montierten Blechen oder beengten Arbeitsbereichen kann der richtige Winkel entscheidend sein.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Biegen und Abkanten dünner Bleche</li>
<li>Herstellen und Nacharbeiten von Falzen</li>
<li>Richten verbogener Blechkanten</li>
<li>Anpassen von Dach- und Anschlussblechen</li>
<li>Bearbeiten von Rinnenblechen und Abdeckungen</li>
<li>Herstellen von Tropfkanten</li>
<li>Anpassen von Fensterbankblechen</li>
<li>Bearbeiten von Fassaden- und Verkleidungsblechen</li>
<li>Arbeiten an Blechverwahrungen</li>
<li>Nachformen bereits montierter Blechteile</li>
</ul>
<h3>45° gebogene Falzzange</h3>
<p>Die 45°-Falzzange bietet einen guten Kompromiss aus Zugänglichkeit, Sicht auf die Arbeitsstelle und direkter Kraftübertragung. Sie eignet sich für viele allgemein zugängliche Blechkanten und Falze.</p>
<p>Typische Anwendungen sind das Anpassen von Anschlussblechen, das Umlegen von Blechkanten, das Nacharbeiten von Falzen sowie das Richten kleinerer Verformungen.</p>
<p>Die auf dem vorhandenen Werkzeug erkennbare Artikelnummer lautet 01090060. Das Werkzeug ist mit einer Maulbreite von 60 mm und einem um 45° gebogenen Kopf ausgeführt.</p>
<h3>60° gebogene Falzzange</h3>
<p>Die 60°-Falzzange ist stärker abgewinkelt und eignet sich dadurch besonders für zurückgesetzte, senkrechte oder schwer erreichbare Blechkanten. Durch die stärkere Abwinkelung kann der Griff häufig an angrenzenden Bauteilen vorbeigeführt werden.</p>
<p>Sie ist beispielsweise bei bereits montierten Blechen, engen Dachanschlüssen, tiefer liegenden Falzen oder schwer zugänglichen Verkleidungen hilfreich.</p>
<h3>Maulbreite von 60 mm</h3>
<p>Die 60 mm breiten Backen greifen das Blech auf einer vergleichsweise großen Fläche. Dadurch wird die aufgebrachte Handkraft besser verteilt als bei einer schmalen Zange.</p>
<p>Die breite Auflage erleichtert das Herstellen gleichmäßiger Kantungen und reduziert bei sachgemäßer Anwendung das Risiko punktueller Druckstellen. Vollständig ausschließen lassen sich Abdrücke oder Beschädigungen jedoch nicht, insbesondere bei weichen, beschichteten oder empfindlichen Blechen.</p>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<p>Die Falzzangen können abhängig von Materialstärke und Werkstoff unter anderem für folgende Bleche verwendet werden:</p>
<ul>
<li>Stahlblech</li>
<li>verzinktes Stahlblech</li>
<li>Aluminiumblech</li>
<li>Kupferblech</li>
<li>Zinkblech</li>
<li>dünne Edelstahlbleche</li>
<li>beschichtete Blechprofile</li>
</ul>
<p>Ob sich ein konkretes Blech bearbeiten lässt, hängt von dessen Material, Stärke, Härte, Beschichtung und Kantungsform ab. Sehr dicke oder hochfeste Bleche können mit einer Handfalzzange nicht oder nur eingeschränkt verformt werden.</p>
<h3>Dachdecker- und Spenglerarbeiten</h3>
<p>Bei Dacharbeiten können die Falzzangen zum Anpassen von Verwahrungen, Ortgangblechen, Traufblechen, Anschlussblechen oder kleineren Abdeckungen verwendet werden.</p>
<p>Auch beim Herstellen und Nacharbeiten von Steh- und Liegefalzen können die Zangen unterstützend eingesetzt werden. Für vollständig geschlossene oder sehr lange Falze können zusätzliche Falzwerkzeuge erforderlich sein.</p>
<h3>Dachrinnen und Blechabdeckungen</h3>
<p>Die Werkzeuge eignen sich zum Anpassen kleiner Blechstücke, zum Richten verbogener Kanten oder zum Nachformen von Anschlussbereichen an Dachrinnen und Abdeckungen.</p>
<p>Dachrinnen dürfen dabei nicht so stark verformt werden, dass Lötstellen, Beschichtungen oder Befestigungen beschädigt werden.</p>
<h3>Fensterbänke und Fassadenbleche</h3>
<p>Bei Fensterbankblechen, Fassadenverkleidungen und Blechabdeckungen können die Falzzangen zum Nacharbeiten von seitlichen Aufkantungen, Tropfkanten und Anschlussbereichen eingesetzt werden.</p>
<p>Empfindliche oder beschichtete Oberflächen sollten gegebenenfalls mit einer geeigneten Schutzlage bearbeitet werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Zange trotz Schutzlage sicher greift.</p>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Die zu bearbeitende Blechkante prüfen und die gewünschte Biegelinie markieren.</li>
<li>Abhängig von Zugänglichkeit und Arbeitsrichtung die 45°- oder 60°-Falzzange auswählen.</li>
<li>Die Backen vollständig und möglichst gerade auf die Blechkante setzen.</li>
<li>Die Zange fest schließen, ohne das Material unnötig zu quetschen.</li>
<li>Das Blech in mehreren kleinen Schritten in die gewünschte Richtung biegen.</li>
<li>Bei längeren Kanten die Zange gleichmäßig entlang der Biegelinie versetzen.</li>
<li>Die Kantung regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf nacharbeiten.</li>
</ol>
<p>Bei längeren Blechkanten sollte nicht versucht werden, die gesamte Kantung mit einer einzigen starken Bewegung herzustellen. Gleichmäßigere Ergebnisse entstehen meist durch mehrere kleine und kontrollierte Biegeschritte.</p>
<h3>Vorteile des Sets</h3>
<ul>
<li>Zwei unterschiedliche Kopfwinkel für verschiedene Arbeitssituationen</li>
<li>45°-Ausführung für gut zugängliche Standardarbeiten</li>
<li>60°-Ausführung für enge und zurückgesetzte Bereiche</li>
<li>60 mm breite Backen für flächiges Greifen</li>
<li>Kontrolliertes Biegen und Richten von Blechen</li>
<li>Geeignet für Dachdecker-, Spengler- und Klempnerarbeiten</li>
<li>Keine Stromversorgung erforderlich</li>
<li>Direkte und fein dosierbare Kraftübertragung</li>
<li>Auch für kleinere Reparaturen und Anpassungsarbeiten geeignet</li>
</ul>
<h3>Hinweise und Grenzen</h3>
<p>Die Falzzangen sind nicht zum Schneiden von Blechen vorgesehen. Zum Trennen des Materials muss eine geeignete Blechschere, elektrische Schere, Säge oder ein anderes passendes Schneidwerkzeug verwendet werden.</p>
<p>Die maximale bearbeitbare Materialstärke hängt stark von Blechmaterial, Härte und gewünschtem Biegeradius ab. Vor Beginn sollte an einem Reststück geprüft werden, ob sich das Material sauber bearbeiten lässt.</p>
<p>Bei beschichteten, lackierten, eloxierten oder besonders weichen Blechen können Druckstellen, Kratzer oder Beschädigungen der Oberfläche entstehen.</p>
<p>Die Backen müssen sauber und frei von Sand, Metallspänen oder grobem Schmutz sein. Fremdkörper zwischen Backe und Blech können sichtbare Kratzer verursachen.</p>
<p>Das Werkzeug darf nicht mit Verlängerungsrohren oder zusätzlichen Hebeln überlastet werden. Dadurch können Backen, Gelenk oder Griffe beschädigt werden.</p>
<p>Beim Biegen können scharfe Blechkanten entstehen. Schnittfeste Arbeitshandschuhe und eine Schutzbrille werden empfohlen.</p>
<p>Bei Arbeiten auf Dächern, Leitern oder Gerüsten sind geeignete Absturzsicherungen und die einschlägigen Sicherheitsvorschriften zu beachten.</p>
<p>Die Falzzangen ersetzen keine stationäre Abkantbank, wenn lange, besonders gerade oder reproduzierbare Kantungen benötigt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rohr-Einziehzange für Regenfallrohre</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/rohr-einziehzange-fuer-regenfallrohre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 08:27:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die KS Tools Rohr-Einziehzange 123.0050 wird zum Einziehen von dünnwandigen Blechrohren verwendet. Sie eignet sich besonders für Regenfallrohre, Lüftungsrohre und vergleichbare Rohrverbindungen, bei denen ein Rohrende ohne zusätzliche Muffe in das nächste Rohrstück eingeschoben werden soll.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die KS Tools Rohr-Einziehzange 123.0050 ist ein spezielles Handwerkzeug zum Verkleinern beziehungsweise Einziehen der Enden von dünnwandigen Blechrohren. Sie wird vor allem bei Regenfallrohren, Dachentwässerungen, Lüftungsrohren und vergleichbaren Rohrsystemen eingesetzt.</p>
<p>Das Werkzeug besitzt mehrere versetzt angeordnete Pressbacken. Beim Zusammendrücken der Griffe formen diese Backen schmale Einzüge in das Rohrende. Dadurch wird der äußere Umfang des Rohres abschnittsweise reduziert. Das bearbeitete Rohrende kann anschließend leichter in ein weiteres Rohrstück, einen Rohrbogen oder einen Formverbinder eingeschoben werden.</p>
<p>Die Zange schneidet das Rohr nicht ab und stellt auch keine durchgehend runde Verjüngung her. Stattdessen entstehen mehrere längliche, gleichmäßig verteilte Einzüge. Für eine saubere Verbindung wird die Zange mehrfach rund um das Rohr angesetzt.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Einziehen von Regenfallrohren</li>
<li>Verbinden von Dachrinnen-Fallrohren</li>
<li>Anpassen von Blechrohren ohne separate Verbindungsmuffe</li>
<li>Herstellen überlappender Rohrverbindungen</li>
<li>Montage von Rohrbögen und Abzweigungen</li>
<li>Anpassen dünnwandiger Lüftungsrohre</li>
<li>Spengler-, Klempner- und Dachdeckerarbeiten</li>
<li>Reparaturen an bestehenden Fallrohrsystemen</li>
</ul>
<h3>Funktionsweise</h3>
<p>Das einzuziehende Rohrende wird zwischen die Pressbacken der Zange geschoben. Durch das Zusammendrücken der Griffe werden mehrere schmale Vertiefungen gleichzeitig in das Blech gedrückt. Nach jedem Pressvorgang wird die Zange ein Stück um den Rohrumfang versetzt.</p>
<p>Durch die wiederholte Bearbeitung entsteht ein gleichmäßig eingezogenes Rohrende. Dieses kann anschließend in das nicht bearbeitete Ende des nächsten Rohres eingeschoben werden. Die Einstecktiefe und die Anzahl der Einzüge hängen vom Rohrdurchmesser, der Blechstärke und der gewünschten Verbindung ab.</p>
<h3>Anwendung bei Regenfallrohren</h3>
<p>Bei Regenfallrohren muss das obere Rohrstück grundsätzlich in das darunterliegende Rohrstück hineinragen. Dadurch kann das Regenwasser innerhalb des Rohrsystems nach unten ablaufen, ohne an der Verbindung nach außen zu treten.</p>
<p>Ist an einem zugeschnittenen Rohrstück keine werkseitige Einziehung vorhanden, kann das Rohrende mit der Einziehzange entsprechend vorbereitet werden. Das eingezogene Ende wird anschließend von oben in das nächste Rohrstück eingesetzt.</p>
<h3>Schrittweise Anwendung</h3>
<ol>
<li>Rohr rechtwinklig auf die benötigte Länge zuschneiden.</li>
<li>Scharfe Grate an der Schnittkante sorgfältig entfernen.</li>
<li>Gewünschte Einstecktiefe am Rohr markieren.</li>
<li>Rohrende bis zur vorgesehenen Tiefe in die Zange einsetzen.</li>
<li>Griffe vollständig und gleichmäßig zusammendrücken.</li>
<li>Zange öffnen und wenige Zentimeter am Rohrumfang versetzen.</li>
<li>Vorgang gleichmäßig rund um das Rohr wiederholen.</li>
<li>Rohrende probeweise in das Gegenstück einsetzen.</li>
<li>Bei Bedarf weitere Einzüge zwischen den vorhandenen Pressstellen herstellen.</li>
<li>Rohrverbindung anschließend fachgerecht befestigen und abdichten.</li>
</ol>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<ul>
<li>Zinkblech</li>
<li>Verzinktes Stahlblech</li>
<li>Aluminiumblech</li>
<li>Kupferblech</li>
<li>Dünnwandige Metallrohre</li>
<li>Regenfallrohre</li>
<li>Dünnwandige Lüftungs- und Wickelfalzrohre, soweit Abmessung und Material geeignet sind</li>
</ul>
<h3>Nicht geeignete Materialien</h3>
<ul>
<li>Kunststoffrohre</li>
<li>Gussrohre</li>
<li>Dickwandige Stahlrohre</li>
<li>Massive Metallprofile</li>
<li>Gehärtete Werkstoffe</li>
<li>Rohre mit starkem Falz im Bearbeitungsbereich</li>
<li>Beschädigte oder stark korrodierte Rohrenden</li>
</ul>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Ermöglicht Rohrverbindungen ohne separate Muffe</li>
<li>Mehrere Einzüge pro Pressvorgang</li>
<li>Kontrollierte Reduzierung des Rohrumfangs</li>
<li>Keine Strom- oder Akkuversorgung erforderlich</li>
<li>Geeignet für Baustelle, Werkstatt und Reparaturarbeiten</li>
<li>Gerade Ausführung für gut zugängliche Rohrenden</li>
<li>Robuste Hebelmechanik</li>
<li>Sauberere Ergebnisse als improvisiertes Verformen mit einer Zange</li>
</ul>
<h3>Hinweise zur Verbindung</h3>
<p>Die Zange stellt lediglich das eingezogene Rohrende her. Sie ersetzt nicht die fachgerechte Befestigung der Rohrverbindung. Abhängig vom Rohrsystem können zusätzliche Nieten, Schrauben, Rohrschellen oder geeignete Dichtmittel erforderlich sein.</p>
<p>Die Einzüge sollten möglichst gleichmäßig über den gesamten Rohrumfang verteilt werden. Werden sie nur auf einer Seite hergestellt, kann sich das Rohr verformen oder schräg in das Gegenstück einschieben.</p>
<p>Das Rohr darf nicht übermäßig stark eingezogen werden. Eine zu starke Verformung kann Undichtigkeiten verursachen und die Stabilität des Rohrendes reduzieren.</p>
<h3>Hinweise zur Fließrichtung</h3>
<p>Bei Regenfallrohren muss die Steckrichtung so gewählt werden, dass Wasser nicht gegen die offene Kante der Verbindung läuft. Das obere Rohrstück wird daher mit seinem eingezogenen Ende in das darunterliegende Rohrstück gesteckt.</p>
<p>Eine umgekehrt ausgeführte Verbindung kann dazu führen, dass Wasser an der Stoßstelle austritt oder Schmutz an der Rohrkante hängen bleibt.</p>
<h3>Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Beim Bearbeiten von Blech schnittfeste Arbeitshandschuhe tragen.</li>
<li>Scharfe Rohrkanten vor der Bearbeitung entgraten.</li>
<li>Finger nicht zwischen die Pressbacken bringen.</li>
<li>Rohr sicher festhalten und nicht gegen den Körper abstützen.</li>
<li>Bei splitternden oder beschichteten Materialien eine Schutzbrille tragen.</li>
<li>Das Werkzeug nicht mit Rohrverlängerungen oder Hammerschlägen überlasten.</li>
<li>Keine Werkstoffe bearbeiten, die sich nur mit extremer Kraft verformen lassen.</li>
<li>Beschädigte, verbogene oder lockere Gelenke nicht weiterverwenden.</li>
</ul>
<h3>Grenzen des Werkzeugs</h3>
<p>Die Rohr-Einziehzange eignet sich nur für verformbare, dünnwandige Bleche. Die tatsächliche Eignung hängt von Rohrdurchmesser, Material, Blechstärke und Bauform des Rohres ab.</p>
<p>Das Werkzeug erzeugt keine kalibrierte oder vollständig zylindrische Reduzierung. Für präzise industrielle Rohrverbindungen, druckführende Leitungen oder Abgasleitungen mit besonderen Zulassungsanforderungen sind die dafür vorgesehenen Rohrbearbeitungsmaschinen und Verbindungssysteme zu verwenden.</p>
<p>Die Zange ist außerdem nicht zum Crimpen elektrischer Kontakte, zum Schneiden von Blech oder zum Aufweiten von Rohren vorgesehen.</p>
<h3>Pflege und Rückgabe</h3>
<p>Nach der Benutzung sind Metallspäne, Schmutz und Feuchtigkeit von den Pressbacken und Gelenken zu entfernen. Die beweglichen Gelenke können bei Bedarf sparsam mit geeignetem Werkzeugöl geschmiert werden.</p>
<p>Das Werkzeug ist sauber und trocken zurückzugeben. Verformungen, beschädigte Pressbacken oder ungewöhnlich großes Gelenkspiel sind bei der Rückgabe mitzuteilen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blechschere rechts schneidend – Aviation Snips</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/blechschere-rechts-schneidend-aviation-snips/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 08:17:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die rechtsschneidende IRWIN-Blechschere eignet sich zum Zuschneiden dünner Bleche und Metallprofile. Durch die Hebelübersetzung lassen sich gerade Schnitte und Kurven nach rechts mit vergleichsweise geringem Kraftaufwand ausführen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die IRWIN-Blechschere ist eine handbetriebene Hebelblechschere zum Schneiden dünner Bleche, Metallprofile und vergleichbarer flächiger Werkstoffe. Die auf dem Scherenkopf angebrachte Kennzeichnung „R“ weist die Schere als rechtsschneidende Ausführung aus.</p>
<p>Rechtsschneidend bedeutet, dass sich die Schere besonders für Kurven eignet, die während des Schneidens nach rechts verlaufen. Gerade Schnitte sind ebenfalls möglich. Für enge Linkskurven ist dagegen eine linksschneidende Blechschere besser geeignet.</p>
<p>Die Schere arbeitet mit einer Hebelübersetzung. Dadurch wird die an den Griffen aufgebrachte Handkraft verstärkt und auf die Schneiden übertragen. Das erleichtert das Schneiden gegenüber einer einfachen Haushaltsschere und ermöglicht kontrollierte Schnitte in Metallblechen.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Zuschneiden dünner Stahlbleche</li>
<li>Schneiden von Aluminiumblech</li>
<li>Bearbeiten verzinkter Bleche</li>
<li>Anpassen von Dach- und Fassadenblechen</li>
<li>Zuschneiden von Lüftungskanälen</li>
<li>Bearbeiten von Blechprofilen</li>
<li>Anpassen von Abdeckungen und Verkleidungen</li>
<li>Herstellen gerader Schnitte und Rechtskurven</li>
<li>Ausschneiden von Öffnungen in Blechflächen</li>
<li>Montagearbeiten im Trockenbau und Innenausbau</li>
</ul>
<h3>Rechtsschneidende Ausführung</h3>
<p>Die Schneiden sind für eine bevorzugte Schnittrichtung nach rechts ausgelegt. Beim Schneiden einer Kurve wird das Werkzeug so geführt, dass sich die Schnittlinie nach rechts entwickelt. Die abgeschnittene Materialseite wird dabei kontrolliert an der Schere vorbeigeführt.</p>
<p>Die Richtungsangabe bezieht sich auf die mögliche Kurvenführung und nicht darauf, mit welcher Hand das Werkzeug gehalten werden muss. Die Schere kann grundsätzlich auch von Linkshändern verwendet werden, sofern Griffhaltung und Schnittführung sicher beherrscht werden.</p>
<h3>Gerade Schnitte</h3>
<p>Kurze und mittellange gerade Schnitte können ebenfalls ausgeführt werden. Für besonders lange, absolut gerade Schnitte ist je nach Material eine Durchlaufblechschere, elektrische Blechschere oder Knabbermaschine komfortabler.</p>
<p>Beim Schneiden sollte die Schnittlinie vorab deutlich markiert werden. Das Werkstück wird anschließend so geführt, dass die Schneidkante genau auf der Markierung verläuft.</p>
<h3>Kurvenschnitte und Ausschnitte</h3>
<p>Für runde oder gebogene Ausschnitte wird zunächst eine ausreichend große Startöffnung benötigt. Die Schere kann anschließend in die Öffnung eingesetzt und entlang der Markierung geführt werden.</p>
<p>Bei engen Radien sollte in mehreren kurzen Schnitten gearbeitet werden. Zu starkes Verdrehen der Schere kann die Schneiden belasten, das Blech verformen oder zu unsauberen Schnittkanten führen.</p>
<h3>Hebelmechanik</h3>
<p>Die Gelenk- und Hebelkonstruktion übersetzt die Bewegung der Griffe. Dadurch muss nicht die gesamte Schneidkraft unmittelbar mit der Hand aufgebracht werden. Besonders bei verzinktem Stahlblech oder mehreren aufeinanderfolgenden Schnitten reduziert dies den erforderlichen Kraftaufwand.</p>
<p>Die Schneiden und tragenden Bauteile bestehen laut Kennzeichnung aus Chrom-Molybdän-Stahl beziehungsweise sind mit „CrM“ gekennzeichnet. Diese Bauweise ist für robuste Handwerkzeuge und die Bearbeitung von Metall ausgelegt.</p>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Materialart und Materialstärke prüfen.</li>
<li>Schnittlinie mit geeignetem Stift oder Reißwerkzeug markieren.</li>
<li>Werkstück sicher auflegen oder einspannen.</li>
<li>Scherenverriegelung öffnen.</li>
<li>Schneidbacken an der markierten Schnittlinie ansetzen.</li>
<li>Griffe vollständig zusammendrücken.</li>
<li>Schere öffnen und entlang der Schnittlinie weitersetzen.</li>
<li>Bei Kurven kurze, kontrollierte Schnitte ausführen.</li>
<li>Schnittkante nach Abschluss auf scharfe Grate prüfen.</li>
<li>Kanten bei Bedarf mit Feile oder Entgrater nachbearbeiten.</li>
</ol>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Rechtsschneidende Ausführung für Rechtskurven</li>
<li>Auch für gerade Schnitte geeignet</li>
<li>Hebelübersetzung zur Verringerung des Kraftaufwands</li>
<li>Rutschhemmende, ergonomisch geformte Griffe</li>
<li>Keine Strom- oder Akkuversorgung erforderlich</li>
<li>Kompakte Bauform</li>
<li>Für Werkstatt, Baustelle und Montage geeignet</li>
<li>Kontrollierte Bearbeitung dünner Bleche</li>
</ul>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<ul>
<li>Dünnes Stahlblech</li>
<li>Verzinktes Stahlblech</li>
<li>Aluminiumblech</li>
<li>Kupferblech</li>
<li>Messingblech</li>
<li>Dünne Metallprofile</li>
<li>Blechverkleidungen</li>
</ul>
<p>Die maximal zulässige Materialstärke hängt von der genauen Materialfestigkeit und der konkreten Scherenausführung ab. Harte Edelstähle können bereits bei geringerer Stärke deutlich mehr Kraft erfordern als Aluminium oder weiches Stahlblech.</p>
<h3>Hinweise zur Schnittqualität</h3>
<p>Für einen sauberen Schnitt sollten die Schneiden möglichst weit geöffnet und anschließend vollständig geschlossen werden. Sehr kleine, hektische Teilbewegungen können das Material stärker verformen und zu ungleichmäßigen Kanten führen.</p>
<p>Beim Schneiden sollte darauf geachtet werden, dass sich der Blechstreifen frei wegbewegen kann. Wird das abgeschnittene Material zwischen Schere und Werkstück eingeklemmt, kann sich das Blech aufstellen oder verdrehen.</p>
<h3>Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Bei allen Arbeiten geeignete Schutzhandschuhe tragen.</li>
<li>Eine Schutzbrille gegen Metallsplitter und abspringende Späne verwenden.</li>
<li>Frisch geschnittene Blechkanten sind extrem scharf.</li>
<li>Nicht mit den Fingern entlang der Schnittkante fahren.</li>
<li>Werkstück vor dem Schneiden sicher fixieren.</li>
<li>Hände niemals vor oder zwischen den Schneiden positionieren.</li>
<li>Schere nur am vorgesehenen Griffbereich halten.</li>
<li>Beschädigte oder lose Gelenke nicht weiterverwenden.</li>
<li>Das Werkzeug geschlossen und verriegelt transportieren.</li>
</ul>
<h3>Grenzen des Werkzeugs</h3>
<p>Die Schere ist nicht zum Schneiden von Draht, Nägeln, Schrauben, Stahlstäben, Ketten, gehärteten Werkstoffen oder sehr dicken Blechen vorgesehen. Solche Anwendungen können die Schneiden ausbrechen oder die Gelenkmechanik beschädigen.</p>
<p>Auch für Kunststoffplatten, Laminat oder Holz ist die Blechschere nur bedingt geeignet. Hier können Materialrisse, Quetschungen oder unsaubere Kanten entstehen.</p>
<p>Bei großen Blechmengen, langen Schnitten oder stärkeren Materialien sollte eine elektrische Blechschere, ein Nibbler oder eine geeignete stationäre Maschine verwendet werden.</p>
<h3>Pflege und Rückgabe</h3>
<p>Nach der Verwendung sind Metallspäne, Staub und sonstige Rückstände von den Schneiden und Gelenken zu entfernen. Die Schneidflächen dürfen nicht mit Schleifpapier, Winkelschleifer oder anderen ungeeigneten Werkzeugen nachgeschärft werden.</p>
<p>Das Werkzeug ist sauber, trocken, geschlossen und mit funktionsfähiger Verriegelung zurückzugeben. Beschädigungen an Schneiden, Griffen, Gelenken oder Verriegelung sind bei der Rückgabe mitzuteilen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dachrinnen-Reinigungsschaufel</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/dachrinnen-reinigungsschaufel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 08:13:44 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1866</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Dachrinnen-Reinigungsschaufel eignet sich zum manuellen Ausräumen von Laub, Moos, Schlamm und Schmutz aus Dachrinnen. Die gebogene Metallfläche folgt der Rinnenform und erleichtert das Aufnehmen der Ablagerungen.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dachrinnen-Reinigungsschaufel ist ein einfaches Handwerkzeug zum Entfernen von Laub, Moos, Schlamm, kleinen Ästen und weiteren Ablagerungen aus Dachrinnen und anderen schmalen, rinnenförmigen Bereichen.</p>
<p>Die gebogene Schaufelfläche ist an die Form vieler halbrunder Dachrinnen angepasst. Dadurch kann das Werkzeug in die Rinne eingesetzt und der angesammelte Schmutz direkt aufgenommen werden. Im Vergleich zu einer normalen Handschaufel lässt sich das Material kontrollierter aus der Dachrinne herausheben.</p>
<p>Der seitlich versetzte Holzgriff ermöglicht das Führen der Schaufel, ohne dass die Hand unmittelbar in der verschmutzten Dachrinne arbeiten muss. Die Flügelschraube an der Griffkonstruktion dient zur Befestigung beziehungsweise Einstellung der Verbindung.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Reinigung von Dachrinnen</li>
<li>Entfernen von Laub und Moos</li>
<li>Aufnehmen von Schlamm und feuchten Ablagerungen</li>
<li>Entfernen kleiner Äste und Pflanzenreste</li>
<li>Reinigung rund um Fallrohreinläufe</li>
<li>Reinigung schmaler Ablaufrinnen</li>
<li>Auskratzen von Rinnen und schwer zugänglichen Zwischenräumen</li>
</ul>
<h3>Reinigung von Dachrinnen</h3>
<p>In Dachrinnen sammeln sich im Laufe der Zeit Laub, Moos, Sand, Schlamm und weitere Ablagerungen. Dadurch kann der Wasserablauf eingeschränkt oder vollständig blockiert werden. Bei starkem Regen kann das Wasser dann über die Dachrinne laufen oder hinter die Rinne gelangen.</p>
<p>Mit der Schaufel lassen sich größere Verschmutzungen abschnittsweise aufnehmen und aus der Dachrinne entfernen. Anschließend sollte die Rinne mit Wasser gespült werden, um kleinere Rückstände zu beseitigen und den freien Ablauf zum Fallrohr zu kontrollieren.</p>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Dachrinne sicher und standsicher erreichen.</li>
<li>Große Äste und lose Fremdkörper zunächst von Hand entfernen.</li>
<li>Schaufel in die Dachrinne einsetzen.</li>
<li>Schmutz mit kurzen, kontrollierten Bewegungen aufnehmen.</li>
<li>Material in einen Eimer oder geeigneten Behälter geben.</li>
<li>In Richtung des Fallrohrs abschnittsweise weiterarbeiten.</li>
<li>Fallrohreinlauf besonders gründlich reinigen.</li>
<li>Dachrinne abschließend mit Wasser durchspülen.</li>
<li>Kontrollieren, ob das Wasser ohne Rückstau abläuft.</li>
</ol>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>An die Form vieler Dachrinnen angepasst</li>
<li>Schmale Bauform für begrenzte Platzverhältnisse</li>
<li>Geeignet für trockene und feuchte Ablagerungen</li>
<li>Keine Strom- oder Akkuversorgung erforderlich</li>
<li>Direkte und kontrollierte Reinigung</li>
<li>Einfach zu transportieren</li>
<li>Auch für kleinere Ablaufrinnen verwendbar</li>
</ul>
<h3>Hinweise zur Dachrinnenreinigung</h3>
<p>Die Dachrinne sollte regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Besonders sinnvoll ist eine Reinigung nach dem Laubfall im Herbst sowie nach Stürmen oder bei erkennbaren Ablaufproblemen.</p>
<p>Bei der Reinigung sollte darauf geachtet werden, die Dachrinne, deren Beschichtung und vorhandene Verbindungselemente nicht zu beschädigen. Das Werkzeug darf nicht mit übermäßiger Kraft gegen Rinnenverbinder, Halterungen oder das Fallrohr gedrückt werden.</p>
<p>Fest haftende Ablagerungen können vorsichtig gelöst werden. Die Schaufel ist jedoch nicht als Hebelwerkzeug oder zum Aufbrechen von Eis, Mörtel oder stark verfestigten Materialien vorgesehen.</p>
<h3>Sicherheit bei Arbeiten in der Höhe</h3>
<p>Die Benutzung des Werkzeugs erfolgt häufig auf einer Leiter, einem Gerüst oder einer Arbeitsplattform. Das größte Risiko entsteht daher nicht durch die Schaufel, sondern durch einen möglichen Absturz.</p>
<ul>
<li>Nur eine geeignete und standsichere Leiter verwenden.</li>
<li>Leiter auf festem und ebenem Untergrund aufstellen.</li>
<li>Leiter gegen Wegrutschen und Umkippen sichern.</li>
<li>Nicht seitlich zu weit aus der Leiter herauslehnen.</li>
<li>Leiter regelmäßig umsetzen, statt große Bereiche aus einer Position zu bearbeiten.</li>
<li>Bei großer Arbeitshöhe ein geeignetes Gerüst oder eine Arbeitsbühne verwenden.</li>
<li>Nicht bei starkem Wind, Regen, Eis oder nassem Dach arbeiten.</li>
<li>Festes Schuhwerk und geeignete Arbeitshandschuhe tragen.</li>
<li>Den Bereich unterhalb der Arbeitsstelle absperren.</li>
</ul>
<h3>Grenzen des Werkzeugs</h3>
<p>Die Schaufel ist für das manuelle Aufnehmen loser oder leicht verdichteter Verschmutzungen vorgesehen. Sie ersetzt keine professionelle Dachrinnenreinigungsmaschine und kein Spülsystem.</p>
<p>Verstopfungen innerhalb geschlossener Fallrohre können mit der Schaufel nicht beseitigt werden. Hierfür werden je nach Situation eine Rohrreinigungsspirale, ein Spülschlauch oder ein geeignetes Reinigungsgerät benötigt.</p>
<p>Das Werkzeug ist nicht zum Abschaben empfindlicher Beschichtungen, zum Durchtrennen von Metall, zum Entfernen von Eis oder als Hebelwerkzeug geeignet.</p>
<h3>Reinigung und Rückgabe</h3>
<p>Nach der Verwendung sind Laub, Schlamm und sonstige Rückstände vollständig von der Schaufel zu entfernen. Das Werkzeug sollte mit Wasser gereinigt und anschließend trocken abgewischt werden.</p>
<p>Das Werkzeug ist vollständig, sauber und ohne verbogene Schaufelfläche, gelöste Schrauben oder beschädigten Holzgriff zurückzugeben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5-Klingen-Rohreinziehzange für Blechrohre und Fallrohre</title>
		<link>https://libbacher-wk.de/werkzeuge-und-geraete/5-klingen-rohreinziehzange-fuer-blechrohre-und-fallrohre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 08:01:43 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://libbacher-wk.de/?post_type=product&#038;p=1852</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die manuelle Rohreinziehzange erzeugt mit fünf versetzt angeordneten Pressklingen gleichmäßige Sicken und Verformungen am Ende dünnwandiger Blechrohre. Dadurch wird der Rohrdurchmesser geringfügig reduziert, sodass das bearbeitete Rohrende in ein weiteres Rohr oder Formstück eingeschoben werden kann.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 5-Klingen-Rohreinziehzange ist ein handbetätigtes Spezialwerkzeug zum Verjüngen und Einziehen der Enden dünnwandiger Blechrohre. Das Werkzeug wird insbesondere bei Lüftungsrohren, Ofenrohren, Fallrohren, Wickelfalzrohren und vergleichbaren Rohrsystemen eingesetzt.</p>
<p>Durch das Zusammendrücken der Griffe greifen mehrere versetzt angeordnete Pressklingen in das Rohrende ein. Dabei entstehen schmale, gleichmäßige Verformungen beziehungsweise Einziehungen im Blech. Diese reduzieren den wirksamen Außendurchmesser des Rohrendes, sodass es leichter in ein weiteres Rohr oder ein passendes Formstück eingeschoben werden kann.</p>
<p>Das Werkzeug schneidet das Rohr grundsätzlich nicht ab. Es formt das Material lediglich um. Für eine gleichmäßige Verbindung wird das Rohrende schrittweise rundherum bearbeitet.</p>
<h3>Typische Einsatzbereiche</h3>
<ul>
<li>Verjüngen von runden Lüftungsrohren</li>
<li>Einziehen von Ofenrohrenden</li>
<li>Anpassen von Regenfallrohren</li>
<li>Vorbereiten von Rohr-Steckverbindungen</li>
<li>Verbinden von dünnwandigen Blechrohren</li>
<li>Anpassen von Abluftleitungen</li>
<li>Montage von Absaugrohren</li>
<li>Arbeiten an Heizungs- und Lüftungskanälen</li>
<li>Anpassen von Rohrstücken und Bögen</li>
<li>Reparatur vorhandener Rohrverbindungen</li>
</ul>
<h3>Funktionsweise</h3>
<p>Die Zange besitzt fünf gegeneinander versetzte Pressklingen. Beim Zusammendrücken der Griffe werden diese Klingen in das Rohrende gepresst. Das Blech wird dabei in mehreren schmalen Bereichen nach innen geformt.</p>
<p>Durch die versetzte Anordnung der Klingen entstehen mehrere gleichmäßig verteilte Einziehungen. Diese Formgebung ähnelt den werkseitig vorbereiteten Steckenden vieler Lüftungs- und Ofenrohre.</p>
<p>Nach jeder Pressung wird die Zange etwas weiter am Rohrumfang angesetzt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis das Rohrende rundherum ausreichend eingezogen ist.</p>
<h3>Geeignete Materialien</h3>
<p>Die Rohreinziehzange ist für dünnwandige und verformbare Blechmaterialien vorgesehen. Dazu gehören abhängig von Materialstärke und Werkzeugausführung insbesondere:</p>
<ul>
<li>Verzinktes Stahlblech</li>
<li>Dünnes Stahlblech</li>
<li>Aluminiumblech</li>
<li>Kupferblech</li>
<li>Dünnwandige Edelstahlrohre, sofern die Materialstärke geeignet ist</li>
</ul>
<p>Vergleichbare professionelle 5-Klingen-Zangen werden für dünnes Stahl- und Edelstahlblech eingesetzt. Die tatsächlich verarbeitbare Materialstärke hängt jedoch von der Härte des Blechs, dem Rohrdurchmesser und dem Zustand des Werkzeugs ab.</p>
<h3>Lüftungs- und Abluftrohre</h3>
<p>Bei Lüftungsanlagen müssen einzelne Rohrabschnitte häufig ineinandergesteckt werden. Besitzt ein zugeschnittenes Rohrende keine werkseitige Verjüngung, kann diese mit der Rohreinziehzange nachträglich hergestellt werden.</p>
<p>Das eingezogene Rohrende wird anschließend in das nicht bearbeitete Ende des nächsten Rohrstücks eingeschoben. Die Verbindung kann danach je nach Rohrsystem mit Schrauben, Nieten, Rohrschellen, Klebeband oder Dichtmasse gesichert werden.</p>
<h3>Ofenrohre</h3>
<p>Auch bei dünnwandigen Ofenrohren kann die Zange verwendet werden, um ein abgeschnittenes oder beschädigtes Rohrende wieder steckfähig zu machen.</p>
<p>Vor der Bearbeitung muss geprüft werden, ob das Material und die Wandstärke für eine manuelle Verformung geeignet sind. Dickwandige, emaillierte oder beschichtete Ofenrohre können durch das Einziehen beschädigt werden und sind daher nur eingeschränkt geeignet.</p>
<h3>Regenfallrohre</h3>
<p>Bei der Montage von Regenrinnen und Fallrohren können abgeschnittene Rohrstücke mit der Zange leicht verjüngt werden. Dadurch lässt sich ein Rohrende in eine Muffe, einen Bogen oder ein weiteres Rohrstück einschieben.</p>
<p>Bei lackierten oder beschichteten Fallrohren können durch die Pressklingen sichtbare Druckstellen oder Beschädigungen der Beschichtung entstehen. Daher sollte das Werkzeug zunächst an einem Reststück getestet werden.</p>
<h3>Anwendung</h3>
<ol>
<li>Rohrende gerade und möglichst gratfrei zuschneiden.</li>
<li>Scharfe Schnittkanten mit einer Feile oder einem Entgrater bearbeiten.</li>
<li>Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.</li>
<li>Zange rechtwinklig auf das Rohrende aufsetzen.</li>
<li>Rohrende vollständig bis zur vorgesehenen Einziehtiefe in die Backen einführen.</li>
<li>Griffe gleichmäßig zusammendrücken.</li>
<li>Zange wieder öffnen und einige Millimeter versetzt neu ansetzen.</li>
<li>Vorgang gleichmäßig über den gesamten Rohrumfang wiederholen.</li>
<li>Steckverbindung regelmäßig mit dem Gegenstück prüfen.</li>
<li>Nur so weit einziehen, bis die gewünschte Passung erreicht ist.</li>
</ol>
<h3>Gleichmäßige Bearbeitung</h3>
<p>Das Rohrende sollte nicht nur an wenigen Stellen stark eingezogen werden. Besser sind mehrere gleichmäßig verteilte Pressungen rund um den gesamten Umfang.</p>
<p>Ungleichmäßige oder zu starke Pressungen können dazu führen, dass das Rohr oval wird, sich verkantet oder in der Verbindung nicht mehr sauber abdichten lässt.</p>
<p>Bei größeren Rohrdurchmessern sind entsprechend mehr Pressungen erforderlich. Das Rohr sollte während der Arbeit regelmäßig gedreht und kontrolliert werden.</p>
<h3>Einziehtiefe</h3>
<p>Die Zange wird nur so weit auf das Rohr geschoben, wie der spätere Steckbereich reichen soll. Eine unnötig große Einziehtiefe kann das Rohr schwächen oder zu einer ungleichmäßigen Verbindung führen.</p>
<p>Die erforderliche Tiefe hängt vom verwendeten Rohrsystem, dem Formstück und der späteren Befestigung ab. Vor der vollständigen Bearbeitung sollte die Passung mehrmals kontrolliert werden.</p>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Manuelle Anwendung ohne Strom oder Akku</li>
<li>Fünf versetzt angeordnete Pressklingen</li>
<li>Gleichmäßige Verformung des Rohrendes</li>
<li>Erzeugt nachträglich einen Steckbereich</li>
<li>Geeignet für verschiedene dünnwandige Blechrohre</li>
<li>Kompakte und transportable Bauweise</li>
<li>Keine stationäre Maschine erforderlich</li>
<li>Kontrollierte Bearbeitung in einzelnen Schritten</li>
<li>Geeignet für Montage- und Reparaturarbeiten</li>
<li>Wiederverwendbares Handwerkzeug</li>
</ul>
<h3>Hinweise zu Rohrverbindungen</h3>
<p>Das Einziehen des Rohrendes stellt zunächst nur die mechanische Steckfähigkeit her. Ob die Verbindung zusätzlich befestigt oder abgedichtet werden muss, richtet sich nach dem jeweiligen Rohrsystem und dem vorgesehenen Einsatzzweck.</p>
<p>Bei Lüftungs-, Rauchgas- oder wasserführenden Systemen müssen die jeweils geltenden Montagevorgaben beachtet werden. Die Einziehzange ersetzt keine erforderlichen Dichtungen, Schellen, Schrauben, Nieten oder zugelassenen Verbindungselemente.</p>
<h3>Sicherheitshinweise</h3>
<ul>
<li>Bei der Arbeit Schutzbrille und schnittfeste Handschuhe tragen.</li>
<li>Geschnittene Blechkanten können extrem scharf sein.</li>
<li>Finger nicht zwischen die Pressbacken halten.</li>
<li>Werkzeug nicht als Schneid-, Halte- oder Brechzange verwenden.</li>
<li>Keine gehärteten oder massivwandigen Bauteile bearbeiten.</li>
<li>Zange nicht mit zusätzlichen Rohren oder Hebelverlängerungen überlasten.</li>
<li>Vor der Verwendung Gelenke, Schrauben und Pressklingen kontrollieren.</li>
<li>Beschichtete Oberflächen zunächst an einem Reststück testen.</li>
</ul>
<h3>Materialgrenzen</h3>
<p>Das Werkzeug ist für dünnwandige Rohre vorgesehen. Bei zu dickem, gehärtetem oder stark profiliertem Material kann die erforderliche Handkraft zu hoch werden.</p>
<p>Wird die Zange nur mit sehr großer Kraft geschlossen oder verformt sich das Rohr kaum, ist die Materialstärke wahrscheinlich nicht geeignet. In diesem Fall darf das Werkzeug nicht mit einer Verlängerung oder durch Schläge überlastet werden.</p>
<p>Kunststoffrohre sind grundsätzlich nicht für dieses Werkzeug vorgesehen. Sie können brechen, einreißen oder dauerhaft unkontrolliert verformt werden.</p>
<h3>Reinigung und Rückgabe</h3>
<p>Nach der Verwendung sind Blechspäne, Staub und sonstige Rückstände aus den Pressbacken zu entfernen. Die Gelenke müssen frei beweglich bleiben.</p>
<p>Das Werkzeug darf nicht dauerhaft feucht oder verschmutzt gelagert werden. Nach Arbeiten an verzinktem, lackiertem oder stark verschmutztem Material sollte die Zange trocken abgewischt werden.</p>
<p>Die Rohreinziehzange ist vollständig, funktionsfähig und ohne festhängende Blechreste zurückzugeben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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