Beschreibung
Die Makita DUH551 ist eine leistungsstarke Akku-Heckenschere für die regelmäßige Pflege von Gartenhecken, Sträuchern und dicht gewachsenen Ziergehölzen. Das 550 mm lange Schermesser ermöglicht einen zügigen Arbeitsfortschritt und eignet sich sowohl für waagerechte Schnitte auf der Heckenoberseite als auch für senkrechte Schnitte an den Seitenflächen.
Die Heckenschere wird mit zwei Makita-18-V-LXT-Akkus gleichzeitig betrieben. Beide Akkus werden in das Gerät eingesetzt und liefern gemeinsam eine Systemspannung von 36 V. Dadurch verbindet die Maschine eine hohe Schnittleistung mit der Bewegungsfreiheit eines Akku-Geräts. Ein Stromanschluss und ein störendes Verlängerungskabel werden während der Arbeit nicht benötigt.
Das vorhandene Set wird mit zwei Makita-18-V-LXT-Akkus mit jeweils 5,0 Ah ausgegeben. Beide Akkus müssen geladen und korrekt eingesetzt sein. Das Gerät kann nicht mit nur einem Akku betrieben werden.
Typische Einsatzbereiche
- Formschnitt von Gartenhecken
- Rückschnitt von Laubhecken
- Pflege von Liguster-, Hainbuchen- und Buchsbaumhecken
- Schneiden von Thuja- und Koniferenhecken
- Kürzen junger und mittlerer Triebe
- Begradigen von Heckenoberseiten
- Schneiden senkrechter Heckenflächen
- Pflege größerer Sträucher und Ziergehölze
- Arbeiten auf Grundstücken ohne erreichbaren Stromanschluss
550 mm langes Schermesser
Das 55 cm lange Messer bietet einen guten Kompromiss aus Reichweite, Schnittgeschwindigkeit und Führbarkeit. Breitere Heckenflächen können mit weniger einzelnen Bewegungen bearbeitet werden als mit einer kurzen Heckenschere.
Für ein gleichmäßiges Schnittbild sollte das Messer mit ruhigen und kontrollierten Bewegungen geführt werden. Seitliche Heckenflächen werden zweckmäßig mit bogenförmigen Bewegungen von unten nach oben geschnitten. Die Oberseite lässt sich mit möglichst waagerechter Messerführung bearbeiten.
Regelbare Hubzahl
Die Leerlaufhubzahl lässt sich nach den Angaben auf dem Gerät im Bereich von etwa 1.000 bis 1.800 Hüben pro Minute einstellen. Dadurch kann die Arbeitsgeschwindigkeit an den Pflanzenbestand und die jeweilige Aufgabe angepasst werden.
Eine niedrigere Einstellung eignet sich für kontrollierte Arbeiten, leichte Triebe und empfindlichere Formschnitte. Eine höhere Hubzahl ermöglicht bei dichtem Bewuchs einen schnelleren Arbeitsfortschritt. Die höchste Stufe sollte nicht automatisch bei jeder Anwendung gewählt werden, da sie den Energieverbrauch erhöht.
Drehbarer hinterer Handgriff
Der hintere Handgriff kann für unterschiedliche Arbeitsrichtungen verdreht werden. Dadurch bleibt das Handgelenk bei waagerechten und senkrechten Schnitten in einer günstigeren Position.
Die Griffposition darf nur bei ausgeschaltetem Gerät und vollständig stillstehendem Messer verändert werden. Vor dem Weiterarbeiten muss der Handgriff hörbar und sicher eingerastet sein.
Zweihandbedienung
Die Heckenschere ist für die Bedienung mit beiden Händen vorgesehen. Der vordere Bügelgriff und der hintere Bediengriff ermöglichen eine sichere Führung und reduzieren das Risiko eines unbeabsichtigten Einschaltens.
Das Gerät darf nicht einhändig verwendet werden. Beide Handgriffe müssen während des Schneidens sicher umfasst werden. Schutzvorrichtungen, Schalter und Griffbügel dürfen nicht blockiert oder überbrückt werden.
Vorbereitung der Arbeit
- Arbeitsbereich kontrollieren und Fremdkörper entfernen.
- Hecke auf Drähte, Schnüre, Rankhilfen und Metallteile prüfen.
- Messer auf Beschädigungen und starke Verschmutzungen kontrollieren.
- Beide Akkus vollständig laden.
- Akkus auf Beschädigungen, Risse und ungewöhnliche Erwärmung prüfen.
- Beide Akkus vollständig in die Aufnahmen einschieben.
- Gewünschte Hubzahl einstellen.
- Hinteren Handgriff passend zur Arbeitsrichtung einstellen.
- Auf einen sicheren und ebenen Stand achten.
Richtiges Schneiden einer Hecke
Vor Beginn sollte festgelegt werden, welche Höhe und Breite die Hecke erhalten soll. Eine gespannte Richtschnur kann bei langen Hecken helfen, eine gleichmäßige Oberkante herzustellen. Die Schnur muss so angebracht sein, dass sie nicht vom Messer erfasst werden kann.
Seitliche Flächen werden in der Regel von unten nach oben geschnitten. Dadurch fallen die abgeschnittenen Zweige nach unten und behindern den weiteren Schnitt weniger. Leicht nach oben verjüngte Seitenflächen verbessern bei vielen Heckenarten die Belichtung der unteren Bereiche.
Die Oberseite wird mit ruhigen, leicht schwingenden Bewegungen geschnitten. Das Messer sollte nicht mit Gewalt in zu dicke oder stark verholzte Äste gedrückt werden. Größere Äste sind vorab mit einer Astschere oder Säge zu entfernen.
Geeignete Pflanzen und Materialien
- Liguster
- Hainbuche
- Rotbuche
- Thuja
- Scheinzypresse
- Eibe
- Buchsbaum
- Junge Triebe von Ziersträuchern
- Vergleichbare weiche bis mittelstarke Gehölztriebe
Die tatsächliche Schneidleistung hängt nicht nur vom Astdurchmesser ab. Frische, weiche Triebe lassen sich leichter schneiden als trockenes, hartes oder stark verholztes Material. Auch Pflanzenart, Messerzustand und Akkuladung beeinflussen das Ergebnis.
Grenzen der Anwendung
Die Heckenschere ist nicht für das Fällen oder Zerteilen dicker Äste vorgesehen. Stark verholzte Äste dürfen nicht mit Gewalt zwischen die Messer gedrückt werden. Dadurch können Messer, Getriebe und Motor überlastet oder beschädigt werden.
Für dickere Einzeläste sind Astschere, Säbelsäge oder Kettensäge zu verwenden. Vor dem Einsatz anderer Schneidwerkzeuge muss geprüft werden, ob deren Verwendung für die konkrete Arbeit geeignet und sicher ist.
Vorteile des Akku-Betriebs
- Kein störendes Verlängerungskabel
- Kein Risiko, versehentlich das eigene Anschlusskabel zu durchtrennen
- Flexibler Einsatz im gesamten Garten
- Geringere Geräuschentwicklung als bei vielen Benzingeräten
- Kein Kraftstoff und kein Abgas während des Betriebs
- Sofort einsatzbereit nach dem Einsetzen geladener Akkus
- Kompatibel mit dem Makita-18-V-LXT-System
Arbeiten mit zwei Akkus
Für den Betrieb müssen immer zwei kompatible Makita-18-V-LXT-Akkus eingesetzt werden. Sinnvoll ist die Verwendung von Akkus gleicher Kapazität und mit einem vergleichbaren Ladezustand.
Ist einer der beiden Akkus leer, überhitzt oder nicht korrekt eingesetzt, kann das Gerät abschalten beziehungsweise nicht starten. Beide Ladezustände sollten daher vor Arbeitsbeginn kontrolliert werden.
Die Laufzeit hängt von der eingestellten Hubzahl, der Dichte der Hecke, dem Zustand des Messers, der Außentemperatur und der Arbeitsweise ab. Häufiges Blockieren sowie dauerhaftes Arbeiten mit maximaler Geschwindigkeit verkürzen die Einsatzdauer.
Umgang mit blockiertem Messer
Wenn sich ein Ast im Messer verklemmt, muss der Schalter sofort losgelassen werden. Anschließend sind beide Akkus aus dem Gerät zu entfernen. Erst danach darf das eingeklemmte Material vorsichtig gelöst werden.
Das Messer darf niemals bei eingesetzten Akkus mit der Hand freigeräumt werden. Auch bei stillstehendem Messer besteht durch die scharfen Schneidkanten erhebliche Verletzungsgefahr.
Arbeiten auf Leitern und erhöhten Standorten
Die Heckenschere darf nur von einem sicheren Standplatz aus geführt werden. Arbeiten auf instabilen Leitern, Kisten, Mauerkanten oder provisorischen Plattformen sind zu vermeiden.
Das verhältnismäßig hohe Gewicht des Geräts einschließlich zweier Akkus verändert bei ausgestreckten Armen den Körperschwerpunkt. Für hohe Hecken ist eine geeignete Arbeitsplattform oder eine dafür vorgesehene Teleskop-Heckenschere häufig die sicherere Lösung.
Persönliche Schutzausrüstung
- Schutzbrille oder Gesichtsschutz
- Feste Arbeitshandschuhe
- Lange, eng anliegende Arbeitskleidung
- Rutschfeste und geschlossene Sicherheitsschuhe
- Gehörschutz bei längerer Verwendung
Lose Kleidung, Schals, Schmuck und offene lange Haare können von beweglichen Teilen erfasst werden und sind während der Arbeit entsprechend zu sichern.
Sicherheitshinweise
- Vor Arbeitsbeginn die Hecke sorgfältig auf Drähte und Fremdkörper prüfen.
- Gerät immer mit beiden Händen führen.
- Hände und andere Körperteile vom Messer fernhalten.
- Keine Personen oder Tiere im unmittelbaren Arbeitsbereich dulden.
- Nicht bei Regen oder an nassen elektrischen Einrichtungen arbeiten.
- Keine Leitern oder unsicheren Standhilfen verwenden.
- Vor Kontrollen und Reinigungsarbeiten beide Akkus entnehmen.
- Das Messer erst berühren, wenn es vollständig stillsteht.
- Keine Schutzvorrichtungen entfernen oder überbrücken.
- Beschädigte oder ungewöhnlich heiße Akkus nicht weiterverwenden.
- Gerät nicht zum Schneiden von Draht, Kunststoffrohren oder Metall verwenden.
- Bei ungewöhnlichen Geräuschen oder starken Vibrationen sofort abschalten.
Reinigung nach der Arbeit
Nach dem Einsatz sind beide Akkus zu entnehmen. Pflanzenreste und Harzablagerungen sollten mit einer Bürste oder einem geeigneten Tuch vom Messer entfernt werden. Dabei müssen schnittfeste Handschuhe getragen werden.
Das Gerät darf nicht mit einem Hochdruckreiniger oder einem kräftigen Wasserstrahl gereinigt werden. Lüftungsöffnungen, Akkuschächte und elektrische Bauteile müssen trocken bleiben.
Starke Harzablagerungen sind zeitnah zu entfernen, da sie die Messerbewegung erschweren und die Schnittleistung reduzieren können. Reinigungs- oder Pflegemittel dürfen nur sparsam und entsprechend ihrer Gebrauchsanweisung eingesetzt werden.
Transport und Lagerung
Vor dem Transport müssen die Akkus aus dem Gerät genommen und der Messerschutz vollständig aufgeschoben werden. Die Heckenschere darf nicht am Messer oder am Messerschutz getragen werden.
Gerät und Akkus sind während des Transports gegen Verrutschen, Stöße und Nässe zu sichern. Akkus dürfen nicht gemeinsam mit losen Schrauben, Werkzeugen oder anderen leitfähigen Metallteilen transportiert werden, da diese die Kontakte kurzschließen können.
Hinweise zur Rückgabe
Die Heckenschere ist grob gereinigt, trocken und vollständig zurückzugeben. Größere Mengen an Blättern, Zweigen, Erde und Harz müssen entfernt sein.
Beide Akkus sind getrennt vom Gerät beziehungsweise sicher eingerastet zu transportieren. Beschädigungen am Messer, ungewöhnliche Geräusche, Blockierungen oder Probleme mit den Akkus sind bei der Rückgabe mitzuteilen.












