Mauernutfräse (Schlitzfräse)

Ab 35,00 € am Tag

Tagespreis35,00 €pro Leihtag
Wochenende55,00 €Samstag bis Sonntag
Kaution100,00 €bei Ausgabe fällig

Die Eibenstock EMF 150.1 ist eine leistungsstarke Mauernutfräse für Elektro-, Sanitär- und Renovierungsarbeiten. Mit zwei parallel laufenden Diamanttrennscheiben lassen sich präzise Schlitze für Kabel, Leerrohre und kleinere Rohrleitungen herstellen. Die Maschine verfügt über eine Schutzhaube mit Absauganschluss und sollte ausschließlich zusammen mit einem geeigneten Bau- oder Sicherheitssauger betrieben werden.

Hinweis zur Reservierung

Du reservierst Mietgeräte. Kaution und Leihbetrag werden vor der Ausgabe fällig. Zahlung ist vorab per PayPal-Überweisung oder nach individueller Absprache möglich. Den genauen Abholzeitpunkt stimmen wir nach der Reservierung ab.

Beschreibung

Die Eibenstock EMF 150.1 ist eine leistungsstarke Mauernutfräse zum Herstellen paralleler Schlitze in mineralischen Baustoffen. Sie eignet sich insbesondere für Elektroinstallationen, Sanitärarbeiten, Heizungsinstallationen und umfangreiche Renovierungsmaßnahmen.

Die Maschine arbeitet mit zwei parallel angeordneten Diamanttrennscheiben mit einem Durchmesser von 150 mm. Zwischen den beiden Schnitten bleibt ein Materialsteg stehen, der anschließend mit einem Meißel oder Bohrhammer entfernt wird. Auf diese Weise entsteht ein sauber begrenzter Installationsschlitz für Kabel, Leitungen, Leerrohre oder kleinere Rohrsysteme.

Der eingebaute Elektromotor besitzt eine Leistungsaufnahme von 2.300 W. Die Maschine ist damit für anspruchsvolle Trennarbeiten und einen hohen Arbeitsfortschritt ausgelegt. Der Hersteller gibt für das Modell eine maximale Schlitztiefe beziehungsweise Schlitzbreite von bis zu 46 mm an. Die Werkzeugaufnahme ist für Scheiben mit einer Bohrung von 22,2 mm vorgesehen. Das Maschinengewicht liegt bei ungefähr 6,1 kg. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Typische Einsatzbereiche

  • Schlitze für elektrische Leitungen herstellen
  • Leerrohre und Installationsrohre in Wänden verlegen
  • Schlitze für Netzwerk-, Antennen- und Steuerleitungen fräsen
  • Rohrleitungen für Wasser oder Heizung vorbereiten
  • Installationswege bei Sanierungen anlegen
  • Schlitze in Ziegelmauerwerk herstellen
  • Kalksandstein und Beton bearbeiten
  • Kanäle in Estrich und mineralischen Bodenaufbauten schneiden
  • Alte Installationswege verbreitern oder neu anlegen

Funktionsweise

Die beiden Diamanttrennscheiben schneiden gleichzeitig zwei parallele Nuten in den Untergrund. Dadurch werden Breite und Verlauf des späteren Schlitzes sauber vorgegeben. Nach dem Fräsen wird der verbleibende Steg zwischen den Schnitten mit einem Flachmeißel, einem Mauernutmeißel oder einem geeigneten Bohrhammer entfernt.

Diese Arbeitsweise ist erheblich kontrollierter als das vollständige Ausstemmen eines Schlitzes mit einem Bohrhammer. Die Schlitzränder werden gleichmäßiger, der Putz wird weniger unkontrolliert beschädigt und die spätere Leitungsverlegung sowie das Verschließen des Schlitzes werden erleichtert.

Geeignete Materialien

Die Maschine ist für mineralische Baustoffe vorgesehen. Die tatsächliche Eignung hängt von den eingesetzten Diamanttrennscheiben ab.

  • Ziegel und Hochlochziegel
  • Kalksandstein
  • Beton und Leichtbeton
  • Porenbeton
  • Mauerwerk mit mineralischem Putz
  • Estrich und mineralische Bodenaufbauten
  • Bestimmte Natur- und Kunststeine mit geeigneter Trennscheibe

Für Metall, Holz, Gipskarton, Kunststoff oder andere nicht mineralische Werkstoffe ist die Mauernutfräse nicht vorgesehen.

Schlitztiefe und Schlitzbreite

Die Eibenstock EMF 150.1 ermöglicht Schlitze bis ungefähr 46 mm Tiefe beziehungsweise Breite. Die tatsächlich nutzbare Einstellung hängt vom montierten Scheibensatz, den Distanzringen und dem jeweiligen Baustoff ab. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Die Schlitzbreite wird durch den Abstand zwischen den beiden Diamanttrennscheiben festgelegt. Hierzu werden die Scheiben mit entsprechenden Distanzringen auf der Antriebswelle montiert. Die Einstellung darf nur bei gezogenem Netzstecker vorgenommen werden.

Breite und Tiefe sollten nur so groß gewählt werden, wie es für die geplante Leitung erforderlich ist. Zu große oder zu tiefe Schlitze schwächen das Bauteil unnötig und verursachen mehr Staub, Materialabtrag und Nacharbeit.

Leistungsstarker 2.300-W-Motor

Der Motor mit 2.300 W Leistungsaufnahme stellt hohe Leistungsreserven für das Trennen harter mineralischer Baustoffe bereit. Das Gerät verfügt laut Hersteller über einen elektronischen Sanftanlauf, Temperaturüberwachung, Überstromabschaltung und eine Überlastanzeige. Diese Funktionen schützen Maschine und Anwender, ersetzen aber keine materialgerechte Arbeitsweise. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Die Maschine darf nicht mit übermäßigem Druck in den Baustoff gepresst werden. Die Diamantscheiben sollen das Material durch ihre Drehbewegung abtragen. Zu hoher Vorschub kann zu Überlastung, erhöhter Erwärmung, verklemmten Scheiben oder einem Rückschlag führen.

Staubabsaugung

Beim Trennen von Mauerwerk und Beton entstehen erhebliche Mengen mineralischen Feinstaubs. Die Mauernutfräse besitzt deshalb eine weitgehend geschlossene Schutzhaube mit Anschlussmöglichkeit für einen geeigneten Bau- oder Sicherheitssauger.

Die Maschine sollte grundsätzlich nur mit angeschlossener Absaugung verwendet werden. Ein gewöhnlicher Haushaltsstaubsauger ist dafür nicht geeignet. Er kann durch den feinen mineralischen Staub beschädigt werden und bietet in der Regel keine ausreichende Filterleistung.

Für mineralische Stäube ist mindestens ein geeigneter Sauger der Staubklasse M zu empfehlen. Bei quarzhaltigen Baustoffen sind die geltenden Arbeitsschutzvorgaben zu beachten. Trotz Absaugung können Staubreste austreten, weshalb zusätzlich ein geeigneter Atemschutz erforderlich sein kann.

Diamanttrennscheiben

Die Maschine verwendet zwei Diamanttrennscheiben mit 150 mm Durchmesser und 22,2 mm Aufnahmebohrung. Die Scheiben müssen für die jeweilige Maschine, Drehzahl und den zu bearbeitenden Baustoff zugelassen sein. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Vor jedem Einsatz müssen die Trennscheiben kontrolliert werden. Scheiben mit Rissen, Ausbrüchen, Verformungen oder stark abgenutzten Segmenten dürfen nicht verwendet werden. Ebenso müssen die Laufrichtung der Scheiben und die Drehrichtung der Maschine übereinstimmen.

Diamanttrennscheiben sind Verschleißteile. Der Verschleiß hängt stark von Material, Schnitttiefe, Vorschub, Kühlung und Einsatzdauer ab. Sehr harte Baustoffe können die Schneidfähigkeit der Diamantsegmente reduzieren. In diesem Fall kann ein fachgerechtes Freischneiden in geeignetem abrasivem Material erforderlich sein.

Arbeiten in Mauerwerk

Bei Ziegelmauerwerk lässt sich die Maschine vergleichsweise zügig führen. Dabei muss jedoch auf Hohlräume, Fugen und unterschiedliche Materialhärten geachtet werden. Beim Übergang von einer weichen Mörtelfuge in einen harten Stein kann sich das Laufverhalten der Maschine deutlich verändern.

Die Maschine sollte mit beiden Händen geführt werden. Beide Führungsrollen beziehungsweise Auflageflächen müssen sauber an der Wand anliegen. Ein Verkanten der Maschine erhöht die Belastung auf die Trennscheiben und kann zu einem Rückschlag führen.

Arbeiten in Beton

Beton stellt höhere Anforderungen an Maschine, Scheiben und Absaugung. Besonders harter Beton oder Stahlbeton darf nur mit geeigneten Diamanttrennscheiben bearbeitet werden. Vor dem Fräsen ist zu prüfen, ob sich Bewehrungsstahl, Leitungen oder andere Einbauteile im vorgesehenen Bereich befinden.

Das Durchtrennen tragender Bewehrung ist nicht zulässig, sofern dies nicht ausdrücklich von einem Statiker oder fachlich Verantwortlichen freigegeben wurde. Wird beim Fräsen Metallkontakt festgestellt, muss die Arbeit sofort unterbrochen und der Bereich geprüft werden.

Installationsschlitze in tragenden Wänden

Schlitze verändern den wirksamen Wandquerschnitt. Insbesondere horizontale Schlitze und tiefe vertikale Schlitze können die Tragfähigkeit einer Wand beeinträchtigen. Vor Beginn der Arbeiten muss daher geklärt werden, ob die gewünschte Schlitzführung baulich und statisch zulässig ist.

Bei tragenden Wänden, unbekanntem Wandaufbau oder großen Schlitztiefen sollte ein Fachbetrieb oder Statiker hinzugezogen werden. Die Mauernutfräse darf nicht dazu verwendet werden, ohne vorherige Prüfung beliebig tiefe oder breite Kanäle in tragende Bauteile einzubringen.

Vorbereitung der Arbeiten

  1. Geplanten Leitungsverlauf festlegen und anzeichnen.
  2. Wand mit einem geeigneten Ortungsgerät auf Stromleitungen, Wasserleitungen, Gasleitungen und Metall prüfen.
  3. Zulässigkeit von Schlitzrichtung, Breite und Tiefe klären.
  4. Passende Diamanttrennscheiben auswählen und auf Schäden prüfen.
  5. Schlitztiefe und Scheibenabstand einstellen.
  6. Absaugschlauch sicher an der Schutzhaube anschließen.
  7. Arbeitsbereich absperren und empfindliche Einrichtungsgegenstände entfernen.
  8. Persönliche Schutzausrüstung anlegen.
  9. Maschine vor dem eigentlichen Schlitz kurz im Leerlauf prüfen.

Arbeitsablauf

  1. Maschine mit beiden Händen sicher greifen.
  2. Schutzhaube beziehungsweise Führungsrollen vollständig am Untergrund ansetzen.
  3. Absaugung einschalten.
  4. Mauernutfräse einschalten und vollständigen Hochlauf abwarten.
  5. Scheiben kontrolliert in das Material eintauchen lassen.
  6. Maschine gleichmäßig entlang der Markierung führen.
  7. Nicht mit übermäßigem Druck arbeiten.
  8. Bei ungewöhnlichen Geräuschen, Vibrationen oder Leistungsverlust sofort stoppen.
  9. Am Schlitzende Maschine aus dem Material herausführen.
  10. Ausschalten und vollständigen Stillstand der Scheiben abwarten.
  11. Verbleibenden Materialsteg anschließend mit geeignetem Meißelwerkzeug entfernen.

Arbeitsrichtung

Die vorgeschriebene Arbeitsrichtung der Maschine muss eingehalten werden. Sie ergibt sich aus der Drehrichtung der Diamanttrennscheiben und der Konstruktion der Schutzhaube. Ein Arbeiten entgegen der vorgesehenen Richtung kann dazu führen, dass die Maschine unkontrolliert aus dem Schnitt läuft oder zum Bediener zurückschlägt.

Vor dem ersten Einsatz sollte die Laufrichtung an einer unkritischen Stelle geprüft werden. Die Bedienungsanleitung und die Richtungspfeile an Maschine und Trennscheiben sind verbindlich.

Technische Eigenschaften

  • Geräteart: elektrische Mauernutfräse beziehungsweise Schlitzfräse
  • Hersteller: Elektrowerkzeuge Eibenstock
  • Modell: EMF 150.1
  • Artikelnummer: 0671A000
  • Nennspannung: 230 V
  • Leistungsaufnahme: 2.300 W
  • Scheibendurchmesser: 150 mm
  • Werkzeugaufnahme: 22,2 mm
  • Maximale Schlitztiefe beziehungsweise Schlitzbreite: ungefähr 46 mm
  • Gewicht: ungefähr 6,1 kg
  • Zwei parallel angeordnete Diamanttrennscheiben
  • Einstellbare Schlitzbreite über Distanzringe
  • Einstellbare Schnitttiefe
  • Schutzhaube mit Absauganschluss
  • Sanftanlauf
  • Temperaturüberwachung
  • Überstromabschaltung
  • Überlastanzeige

Die technischen Angaben basieren auf den Herstellerinformationen zur Eibenstock EMF 150.1. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Vorteile

  • Hohe Motorleistung von 2.300 W
  • Gleichzeitiges Erstellen zweier paralleler Schnitte
  • Schlitztiefe und Schlitzbreite einstellbar
  • Geeignet für breite und tiefe Installationsschlitze
  • Verwendung von 150-mm-Diamanttrennscheiben
  • Kontrolliertere Schlitzkanten als beim vollständigen Ausstemmen
  • Anschlussmöglichkeit für leistungsfähige Staubabsaugung
  • Elektronischer Sanftanlauf
  • Schutz vor Überlastung und Überhitzung
  • Zwei große Handgriffe für eine sichere Maschinenführung
  • Stabiler Transportkoffer

Grenzen des Geräts

  • Die Maschine entfernt den Materialsteg zwischen den Schnitten nicht vollständig.
  • Für den Materialsteg wird zusätzlich ein Meißel oder Bohrhammer benötigt.
  • Das Gerät erzeugt trotz Absaugung mineralischen Staub.
  • Ein geeigneter Bau- oder Sicherheitssauger ist zwingend erforderlich.
  • Die Maschine ist mit ungefähr 6,1 kg vergleichsweise schwer.
  • Überkopfarbeiten sind aufgrund von Gewicht und Staubbelastung nur eingeschränkt sinnvoll.
  • Schlitze in tragenden Bauteilen dürfen nicht ohne bauliche Prüfung hergestellt werden.
  • Bewehrungsstahl darf nicht unkontrolliert durchtrennt werden.
  • Die Maschine ist nicht für Holz, Kunststoff oder Metallkonstruktionen vorgesehen.
  • Diamanttrennscheiben unterliegen materialabhängig erheblichem Verschleiß.

Sicherheitshinweise

  • Schutzbrille oder vollständigen Gesichtsschutz tragen.
  • Geeigneten Gehörschutz verwenden.
  • Mindestens geeignete Atemschutzmaske gegen mineralischen Feinstaub tragen.
  • Sicherheitsschuhe und körpernahe Arbeitskleidung verwenden.
  • Maschine immer mit beiden Händen führen.
  • Vor jeder Einstellung den Netzstecker ziehen.
  • Nur zugelassene und unbeschädigte Diamanttrennscheiben einsetzen.
  • Maximal zulässige Drehzahl der Scheiben beachten.
  • Drehrichtung der Scheiben kontrollieren.
  • Maschine nicht ohne Schutzhaube betreiben.
  • Absaugung vor dem Einschalten der Fräse starten.
  • Nicht in unbekannte Leitungsverläufe fräsen.
  • Wände vor Arbeitsbeginn mit einem geeigneten Ortungsgerät prüfen.
  • Gas-, Wasser- oder Stromleitungen keinesfalls anschneiden.
  • Keine tragenden Bauteile ohne statische Prüfung schwächen.
  • Maschine erst ablegen, wenn beide Scheiben vollständig stillstehen.
  • Keine asbesthaltigen oder anderweitig gefährlichen Materialien bearbeiten.

Hinweise zur Vermietung

Die Diamanttrennscheiben sind Verschleißteile. Der Zustand der Scheiben wird bei Ausgabe und Rückgabe dokumentiert. Außergewöhnlicher Verschleiß, ausgebrochene Segmente oder Schäden durch unsachgemäße Nutzung können gesondert berechnet werden.

Ein geeigneter Bau- oder Sicherheitssauger ist nicht automatisch Bestandteil dieses Mietangebots, sofern er im Lieferumfang nicht ausdrücklich genannt wird. Ohne geeignete Absaugung darf die Maschine nicht eingesetzt werden.

Vor Beginn größerer Arbeiten empfiehlt sich ein Probeschnitt an einer unkritischen Stelle. Dabei lassen sich Vorschub, Schnitttiefe, Scheibenlauf und Absaugleistung kontrollieren.

Lieferumfang

  • 1 Eibenstock Mauernutfräse EMF 150.1
  • 2 montierte 150-mm-Diamanttrennscheiben, soweit bei Ausgabe vereinbart
  • Distanzringe zur Einstellung der Schlitzbreite
  • Schutzhaube mit Absauganschluss
  • Montagewerkzeug für Scheibenwechsel und Einstellung
  • 1 stabiler Transportkoffer

Ein Bau- oder Sicherheitssauger sowie ein Bohrhammer zum anschließenden Entfernen des Materialstegs sind nur enthalten, wenn sie ausdrücklich zusätzlich gebucht wurden.

0
Deine Geräteauswahl
Keine Geräte ausgewähltZurück zur Werkzeugkiste